ADAC Langfahrt Interviews: Mit Traumboot auf Traumtour

SY Escape, segeln vor New York

Abseits der üblichen Pfade segeln Annemarie Auer und Volker Frank um die Welt. Derzeit befinden sie sich an der US-Ostküste und erzählen über ihre bisherige Reise. Ihr Zeitplan: „Open End.“

 

Spektakulär. Anders kann man die Bilder nicht beschreiben, die es auf der Website der beiden Weltumsegler Annemarie Auer und Volker Frank mit ihrer CNB66 „Escape“ von der Ankunft in New York zu sehen gibt. Nachdem die zwei den Corona-Lockdown auf Martinique im sicheren Hafen von Le Marin verbrachten, fuhren sie die Ostküste der USA entlang. „Wir hätten gern noch Kanada gemacht, aber das geht wegen Corona derzeit nicht. Deshalb sind wir nur bis zur Seegrenze gefahren und dann wieder umgekehrt“, beschreibt Skipper Volker die Route an der Nordamerikanischen Küste. Zur Zeit des Interviews befanden sich die Zwei in Martha’s Vineyard.

Gestartet sind sie im März 2019, nachdem sie das brandneue Schiff in Bordeaux übernommen haben. Auf den Kanaren haben sie sich viel Zeit genommen, weil die Yacht dort erst noch ausgiebig getestet wurde. „Außerdem hätte die Werft dort noch Gewährleistungsarbeiten vornehmen können“. Die 20-Meter-Yacht wurde bei der Bestellung bereits für die Langfahrt ausgestattet. „Zwischen der Bestellung und der Auslieferung lagen etwa drei Jahre, so konnten wir den Ausstieg aus Deutschland in Ruhe regeln“, erzählt Annemarie über die Planungen im Vorfeld.

Überwintern in der Karibik

Das sie nicht der üblichen Barfußroute folgen, war schon immer klar. Den kommenden Winter wollen sie wieder in der Karibik verbringen, dessen Erkundungstour wegen der Corona-Lockdowns beim letzten Besuch nicht stattfinden konnte. Danach soll es zunächst wieder in die USA gehen, weil die beiden nicht davon ausgehen, dass die Situation rund um die Pandemie sich in 2021 großartig verbessern wird. Erst wenn die Krise einigermaßen vorüber ist, planen sie die Weiterfahrt in den Pazifik.

Einen genauen Zeitplan haben die beiden nicht. Das ist aber nicht weiter wild, denn Zeitdruck gibt es an Bord der imposanten Yacht nicht. Auf die Frage, wann sie wieder nach Hause zurück müssen, kommt eine recht knappe Antwort: „Gar nicht. Unsere Tour ist Open End.“

Zum sehenswerten und schön gestalteten Blog geht es hier.

Das Titelbild und die Außenansichten der Yacht unter Segeln wurden von der Crew der Segelyacht Flora zur Verfügung gestellt.

 

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