Details

Liegeplatz: Schleswig-Holstein - Kappeln - Grauhöft

Colina 36

EUR 120.000,-1980Langkieler mit Kuttertakelung

Steckbrief

Kategorie
Segelboote
Typ
Segelyacht
Hersteller
Colina
Kieltyp
Langkiel
Material
Kunststoff GfK
Typ
Gebrauchtboot
Zustand
guter Zustand
Preis
EUR 120.000,- Verhandlungsbasis / EU-versteuert
Standort
Schleswig-Holstein - Kappeln - Grauhöft
Baujahr
1980

Abmessungen

Länge
11.10 m
Breite
3.40 m
Tiefgang
1.75 - 1.75 m
Gewicht
13500

Beseglung und Rigg

Groß-Segel
29 m²
Fock
18 m²
Genua
29 m²
Gennaker
40 m²

Motor

Antrieb
Wellenantrieb D-Drive
Motor
Volvo Penta MD 40
Steuerung
Radsteuerung
Motorleistung
1 x 86 PS
Motorstunden
2371
Brennstofftank
440 l
Treibstoff
Diesel

Einrichtung und Aufteilung

zugel. Personenzahl
6
Anz. Kabinen
2
Anz. Kojen
4
Anz. Naßzellen
1
Frischwassertank
600 l
Fäkalientank
80 l

Equipment

Bootszubehör
AIS, Anker, Autopilot, Backofen, Badeleiter, Batterie, Batterieladegerät, Bilgepumpe, Bordcomputer, Bug-Ankerwinde, Bugstrahlruder, CD-Player, Druckwasseranlage, Farbfernseher, Feuerlöscher, GPS, Ganzpersenning, Gasherd, Geschwindigkeitsmesser, Heizung, Kartenplotter, Kompass, Kühlbox, Landanschluss, Navigationsbeleuchtung, Radar, Radarreflektor, Radio, Rettungsinsel, Spüle, Teak Cockpit, Teak Deck, Tiefenmesser, UKW-Funk, Unterwasseranstrich, Warmwasseranlage, Windmesser

Bemerkungen

Das Boot wurde 1980 als erstes Exemplar des Types Colina 36 nach einem Entwurf von Jörn Hansen von 1979 gebaut. Der Bau erfolgte durch die Werft Julsminde Badebyggeri von Erik Frandsen in Julsminde , Dänemark. Die Typenbezeichnung „Colina“ leitet sich von der Orientierung des Designs an der Rumpfform der von dem bedeutenden norwegischen Yacht- und Schiffskonstrukteur Colin Archer (1832 – 1921) entworfenen Lotsen-und Rettungsboote ab. Es handelt sich um einen Spitzgatter mit angehängtem Ruder, Klüverbaum und Kuttertakelung. Die Länge von 11,10 m ergibt sich aus dem Abstand von Bugspitze zur Achterkante des Ruderblattes. Der Klüverbaum ragt 1,80 m über den Bug hinaus. Das Boot ist relativ schlank und erreicht etwa mittschiffs eine maximale Breite von 3,40 m. Die Rumpfform entspricht einem Langkieler mit S-förmigem Spant und einem maximalen Tiefgang von 1,53 m vorn und 1,73 m achtern. Vorn ist ein elektrisches Bugstrahlruder (Vetus, 2010 erneuert) eingebaut. Der Rumpf besteht aus GFK, das im Handauflegeverfahren hergestellt wurde. Der Aus- und Aufbau besteht aus Mahagony und Teak. Verdrängung bei leeren Tanks etwa 13.500 Kg. Das Boot ist in fünf Abschnitte unterteilt: vorn befindet sich eine Schlafkammer mit 2 Kojen. Es folgt ein Flur mit Abgang des Toilettenraumes (Pump-WC, Waschbecken, Handbrause). Daran schließt sich mittschiffs der Salon mit an backbord gelegener hufeisenförmiger Sitzbank und absenkbarem Tisch (ggf. 2 weitere Kojen) sowie an steuerbord gelegener Pantryzeile. Über zwei Stufen geht es aufwärts in das Steuerhaus mit Innensteuerstand, großem Kartentisch (mit Navigationsgeräten und UKW Funk) und einer weiteren L-förmigen Sitzbank sowie Tisch. Das Steuerhaus ist auch gleichzeitig der Zugang zum Bootsinneren über zwei große Schiebetüren an backbord und steuerbord. Vom Steuerhaus geht es nach achtern über drei Stufen hinunter in die Achterkammer mit zwei Kojen. Die Maschine (Sechszylinder Volvo Penta MD 40, 86 PS) befindet sich unter den abhebbaren Fußbodenplatten des Steuerhauses. Hier finden sich auch die übrigen technischen Einbauten wie zwei Batteriebänke und die Warmluftheizung von Eberspächer. Die Besegelung entspricht einer Kuttertakelung, die 2016 komplett erneuert wurde. Sie besteht aus Rollreffanlagen für Klüver und Fock und einem Rollgroß mit Seldén Rollmast. Die gesamte Segelfläche beträgt 76 qm, die Segel sind aus Dakron, Farbe: cream. Zusätzlich steht ein Gennaker zur Verfügung. Sämtliche Schoten und Reffanlagen sind vom Außensteuerstand auf dem Achterdeck zu bedienen. Das Boot ist daher in Verbindung mit dem Autopiloten sehr gut einhand tauglich. Die Colina 36 ist ein stäbiges Boot zum Fahrtensegeln. Es hat für einen Langkieler relativ gute am Wind – Eigenschaften (bei Krängungsneigung), erreicht aber seine besten Segelleistungen bei Halbwindkursen oder raumschots. Ab 12 bis 14 kn Wind lassen sich 6,5 bis 7 kn loggen, darüber wird auch die physikalische Rumpfgeschwindigkeit von ca. 8 kn fast erreicht. Unter Maschine ist die physikalische Rumpfgeschwindigkeit möglich. Der Wohnkomfort ist durch das große Steuerhaus und die geschickte Innenraumaufteilung sehr gut sowohl in Fahrt als auch am Steg oder vor Anker. Dies wird durch die großen Tanks und die Pantryausstattung mit doppelflammigem Propangasherd und Backofen (Gasflasche in einem sicheren Container über dem Ankerkasten) und die relativ geräumige Kühlbox sowie zahlreiche Stauräume in Wandschaps oder Kisten unter und hinter den Sitzen unterstützt. Das Boot kann auch bei regnerischem Wetter gut von innen gefahren werden, da sich auf dem Achterdeck außen wie auch innen am Kartentisch des Steuerhauses jeweils komplette identische Steuerstände mit allen Instrumenten finden. Die Segelstellung kann gut über das sehr große Decksluk des Steuerhauses kontrolliert werden und muß natürlich (bei Autopilotsteuerung) ab und zu von außen nachregetrimmt werden. Das Boot liegt gut vor Anker; es kann über eine am Boot befestigte ausklappbare Leiter mit Teakstufen achtern zum Ausstieg oder zum Baden verlassen werden. Für den seitlichen Ausstieg (z.B. in das Dinghy) steht eine bewegliche Leiter zur Verfügung. Das Boot wurde seit Übernahme im Jahr 2007 bootsbauerisch und technisch instandgesetzt, modernisiert und in den Winterlagerperioden in den Lager – oder Werfthallen gepflegt, gewartet und repariert und ist daher in einem sehr guten Zustand. In den 15 Jahren bis 2022 hat der derzeitige Eigner nach Abzug aller jährlichen lfd. Kosten für Liegeplatz , Kranen, Bootspflege außen (Reinigungsarbeiten, Politur, Antifowling), Winterlager und Wartungen etwa 450.000 € investiert. Seit 2010 liegt das Boot in Kappeln in der Marina der Scalarwerft von Henningsen und Steckmest, wo es ein nahezu komplettes bootsbauerisches Refit erhielt. Zum regulären Winterlager befindet sich das Boot seit 2013 bei Ancker-Yachting. Dort erfolgen auch die üblichen Arbeiten an Rumpf und Rigg. Die komplette Erneuerung des Riggs mit einem neuen Seldén Rollmast erfolgte ebenfalls durch die Seldén – Vertretung von Ancker-Yachting in Kappeln. Sämtliche bootsbauerischen Arbeiten werden seitdem von der dort ansässigen Werft von Janssen und Renkhoff übernommen. Für den Entwurf und die Anfertigung der neuen Segel war die Firma CO-Segel (Kappeln, Brodersby) zuständig, die auch deren lfd. Wartung und Reparatur übernommen hat. Die Maschinen-technische Betreuung einschließlich der Wartung von Steuerhydraulik sowie Heizung und Sanitäranlage ist seit fast 10 Jahren in der Hand der Firma Vogt in Kappeln. Sämtliche beteiligte Firmen stehen bei Bedarf auch für Auskünfte zur Verfügung. Bei ernsthafterem Interesse kann ein noch ausführlicheres Exposé zugeschickt werden.

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