Limani tis Tinou

Tinos gilt als das griechische Lourdes. Alljährlich, vor allem am 15. August, strömen Hunderttausende Pilger auf die Insel, um in der Wallfahrtskirche Panagia Evangelistria die wundertätige Marien-Ikone um Hilfe anzuflehen. Die klassizistische Kirche mit ihrer palastartigen Fassade überragt weithin sichtbar den Ort. Charakteristisch für Tinos sind die unzähligen, kunstvoll verzierten Taubentürme, die noch aus venezianischer Zeit stammen und der Taubenzucht dienten. Besonders zahlreich sind sie in der Umgebung von Kampos anzutreffen. Das ehemalige Korbflechterdorf Volax ist von einer Landschaft umgeben, in der große und kleine, oft rundgeschliffene Felsbrocken wie von Riesen ausgestreut herumliegen.

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84200 Tinos, Griechenland

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Mykonos Marina

Die eigentliche Sehenswürdigkeit von Mykonos ist die Inselhauptstadt (Chora), deren blendend weiße Würfelhäuser sich vom alten Fischerhafen aus über sanft ansteigende Hänge hinaufziehen. Ihr viel fotografiertes Wahrzeichen sind die fünf Windmühlen, die die alten Ortsgrenzen markieren. Sie sind besonders gut von den Cafés im Viertel Klein-Venedig zu sehen, wo die äußerste Häuserfront mit ihren abenteuerlichen Balkonkonstruktionen unmittelbar ans Meer stößt. Das Zentrum der Chora bildet die Platia Tria Pigadia, mit drei Ziehbrunnen, die die Stadt früher mit Wasser versorgten. Über der Spitze der Halbinsel erhebt sich die Marienkirche Panagia Paraportiani, ein einzigartiges, verwinkeltes Ensemble mehrerer Kapellen mit mittelalterlichem Kern. Die Geschichte der Seefahrt in Griechenland ist eindrucksvoll im Nautiko Moussío dokumentiert, das in einem alten Wohnhaus mit schönem Garten untergebracht ist und Schiffsmodelle aus der minoischen Zeit bis ins 19. Jh. präsentiert.
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Marina

Syros

Ermoupolis, Verwaltungshauptstadt der Kykladen, ist das ganze Jahr über gleich lebhaft. Nach Ende des griechischen Freiheitskampfes gegen die Osmanen und der Gründung des neugriechischen Staates 1830 wurde Ermoupolis zum bedeutendsten Hafen Griechenlands und wäre auch fast Hauptstadt geworden. Große Prachtbauten im neueren Teil der Stadt zwischen den beiden Hügeln und dem Meer zeugen vom Wohlstand im 19. Jh., darunter das dem Königspalast in Athen ähnelnde Rathaus (1876-81) und das jetzt wieder bespielte Apollo-Theater (1861) im Stil der Mailänder Scala. In der Mitte des zentralen marmorgepflasterten Platzes vor dem Rathaus erhebt sich die Statue des griechischen Freiheitshelden Andreas Miaoulis. Lohnend ist ein Aufstieg durch malerische, verwinkelte Gassen auf den Hügel Ano Syros zur Agios-Georgios-Kathedrale.
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