Details

Liegeplatz: Nordholland - Amsterdam (NL)

Custom 42' One-Off Trimaran

EUR 67.500,-1996für weltweite Abenteuer

Steckbrief

Kategorie
Segelboote
Typ
Blauwasseryacht
Hersteller
Custom
Typ
Gebrauchtboot
Zustand
guter Zustand
Preis
EUR 67.500,- EU-versteuert
Standort
Nordholland - Amsterdam (NL)
Baujahr
1996

Abmessungen

Länge
12.80 m
Breite
7.30 m
Gewicht
5500

Beseglung und Rigg

Groß-Segel
37 m²
Fock
14 m²
Genua
33 m²
Spinnaker
131 m²
Gennaker
115 m²

Motor

Antrieb
Innenbordmotor mit Welle
Motor
Yanmar 3 GM 30
Steuerung
Radsteuerung
Motorleistung
1 x 27 PS
Motorstunden
3500
Brennstofftank
160 l
Treibstoff
Diesel

Einrichtung und Aufteilung

Anz. Kabinen
3
Anz. Kojen
6
Anz. Naßzellen
1
Frischwassertank
950 l
Fäkalientank
90 l

Equipment

Bootszubehör
AIS, Anker, Autopilot, Backofen, Badeleiter, Batterie, Batterieladegerät, Bilgepumpe, Bug-Ankerwinde, CD-Player, Cockpittisch, EPIRB, Feuerlöscher, GPS, Generator, Geschwindigkeitsmesser, Heizung, Inverter, Kartenplotter, Kocher, Kompass, Kühlbox, Landanschluss, MP3-Player, Mikrowelle, Navigationsbeleuchtung, Radar, Radarreflektor, Radio, Rettungsinsel, Selbststeueranlage, Sprayhood, Spüle, Tiefenmesser, UKW-Funk, Unterwasseranstrich, Windmesser

Bemerkungen

Die „Trimaat” wurde im Jahr 1996 in den Niederlanden nach einem Riß von Norman Cross gebaut. Sie ist ein sicheres und schnelles Schiff mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 kn unter Segeln.Der Ersteigner hat auf ihr mit seiner jungen Familie zwei Crossings in die Karibik gemacht und ist anschließend viel im Mittelmeer unterwegs gewesen. Der jetzige zweite niederländische Eigner hat Fahrten nach Madeira, Nordspanien und Schottland unternommen. Leider konnte er das Schiff aus beruflichen Gründen nicht so intensiv nutzen, wie er es vorhatte. Nun möchte er das Schiff aus Altersgründen abgeben.Der in 2012 neu gestrichene Rumpf ist 12,8 m lang und 7,3 m breit. Die Länge der Wasserlinie beträgt 11,6 m. Mit dem Tiefgang von nur 0,9 m kann man überall hin und sich die schönsten Ankerplätze aussuchen. Trotz seiner Größe ist das Schiff dank seiner Composit-Bauweise (teilweise Kevlar) mit nur 5,5 t erstaunlich leicht. Eine Epoxy-Beschichtung verhindert Osmose. Die Kielsohlen aller Rümpfe besitzen eine Stahlverstärkung. Die geräumigen Beams sind mit dem Mittelrumpf durch eine durchgehende feste Decksfläche verbunden. Somit gibt es keine Herumturnerei auf wackeligen Netzen und schmalen Auslegern, wie es sonst leider die Regel ist. Das ist gerade bei schlechtem Wetter ein Plus an Sicherheit und bietet beim schönen Wetter viel Platz zum chillen. Der Seezaun besitzt ein Relingsnetz, so dass kleine Kinder oder ein Hund nicht so schnell über Bord gehen. Der Bug des Mittelrumpfes ist zum Kollisionsschutz mit Edelstahl verstärkt. Der Antifoulingschutz ist das langlebige Coppercoat.Das Schiff besitzt folgende Einteilung: Im Bug befindet sich eine V-förmige Doppelkoje. Dahinter ist der Decksalon mit 6-8 Sitzplätzen, wo man sich bei schlechtem Wetter wegen des guten Rundumblicks auch während der Fahrt aufhalten kann. Auf Backbord schließt sich die Pantry mit Doppelspüle (Süß- und Meerwasser) an, auf Steuerbord ist der Navigationstisch in Fahrtrichtung. Es schließt sich an das geschützte Mittelcockpit. Von dort geht es in die Achterkabine, wo sich auf jeweils auf Steuerbord und Backbord große Doppelbetten befinden. Schränke und Fächer bieten viel Stauraum. Im Heck ist das Bad mit See-WC (Abwassertank verfügbar), einem Waschbecken und Duschmöglichkeit. Viele Fenster und Luken geben Licht und Luft. Man hat nie das Gefühl, im „Keller” zu sitzen, wie dies bei vielen anderen Booten der Fall ist. Die Stehhöhe ist im gesamten Schiff mehr als 1,90m.Mit seinem Proctor Aluminiummast hat die Trimaat eine Durchfahrthöhe von 17,7 m. Der Mast ist bis in die Spitze mit Maststufen versehen.Das Schiff ist Kutter-getakelt. Das Großsegel (36,7 m², UK De Vries Sails, 2015) besitzt vier Reffreihen, 3 davon werden über durch den Baum geführte Reffleinen und eine Lewmar St16 Winsch bedient.. Die Genua (32,6 m², UK De Vries Sails, 2017) und das Focksegel (14,2 m², UK De Vries Sails, 2017) verfügen über eine Rollreffeinrichtung. Alle Segel sind aus Dacron und können vom Mittelcockpit bedient werden. Ein blauer UV-Schutzstreifen verhindert vorzeitigen Verschleiß durch die Sonne. Mit diesen drei Hauptsegeln kann die Segelfläche einfach und schnell an wechselnde Windverhältnisse angepasst werden. Wenn es zu stark bläst, kann die 5,2 m² Sturmfock in leuchtend orange aufgezogen werden. Bei wenig Wind sorgen ein Gennaker (115 m²) oder ein Spinnaker (131 m²) für zügiges Fortkommen. Bei Nichtbenutzung hat der Aluminium-Spinnakerbaum eine feste Halterung an Deck. Alle Schotwinschen (Lewmar 2xST44 + 2xST30 + Barbarossa 2xST) sowie die beiden Fallwinschen am Mast (Lewmar 2 x ST30) sind selbstholende Zweigangwinschen.Die in 2012 revidierte Maschine, ein Yanmar 3 GM 30 Diesel mit 27 PS, ist verbrauchsgünstig, so dass die zwei separat schaltbaren Dieseltanks von je 80 l lange Laufzeiten ermöglichen. Für Langfahrten bieten die Außenrümpfe genug Stauraum, um weiteren Treibstoff mitzuführen. Der hervorragend geräuschisolierte Maschinenraum im Mittelrumpf ist sehr geräumig, so dass Arbeiten an der Maschine und den weiteren dort untergebrachten Aggregaten bequem durchgeführt werden können. Die Maschine wurde jährlich gewartet, springt sofort an und läuft zuverlässig. Qualmen egal in welcher Farbe tut sie nicht.Die Steuerung erfolgt hydraulisch. Sofern man nicht selbst am Steuerrad stehen möchte, hält ein Autohelm 6000 den Kurs. Als Backup steht zusätzlich ein Autohelm 3000 als Autopilot zur Verfügung.Für die Navigation ist alles vorhanden: Kartenplotter Garmin GPSmap 720 + Garmin Radar aus 2012, AIS-Transceiver Vespermarine AIS Watchmate aus 2012 mit separater Antenne, Lot Autohelm ST 50, Windmessanlage Autohelm ST 50, Logge Autohelm ST 50 + zusätzlichem Patentlog als Backup, Kugelkompass Contest 130, GPS Philips AP MK9 GPS-D, diverse Seekarten Europa, Madeira.Der Kommunikation dienen ein UKW-Funkgerät Shipmate RS 1800, ein Kurzwellen-Funkgerät Kenwood T550 mit automatischem Antennentuner Kenwood AT300 und eine Satellitenanlage Thrane&Thrane TT3020 B Imm-C transceiver. Für den Notfall ist eine EPIRB vorhanden.Die Stromversorgung (12V) erfolgt über 3 x 100 Ah + 1 x 88 Ah Batterien (2012). Diese werden bei Fahrt unter Maschine durch einen Balmar 70A Niedertour-Generator geladen. Im Hafen unter Landstrom arbeitet ein Mastervolt MASS 12/25 + Ladegerät. Da man bei Langfahrt jedoch segeln und nicht motoren möchte, sind auf dem Achterdeck zwei große Solarpanels (2012) fest verbaut. Sollte die Sonne einmal nicht scheinen, kann ein Wind-/Wellengenerator Ampair 100 für den nötigen Strom sorgen. Zusätzlich ist auch eine EFOY Comfort Brennstoffzelle (2014) an Bord. 230V-Geräte werden über ein Mastervolt MASS 12/1000 (2000W Max,1000W Dauerleistung) mit Strom versorgt. Zu diesen zählt eine Mikrowelle.Absolut langfahrttauglich sind mit insgesamt 950 l auch die Frischwasservorräte in den insgesamt 4 Tanks. Es ist KEIN GAS an Bord. Gekocht wird mit einem Origo 3000 sowie einem Dickinson Bristol Edelstahl Dieselherd mit Backofen mit separatem Tank. Für wohlige Wärme in allen Kabinen sorgt eine Dieselheizung AirTop EVO M von Webasto mit Thermostat. Die große Kühlbox bietet auch in südlichen Gefilden für Erfrischungen aller Art.Ein Stauraum über der Badeplattform achtern nimmt die 6-Personen Plastimo Offshore Rettungsinsel auf, die zuletzt im Jahr 2019 gewartet wurde.Zum Ankern stehen ein 30 kg Bruce Anker mit 30m Kette sowie ein 23 kg Fortress F23 Anker mit 50m Ankerleine zur Verfügung. Selbstverständlich hat das Schiff eine elektrische Ankerwinde mit Spill, die auch manuell bedient werden kann. Vom Ankerplatz an Land kann man mit dem Zodiac Dinghi fahren, welches mit einem kleinen Suzuki Außenborder (2010) motorisiert ist.Schiffspapiere, Handbücher, Belege sind lückenlos vorhanden. Dies gilt auch für den Nachweis der bezahlten Umsatzsteuer.Das Schiff fährt zur Zeit unter niederländischer Flagge. Der Liegeplatz in Amsterdam kann evtl. übernommen werden. Besichtigung nach Absprache.Das Schiff wird aus Altersgründen abgegeben. Es handelt sich nicht um einen Notverkauf. Der Preis von 67.500 € ist ein Festpreis, der angesichts der Größe des Schiffes und der überkompletten Ausstattung mehr als angemessen ist. Die Trimaat ist segelfertig. Einem ausgedehnten Trip in die Karibik oder sonstwo hin steht allenfalls die Corona-Situation entgegen.

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Herr Schafhaus
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