Details

Liegeplatz: Makkum, Niederlande

Wibo van Wijk Wibo 820 AK

EUR 5.000,-1974mit Pött und Pann

Steckbrief

Kategorie
Segelboote
Typ
Segelyacht
Hersteller
Wibo van Wijk
Kieltyp
Kurzkiel
Material
Stahl
Typ
Gebrauchtboot
Zustand
guter Zustand
Preis
EUR 5.000,- EU-versteuert
Standort
Makkum, Niederlande
Baujahr
1974

Abmessungen

Länge
8.50 m
Breite
2.74 m
Tiefgang
1.25 m
Gewicht
4200
Ballast
1000 kg

Beseglung und Rigg

Groß-Segel
14 m²
Genua
21 m²

Motor

Antrieb
Wellenantrieb D-Drive
Motor
Volvo Penta MD6A
Steuerung
Pinnensteuerung
Motorleistung
1 x 10 PS / 7 kW
Brennstofftank
60 l
Treibstoff
Diesel

Einrichtung und Aufteilung

Anz. Kabinen
2
Anz. Kojen
4
Anz. Naßzellen
1
Frischwassertank
100 l
Fäkalientank
100 l

Equipment

Bootszubehör
Anker, Autopilot, Badeleiter, Batterie, Batterieladegerät, Bilgepumpe, Bordcomputer, Feuerlöscher, GPS, Gangway, Gasherd, Geschwindigkeitsmesser, Kartenplotter, Kompass, Kühlschrank, Landanschluss, Navigationsbeleuchtung, Radarreflektor, Sprayhood, Spüle, Tiefenmesser, UKW-Funk, Unterwasseranstrich, Windmesser

Bemerkungen

Wibo 820 AK Segelyacht, mit Pött und Pann, Bj. 1974, 8,50 x 2,74 x 1,25 Stahl, führerscheinfrei

verkaufe nach 22 Jahren alters- und gesundheitsbedingt meine Segelyacht komplett mit aller Ausrüstung.

Führerscheinfrei: Das Boot kann sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden ohne Bootsführerschein gefahren werden. Allerdings ist wegen der deutschen Seefunkanlage an Bord ein deutsches Funkzeugnis nötig: Für Binnen das UBI, für außerhalb das SRC. In den Niederlanden ist von Binnen bis außerhalb der Watteninseln immer Atis ( als Ausrüstung des Funkgerätes ) und dementsprechend das UBI Pflicht. Oder man baut einfach das Funkgerät aus.

Liegeplatz Makkum, Niederlande ( nördliches Ijsselmeer, direkter Zugang zum Wattenmeer, zum Ijsselmeer und zu den Friesischen Kanälen ). Liegeplatz: Im Hafen an Land, bezahlt bis April 2025, kann übernommen werden.

Layout: Wibo 820 AK: Werftbau der Firma Wibo Bouw van Wijk in den Niederlanden. Konstrukteur: E.G. van de Stadt ( hat in Seglerkreisen für seine Konstruktionen einen richtig guten Namen. Auch die 820AK ist ihm sehr gut gelungen ). Alle Konstruktionspläne liegen bei. Die hab ich mir sehr früh schon beim Nachfolgerbüro von van de Stadt organisiert. Trotz „820“ ist das Boot 850 cm lang: In den Originalplänen hat das Boot eine Reling von 40 cm Höhe und wegen des schrägen Bugkorbes dann nur eine Länge über alles von 820 cm. Mit der vorhandenen Reling mit 60 cm Höhe ist das Boot jetzt dann 850 cm lang. Es wurden bei der Werft ca. 170 Stück Wibo 820 gebaut, aber nur wenige als „AK“, was einfach nur „Achterkajüte“ heißt. Bei der „AK“ hat man ein Mittelcockpit, einen Niedergang nach vorne in eine geräumige Kajüte mit 2 Kojen, einem höhenverstellbaren Tisch, einem abgeschlossenen WC-Abteil und einer gut ausgestatteten Pantry und vom Cockpit nach achtern nochmal einen kleinen Niedergang zur Achterkajüte mit 2 Kojen an Stb. und Bb. unter den Cockpit-Sitzbänken. Sitzhöhe ist achtern gegeben, aber keine Stehhöhe. Dafür ist in der Bugkajüte Stehhöhe bis 182 cm vorhanden.

Zustand: Meine Wibo ist ein stabiles Stahlboot, Knickspanter, 8,50 m lang, 1,74 m breit und 1,25 cm Tiefgang ( + je ca. 1cm weiterer Tiefgang für je 90 kg Zuladung ), Baujahr 1974, seit 2003 bei mir, innen und außen umfangreich gepflegt und daher bis auf ein paar Kleinigkeiten ohne Rost. Ich habe mich damals explizit für ein Stahlboot entschieden und es nie bereut, weil es viel einfacher zu reparieren ist als ein GFK-Boot und auch Beulen und Kratzer im Stahl viel problemloser sind als im GFK. Das Boot ist segelklar aber „bisher noch“ mit nur einer Koje ( in der Achterkajüte Stb. ). In der Vorderkajüte habe ich die Sitz- und Liegemöbel weitgehend erneuert, bin jedoch noch nicht fertig geworden, so dass die Wand- und Deckenverkleidungen ( ggf. mit weiteren Schapps ) und die Polster noch fehlen ( siehe Fotos ). Polsterstoffe mit allem Zubehör sind da. Holz ist auch noch etwas da. Den originalen Stahl-Balast im Kiel ( 1200 kg Produktionsabfälle in Form von Stahl-Konfetti ) habe ich 2010 durch 1 to. Bleibarren ersetzt. Dadurch jetzt mehr Stauraum in der Bilge bei gleicher Stabilität beim Segeln.

Ausrüstung:
Segel + Mast: 21,2 m² Genua mit neuer Rollreffanlage. 14,08 m² Latten-Großsegel mit 2 Reffreihen Einleinen-Bindereff. Beide Segel in sehr gutem Zustand. Neue Wanten und Stage, Achterstagspanner. Jütbäume um den Mast zu legen.

Elektronik: Neue Windmessanlage auf dem Mast ( Anzeige muss noch montiert werden, Kabel ist montiert ). Tiefenmesser. Pinnensteuerung. Pinnenpilot mit Koppelung an den Kartenplotter. Seatec NAV6 Kartenplotter mit Seekarte C-MAP Max L229 Niederlande Nord Binnen und Küste und Wattenmeer von 2024. NV-Papierseekarten dito von 2024. Azimut1000-Fluxgate-Kompass. Zusätzlich Raymarine ST40-Fluxgate-Kompass vorhanden zum weiteren Einbau, um den Raymarine ST2000+ Pinnenpiloten noch störungsfreier mit dem Kompasskurs zu versorgen ( ist jedoch nicht unbedingt nötig ). Handpeilkompass. FMD20EU-NAVTEX- und LW/KW-Wetterempfänger mit Software-Update auf FMD25EU ( dadurch Empfangsfrequenzen frei wählbar ). VHF-Seefunkgerät für Binnen und See ( ATIS + DSC ). VHF-Seefunk-Antenne auf der Mastspitze. DHI-Positionsleuchten.

Motor + Batterien: Innenborder 2-Zylinder-Dieselmotor Volvo Penta MD6A ( schnurrt nach 50 Jahren immer noch wie eine Katze ). Fettgeschmierte Wellenanlage mit Messing-3-Blatt-Propeller. 12V-Motor-Gelbatterie. 12V-Verbraucher-Bleibatterie. Beide Batterien mit Impuls-Aktivator gegen Sulfatierung. CTEK Batterielader 5 Ampere für Motorbatterie. CTEK Batterielader 10 Ampere für Verbraucherbatterie oder für Betrieb ganz ohne Verbraucherbatterie z.B. im Winterlager. Motorstundenzähler allerdings erst seit 2012 ( seitdem 58 Std. gelaufen ). Dynamoanlasser startet den Motor und läuft dann mit und lädt die Motorbatterie. Getrennte 30-A-Lichtmaschine lädt die Verbraucherbatterie. 60-Liter-Dieseltank aus Edelstahl im Motorraum, höher als der Motor gelegen… spart das ewige Entlüften. Motor springt immer sofort an. Diesel-Vorfilter. Diesel-Hauptfilter. Separate 12V-Dieselpumpe falls man mal den Dieseltank entleeren möchte. Werkstatt-Handbuch für den MD6A vorhanden, jedoch nur in Englisch erhältlich. Umfangreiche Sammlung an Dichtungen für den Motor und jede Menge Edelstahl-Schlauchschellen.

Tauwerk + Leinen: Jede Menge meist nagelneue Leinen, alleine 16 Festmacher in verschiedenen Längen von 4m bis 50m. 2 Ankerleinen je 40m ( + je 6m 8mm Kette ), 2 Pflugscharanker, 1 Plattenanker, 1 kl. Plattenanker für ein Beiboot ( aber kein Beiboot vorhanden ), 1 Schleppleine zu 60m plus die ganzen Leinen am Mast. Material zur Umlenkung der Leinen vom Mast ins Cockpit vorhanden. 6 oder 7 Fender. Ausklappbare Badeleiter,

Pantry mit Electrolux-Kühlschrank für 230V + 12V + ggf. Gas. 2-Flammen-Gaskocher für 3kg Camping-Gaz-Flaschen. 2 Gasflaschen. Spülbecken. 100 ltr.-Frischwassertank unter der achteren Bb.-Koje ( noch vom Voreigner, den hatte ich jedoch noch nie angeschlossen, daher Wasserhahn an der Spüle auch nicht angeschlossen. Viel Stauraum in der Pantry. Vollständige Pantry-Ausstattung ( schönes Melamin-Geschirr, Besteck, Töpfe, Pfannen etc. etc. ). Coleman Faltbackofen, den man auf den Gaskocher stellen kann mit Thermometer. Zusätzlich OMNIA-Backhaube zum schnellen Brötchenaufbacken.

Abgeschlossener WC-Raum mit weltbekanntem RM69-Pump-WC mit Umschaltung außenbords oder in den 100 ltr.-Fäkalientank von SVB aus 2009 unter der achteren Stb.-Koje. WC-Ersatzteile weltweit erhältlich.

Petroleum-Kajütheizung Wallas 1600 ( leider im Augenblick außer Funktion – die Magnetpumpe fürs Petroleum klemmt ).

Werkzeugsatz: Kompletter für den Bootsbetrieb gemäß Literatur nötiger handbetriebener Werkzeugsatz + 1 Akkuschrauber. Andere Elektro-Werkzeuge sind nicht dabei. Einige Dosen Lacke und umfangreicher Satz Wartungsmittel.

Einiges an Sicherheitsausrüstung. verschiedene Navigationsbestecke, Ein Sextant, verschiedene Ferngläser, 2 Secumar-Rettungswesten fast unbenutzt aus 2003 und nur einmal gewartet 2005. 3 Feststoff-Schwimmwesten. Ein Holz-Bootshaken 3 m lang und ein Alu-Teleskop-Bootshaken. Ein älteres und ein neues Fenderbrett auch als Cockpittisch verwendbar. Eine Aluleiter, um im Winter an Land an Bord zu kommen, kann zusammen mit dem Fenderbrett als Gangway genutzt werden.

Jede Menge Segel-Literatur ( ca. 100 Bücher ), sowohl viele Bücher von Weltumseglern als auch viele Fachbücher wie Skippertrainings oder Revierführer für NL. Einige Palstek- oder Yacht-Hefte.

5,5 GB auf USB-Stick mit allen Bedienungsanleitungen für die Ausrüstung an Bord, jede Menge Checklisten, Programme und Downloads, Revierinformationen, technische Informationen und eine Tabelle all meiner in 22 Jahren durchgeführten Wartungs- und Reparaturarbeiten mit Datum.

Und… und… und…

Auf Wunsch auch Handtücher, Bettzeug und Bettwäsche

Das Boot steht fast leergeräumt in den Niederlanden, die Ausrüstung liegt in Heusweiler im Saarland. Für eine Besichtigung des Bootes müsste man sich auf einen Sammel-Termin in Makkum einigen. Da es für mich ca. 600 km Entfernung sind, würde ich ein Wochenende pro Monat vor Ort festlegen.

Natürlich können Sie hier gerne Fragen stellen oder weitere Erläuterungen abfragen.

Da es sich um erhebliche Mengen an Ausrüstung handelt und jedes Boot seine Eigenheiten hat, würde ich Ihnen natürlich auch nach dem Kauf im Rahmen meiner Möglichkeiten mit weiteren Erläuterungen und Tipps zur Seite stehen.

Anbieter kontaktieren

Kontakt

Herr Obé
Über das nachfolgende Formular können Sie dem/r Anbieter/in eine Anfrage zukommen lassen.
*Pflichtfelder

Weitere Informationen zu Datenschutz und Widerrufsrecht bei boat24.com

Ihre Anfrage wird von unserem Partner boat24.com an den Inserenten der Anzeige weitergeleitet.