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ADAC Skipper: Jetzt auch auf Facebook!

Die ADAC Skipper sind ab sofort auch auf Facebook unterwegs. Erstmalig ist die ADAC Sportschifffahrt damit in Sozialen Netzwerken vertreten. Der neue Facebook-Auftritt der ADAC Skipper erweitert das Leistungsspektrum der ADAC Sportschifffahrt um einen weiteren Kanal, über den Bootsfahrer und alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind, zahlreiche relevante und nützliche Informationen erhalten. Der Kanal ist explizit auf die Bedürfnisse von Skippern und Wassersportlern zugeschnitten und stellt damit die ideale Ergänzung zum bereits bekannten, allgemeinen Facebook-Kanal des ADAC dar. Entdecke ADAC Skipper auf Facebook Wir laden dich herzlich dazu ein, unseren Facebook-Kanal kennenzulernen. Natürlich freuen wir uns auch sehr darüber, wenn du ein „Gefällt mir“ dalässt. Was dich auf dem neuen ADAC Skipper Facebook-Kanal erwartet Der neue Facebook-Kanal der ADAC Skipper bietet die volle Bandbreite unserer bereits bekannten Leistungen – direkt in deinem Feed. Dazu gehören: Infos zu Törns, Häfen und Revieren Porträts von Marinas, Wassersportunternehmen und Co. Tipps und Ratgeber rund ums Boot fahren News und Aktuelles aus der Branche Einsteiger-Tipps Geschichten aus der ADAC Skipper Community Alles zu Apps und digitalen Begleitern Infos und Tipps zum Bootskauf Hilfe zu unseren Leistungen – von der IBS-Beantragung bis zur Skipper App Einen Blick hinter unsere Kulissen Zusätzlich erwarten dich in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere spannende Formate und Inhalte, zu denen wir in den kommenden Wochen und Monaten informieren werden. Erhalte Informationen und Inspirationen, tausche dich mit anderen Skippern aus, tritt mit uns in Kontakt und erfahre als Erstes von aktuellen Veranstaltungen und Events! Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/adac-skipper-facebook-auf-tablet-und-smartphone.png Weitere Leistungen der ADAC Skipper Nicht nur auf Facebook sind die ADAC Skipper aktiv. Abseits davon gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Informationen und Services, welche die ADAC Sportschifffahrt für Bootsfahrer und Wassersportler anbietet. ADAC Skipper-Portal Das  ADAC Skipper-Portal  ist die Anlaufstelle für alle Bedürfnisse rund ums Bootfahren und bietet nützliche Informationen für Skipper und alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind. Dazu zählen: Umfangreiche Beschreibungen zu den wichtigsten Ländern, Wassersport-Revieren, Häfen und Marinas Neuigkeiten aus dem Wassersport, Infos zu Apps & Co sowie Einsteiger-Tipps und Ratgeber Gebrauchtbootbörse mit einfacher Suchfunktion und tausenden Inseraten Yachtcharter- und Hausbootsuche mit mehr als 10.000 Hausbooten, Segel- und Motoryachten Alles zum Internationalen Bootsschein (IBS): Beantragung, Verlängerung, Änderung uvm. ADAC Skipper App Die ADAC Skipper App ist der ideale Begleiter für den nächsten Törn. Sie bietet zahlreiche nützliche Funktionen für Skipper und alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind. Dazu gehören: Praktische Törnplanung und Routentracking Informationen zu Häfen, Marinas und Revieren mit aktuellen Charterangeboten Interaktive Karte mit Seezeichen Personalisierte Boots-Informationen Detaillierte Wetter-Informationen Die App gibt es sowohl in der kostenlosen Basis-Version als auch in der Pro-Version (im Abo ab 19,99 € pro Jahr) mit noch mehr Features. Weitere Informationen zur ADAC Skipper App ADAC Skipper Club Damit die ADAC Sportschifffahrt ihre Leistungen und Angebote noch attraktiver gestalten kann, wurde der ADAC Skipper Club ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Bootsfahrern und Wassersportlern, die durch regelmäßige Befragungen die Möglichkeit hat, ihre Meinungen und Wünsche zu teilen. Mitglieder des Skipper Clubs können so die Angebote, Leistungen, Produkte und Services der ADAC Sportschifffahrt aktiv mitgestalten und dazu beitragen, dass diese noch besser auf die Bedürfnisse von Skippern zugeschnitten werden. Mehr Informationen dazu gibt es auf der  Website des ADAC Skipper Club ADAC Skipper News Regelmäßige Neuigkeiten aus dem Wassersport gibt es in den ADAC Skipper-News. Die eigene Rubrik im ADAC Newsletter liefert alle 14 Tage News aus der Branche, Infos zu neuen Regeln und Bestimmungen, Tipps zu Revieren und Törnvorschlägen oder interessante Ratgeber. Mehr dazu:  Anmeldung für die ADAC Skipper News
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Barcolana & ADAC Trophy: Infos, Anmeldung und Startpaket für deutsche Skipper

Die Barcolana in Triest ist die größte Segelregatta der Welt – und mit der ADAC Trophy zeichnen wir seit 2019 das schnellste deutsche Boot aus. Neu 2025: Die feierliche Preisverleihung findet erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt! Jetzt zur Barcolana anmelden (Alle deutschen Boote sind automatisch auch für die ADAC Trophy registriert.) Wenn du dich zur Barcolana anmeldest, kannst du dir außerdem vorab ein ADAC-Startpaket sichern – alle Infos dazu weiter unten.   Über die Barcolana Die Barcolana feiert 2025 bereits ihre 57. Ausgabe und bleibt dabei ihrem Ruf als größte Segelregatta der Welt treu. Über 2.000 Boote und zehntausende Teilnehmer werden von 1. bis 12. Oktober zur Regatta erwartet. An 12 Tagen können sich Profi aber auch Hobbysegler in verschiedenen Bewerben messen. Das Hauptrennen findet schließlich am 12. Oktober um 10:30 Uhr statt. Dazu gibt es auch an Land ein reichhaltiges Begleitprogramm.   Eckdaten zur Veranstaltung Ort : Triest Datum : 01.10. - 12.10.2025 Hauptrennen : 12.10.2025, ab 10:30 Uhr Kurs: Ein 13 Seemeilen langes Viereck im Golf von Triest, mit Startlinie zwischen Barcola und Miramare. Weitere Informationen auf der Website der Barcolana Schon seit 1969 findet die Regatta alljährlich am zweiten Sonntag im Oktober statt. Während bei der ersten Ausgabe der Barcolana gerade einmal 47 Boote ins Rennen gingen, stieg die Zahl der teilnehmenden Segelboote in den darauffolgenden Jahren rapide an. Die 53. Barcolana im Jahr 2018 schaffte schließlich mit 2.689 Booten und über 16.000 Seglern an derselben Startlinie einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Berühmt ist die Regatta aber auch für ihre offene Teilnahme: Jeder, der ein seetüchtiges Boot besitzt und sich registriert, kann mitsegeln.   ADAC Trophy Seit 2019 verleiht der ADAC im Rahmen der Barcolana die ADAC Trophy – einen meerblauen Wanderpokal – an das schnellste deutsche Boot im Ziel. Automatische Teilnahme: Alle deutschen Boote , die sich über das offizielle Meldeportal registrieren, sind automatisch für die ADAC Trophy gewertet – keine separate Anmeldung erforderlich . Letzter Gewinner: Dr. Oliver Giebler mit seiner Fidelity (2024 & 2021) Premiere 2025: Die Preisverleihung findet erstmals auf der boot Düsseldorf (17.–26. Januar 2026) statt – vor großem Publikum und mit ADAC-Präsenz an zwei Messeständen. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/adac-trophy-barcolana.jpg   Neu: ADAC-Startpaket für Barcolana-Teilnehmende Alle deutschen Skipper, die sich zur Barcolana anmelden, können sich vorab ein kostenloses Startpaket sichern!   Inhalt des Startpakets Voucher für die Pro-Version der ADAC Skipper App inkl. Pro-Wetter (hochaufgelöste Modelle für optimale Routen- & Regattaplanung), Törnplanung und -aufzeichnung & Co Weitere kleine Goodies für deine Teilnahme an der Barcolana   So funktioniert’s Schicke eine kurze E-Mail an den ADAC mit dem Bootsnamen, deinem Namen und der Anzahl an Crewmitgliedern Du erhältst eine Bestätigungsmail mit Details mit dem Vouchercode für die Pro-Version der ADAC Skipper-App. Wenn du uns noch eine Versandadresse mitsendest, bekommst du noch einen ADAC Stander und eine kleine Überraschung per Post.   › Startpaket per E-Mail anfragen Fazit zur Barcolana & ADAC Trophy Ob als Zuschauer, Teilnehmer oder Segelenthusiast – die Barcolana 2025 bietet ein unvergessliches Erlebnis. Mit der ADAC Trophy und der erstmals auf der boot Düsseldorf stattfindenden Preisverleihung erhält der deutsche Segelsport eine besondere Bühne. Und mit dem ADAC-Startpaket bist du perfekt vorbereitet für dein Barcolana-Abenteuer. Jetzt zur Barcolana anmelden und automatisch an der ADAC Trophy teilnehmen!  
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Interboot 2025: Vorsichtiger Optimismus der Bootsbranche trotz Herausforderungen

25.09.2025 Auf der Interboot 2025 gaben Expertinnen und Experten aus der Wassersportwirtschaft kürzlich einen interessanten Ausblick auf die anstehenden Chancen und Herausforderungen der Branche.   Die Messe Interboot, die alljährlich im Herbst in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet, ist seit jeher ein beliebter Treffpunkt der Boots- und Wassersport-Branche. Beim traditionellen Branchengespräch, das einen Fixpunkt im Messeprogramm darstellt, gaben auch in diesem Jahr wieder mehrere Expertinnen und Experten aus der Wassersportwirtschaft einen Überblick über die aktuelle Lage in der Branche. In diesem Jahr blickt man auf vielfältige Herausforderungen zurück. Der Ausblick auf das Jahr 2026 fällt dennoch vorsichtig optimistisch aus.    Bootsmarkt: Herausforderndes Jahr 2025 Vielfältige Herausforderungen haben in diesem Jahr den Bootsmarkt geprägt. Die Saison hat sich nicht so gut entwickelt, wie im Frühjahr erhofft, resümiert Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Verbandes Maritime Wirtschaft Deutschland (VMWD). Vor allem Segelboote und kleinere Motorboote blieben hinter den Erwartungen zurück, während sich große Motoryachten als stabil erwiesen. Ursachen sind für Stahlhut die schwächelnde Gesamtwirtschaft, der drohende Arbeitsplatzabbau und eine spürbare Verunsicherung durch internationale Konflikte. Auch die Preisexplosion auf dem Bootsmarkt hinterlasse Spuren: Manche Bootsmodelle hätten sich im Laufe von fünf Jahren mehr als verdoppelt. Daneben würde ein wachsendes Angebot von gebrauchten Booten die Preise drücken und den Wettbewerb verschärfen: Für die Käufer ist das positiv, da sie von Neubootrabatten und günstigen Second-Hand-Angeboten profitieren können. Aber das nützt der Branche leider wenig, so Stahlhut. Auch Michael Menken, Verkaufsleiter und Gesellschafter des Bootscenter Menken berichtet von einem hart umkämpften Markt und großen Rabatten. Vor allem die immer kleineren Margen würden dazu führen, dass viele Händler kaum noch Anreiz sehen würden, neue Boote zu ordern.    Boote für Einsteiger fehlen Auch das Thema der Nachwuchsförderung gewinnt in der Boots-Branche zunehmend an Bedeutung. Es gibt Nachwuchs, nicht nur beim SUP oder Wingfoilen, sondern auch im klassischen Bootssport. Aber wir kriegen sie kaum aufs Wasser, sagt Jens Böckmann, Gründer des Unternehmens Yachtverstand und Berater auf der Interboot-Sonderschau Mein erstes Boot, die sich dem Einstieg in den Bootssport verschrieben hat. Vor allem hohe Einstiegspreise und fehlende Liegeplätze, aber auch ein unzeitgemäßes Image würden jungen Leuten den Einstieg in den Bootssport erschweren. Zudem würden immer mehr Werften Kleinboote ganz aus dem Programm nehmen - obwohl sie für Einsteiger entscheidend sind. Für Böckmann seien Einsteigerstege, Fahrtrainings und nahbare Angebote der Schlüssel, um den Wassersport wieder attraktiver zu machen. Die gesamte Szene, auch die seriöse Branche, muss viel kreativer und flexibler werden, wenn es wieder bergauf gehen und Wassersport hipp bleiben soll, so Böckmann.    Interesse am Wassersport ungebrochen Trotz aller Herausforderungen in diesem Jahr gab es am Bodensee auch Positives zu vermelden. Yves Bosshart, Geschäftsführer der ProNautik AG aus Romanshorn und Präsident der Regionalgruppe Bodensee beim Schweizerischen Bootbauer-Verband (SBV) zieht bei seinem Unternehmen eine zufriedenstellende Saisonbilanz verbunden mit einem vorischtigen Optimismus auf eine Belebung 2026. Auch Sonja Meichle, Vizeräsidentin des VMWD und Geschäftsleitung von Ultramarin in Kressbronn betont: Das Interesse am Wassersport und am Bootfahren ist ungebrochen. Das spüren wir in allen Bereichen unseres Komplettangebots: vom Besuch im Fachmarkt über die Bewegungen an der Tankstelle, bis zum Gebrauchtboothandel.   Klimaneutralität am Bodensee Das Thema Klimaneutralität bleibt am Bodensee nach wie vor präsent. Gerade Messen wie die Interboot würden hier als Zukunftsbarometer dienen: „Eine lebenswerte Umwelt sind wir der nächsten Generation schuldig. Die Diskussion um die Klimaneutralität am Bodensee verlangt aber Sachlichkeit und Realismus, so Meichle. Statt neuer Einschränkungen sei vielmehr die Anerkennung von Fortschritten wichtig. „Ein 15-km/h-Limit halten wir genauso für Unfug, wie Skepsis gegenüber den non-fossilen Kraftstoffen.“   Messe als Treffpunkt Das erste Messefazit fällt positiv aus: Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig Messen als Treffpunkt für den gemeinsamen Austausch sind“, sagt Interboot-Projektleiter Felix Klarmann. „Sie bieten nicht nur eine Plattform, um Neuheiten zu präsentieren, sondern auch, um den Dialog zwischen Herstellern, Händlern, Verbänden und Kunden zu fördern. Somit bleibt die Interboot ein unverzichtbarer Impulsgeber – gerade auch in herausfordernden Zeiten.“   Interboot 2025: Infos zur Messe Die Messe Interboot findet jedes Jahr Ende September in Friedrichshafen am Bodensee statt und gilt als zentrale Plattform für die Branche in der DACH-Region. Auf der Messe präsentieren zahlreiche Unternehmen alljährlich ihre Neuheiten zu den Themen Segelboot, Motorboot und Funsport. Daneben werden zukunftsweisende Themen wie Nachhaltigkeit, alternative Antriebsformen und E-Mobilität im Rahmen von Vorträgen, Seminaren und Podiumsdiskussionen beleuchtet. In diesem Jahr fand die Messe vom 24. bis zum 28. September statt und verzeichnete 37.900 Besucher. Im Fokus standen Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Schifffahrt und Nachwuchsförderung. Letzterem Thema wurde mit der Sonderschau Mein erstes Boot eine eigene Sonderschau gewidmet.    Bootsmessen: Weitere Links zum Thema Der ADAC auf der boot Düsseldorf Die wichtigsten Bootsmessen in der Saison 2025/2026 in der Übersicht
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Radar und AIS in der Sportschifffahrt

Moderne Systeme zur Kollisionsverhütung - Vorteile, Nachteile und Tipps zur Benutzung Sowohl Sport- als auch die Berufsschifffahrt profitieren von der stetigen Weiterentwicklung moderner Systeme zur Kollisionsverhütung und zur sicheren Navigation. Radarsysteme und/oder AIS gehört heute auf nahezu jeder Fahrtenyacht zum Standard und auch auf vielen kleineren Booten finden sich AIS oder Radar. Bei schlechter Sicht wie Nebel oder bei Fahrten in der Nacht helfen Radar und AIS, andere Verkehrsteilnehmer und Objekte zu orten und sichtbar zu machen. Beide Systeme unterscheiden sich allerdings grundlegend voneinander und haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Wir vergleichen AIS und Radar miteinander. Wie Radar funktioniert Radar ist die Abkürzung von „Radio Detection And Ranging“. Übersetzt bedeutet das so viel wie „funkunterstützte Ortung und Abstandsbestimmung“ oder einfacher ausgedrückt:„mit Funk entdecken und messen“. Radargeräte senden elektromagnetische Radiowellen aus und machen Hindernisse, Tonnen, Schiffe und andere Objekte sichtbar, die diese Wellen reflektieren. Radar funktioniert im Prinzip ähnlich wie ein Echolot, nur über Wasser. Radarsysteme wurden ständig weiterentwickelt und so finden sich viele Radaranlagen auf dem Markt, die sich mittlerweile auch für Segeljachten ab 30 Fuß eignen. Moderne Radaranlagen lassen sich in ein NMEA-Bordnetz integrieren und mit bereits vorhandenen Geräten, wie zum Beispiel einem Kartenplotter/Multifunktionsdisplay kombinieren. Radaranlagen gehören auch zur Ausstattung auf vielen Charterschiffen. Wie AIS funktioniert AIS ist die Abkürzung von „Automatic Identification System“ (automatisches Identifikationssystem). Bei diesem System werden die Daten von Schiffen und Sportbooten untereinander ausgetauscht. Auf einem Kartenplotter können mit AIS andere Schiffe, Jachten und Boote dargestellt werden, deren Position, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und auch der Schiffsname und die MMSI-Nummer. AIS ist ein relativ junges System, welches am 6. Dezember 2000 von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO als verbindlicher Standard aufgenommen wurde. AIS kann aktiv als auch passiv betrieben werden. Passives AIS sendet selbst keine Signale, sondern kann nur empfangen. Für andere Schiffe ist ein passives AIS nicht sichtbar. Deshalb gilt es auch als Identifikationssystem und nicht zur Kollisionsverhütung. Um eine frühzeitige Warnung vor der Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes zu erhalten, muss eine vorhandene und betriebsfähige Radaranlage gehörig gebraucht werden, und zwar einschließlich der Anwendung der großen Entfernungsbereiche, des Plottens oder eines gleichwertig systematischen Verfahrens zur Überwachung georteter Objekte. (Kollisionsverhütungsregeln, KVR Regel 7, b) Vor- und Nachteile Radar Michael Grossmann, Segel-Ausbilder und Radar-Experte der Münchner Segelakademie „Jojo“, bezeichnet den größten Vorteil von Radar darin, dass es sich um ein Echtzeitsystem handelt. „Im Gegensatz zu AIS besteht bei Radar nicht die Gefahr, andere Schiffe  übersehen zu können, weil sie kein Signal senden“, erklärt der Bootsausbilder. Radar kann dazu nicht nur andere Schiffe orten, sondern auch weitere Objekte in einem bestimmten Umkreis. Tonnen, Felsen, Inseln, sogar Dalben und Fahrwasser werden mit modernen Radaranlagen hochauflösend dargestellt. Außerdem ist es möglich, mithilfe von einer Radarpeilung auch Standorte und Positionen zu bestimmen. Der größte Unterschied zu AIS besteht darin, dass die Ortung und Identifikation nicht von externen Signalen abhängt. Gerade in stark befahrenen Gebieten spielt ein Radarsystem seine Vorteile aus, weil es alle anderen Schiffe zuverlässig ausmacht. AIS hingegen erkennt nur Schiffe, die selbst ein AIS Signal senden. Laut KVR-Regel 7 (siehe oben) ist die Benutzung von Radar sogar vorgeschrieben, wenn ein entsprechendes System an Bord ist. Moderne Radarsysteme sind nicht nur in der Lage, Objekte zu orten, sondern auch ihre Bewegungsrichtung zu erkennen. Die MARPA-Technologie (Mini Automatic Radar Plotting Aid) ermöglicht die Erfassung von Kurs und Geschwindigkeit und kann vor drohenden Kollisionen warnen. Nachteile: Radaranlagen sind in der Hardware größer als AIS-Geräte, benötigen also entsprechend Platz für die Montage. Außerdem sind Radaranlagen in der Anschaffung wesentlich teurer als AIS. Es gibt aber mittlerweile sehr platzsparende und günstigere Radarsysteme, die man laut Michael Grossmann „auch auf Booten um die 28 Fuß installieren kann“. Doppler-Radare sind beispielweise leicht, klein und benötigen weniger Strom als Impulsradar-Geräte. So umfangreich die Möglichkeiten sind – so schwerfällt vielen Nutzern die Bedienung von Radaranlagen. Michael Grossman weiß aus seiner Praxis zu berichten: „Viele Skipper haben zwar Radar an Bord, wissen aber gar nicht richtig damit umzugehen. Radar ist komplex, Funktionen und Bedienung vielfältig und die Kenntnisse darüber sollten am besten in einem Lehrgang erworben werden. Bei der Ausbildung in der Berufsschifffahrt stehen Radargeräte auf dem Lehrplan. Wenn man weiß, wie es geht, sind die Möglichkeiten riesig.“ Vor- und Nachteile AIS Der bedeutungsvollste Vorteil von AIS ist, dass es denkbar einfach funktioniert und keine Ausbildung erfordert. Moderne AIS-Geräte sind ein klassischer Fall von „Plug-and-Play“ – ohne große Vorkenntnis werden andere Schiffe auf einem Kartenplotter als Symbole angezeigt. Außerdem sind AIS Empfänger und Sender vergleichsweise günstig zu haben. AIS lässt sich auch ohne GPS Empfänger und Funkantenne online über Apps wie zum Beispiel Vesselfinder nutzen – eine Internetverbindung vorausgesetzt. AIS kann außerdem etwas, wozu Radaranlagen nicht fähig sind, nämlich – wie es Michael Grossmann ausdrückt – dass sie „auch hinter den Berg schauen können.“ AIS Signale werden nicht von anderen Hindernissen überlagert oder abgedeckt, sodass ein weitreichender Überblick entsteht. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/radarbild-auf-plotter.jpg Allerdings hat AIS auch erhebliche Nachteile: Als Erstes sei genannt, dass nur die Objekte angezeigt werden können, die selbst AIS Signale aussenden. Bei schlechter Sicht, wie zum Beispiel dichtem Nebel, werden Fahrzeuge ohne AIS nicht erfasst und können leicht übersehen werden. AIS lässt sich auch jederzeit ausschalten – immer wieder wird zum Beispiel von Fischerbooten berichtet, die keine Signale aussenden, um ihre Fanggründe nicht zu verraten. Grossmann verrät einen weiteren Nachteil: „AIS ist im Gegensatz zu Radar kein Echtzeitsystem. Daher kann man nie sicher sein, wann das letzte Signal eines anderen Schiffes ausgesendet wurde. Bei einer Sendepause von ein paar Minuten ist ein anderes Schiff dann schon woanders als auf der Karte dargestellt.“ AIS wird in verschiedene Klassen eingestuft: Für die Sportschifffahrt kommen sogenannte Class-B Geräte zum Einsatz. Die Signale können bei Bedarf von den Class-A-AIS Anlagen der Großschifffahrt ausgeblendet werden. In der Praxis kommt dieses zur Anwendung, wenn zu viele Fahrzeuge zusammen in einem kleinen Gebiet, wie zum Beispiel einem stark frequentierten Fahrwasser, zusammentreffen. In diesem Falle spricht man auch vom „Traffic Overflow“. Um bei sehr hohem Verkehrsaufkommen die Übersicht zu behalten, ist es beim Class-A AIS deshalb möglich, alle Class-B-Signale herauszufiltern. Sportbootfahrer unterliegen dann häufig der trügerischen und in diesem Falle falschen Annahme, dass sie zum Beispiel von großen Frachtern über AIS gesehen werden. Fazit Oft scheiden sich die Geister, welches System das Bessere zur Kollisionsverhütung ist. Dabei ist eine „Entweder-oder-Haltung“ gar nicht erforderlich, denn es lassen sich AIS und Radar an Bord hervorragend kombinieren, um einen noch besseren Eindruck von der Umgebung, von Hindernissen und dem Schiffsverkehr zu bekommen. Sich ausschließlich auf AIS zu verlassen, kann jedoch gefährliche Folgen haben. In der Türkei wird derzeit über eine Ausrüstungspflicht diskutiert. Solange aber nicht jedes Wasserfahrzeug AIS-Signale sendet, werden nicht alle anderen Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser erfasst, was gerade bei schlechter Sicht zu Kollisionen führen kann, wenn sich einzig auf AIS verlassen wird. Radar hingegen ist das zuverlässigere System, auch weil es in Echtzeitdarstellung Objekte wie Schiffe, Felsen, Hindernisse und auch Gewitterfronten orten kann. Die Zuverlässigkeit hängt allerdings auch stark von den Kenntnissen und der richtigen Bedienung ab. Ein Radarbild zu lesen und zu verstehen, erfordert entsprechendes Wissen. Ungeübte kommen nicht wie bei AIS sofort mit der Technik klar. Michael Grossmann bietet gemeinsam mit JoJo Wassersport spezielle Radarseminare (Webinar) an, mit einer Simulationssoftware, die jeder Teilnehmer auch nach dem Lehrgang nutzen kann, um die erworbenen Kenntnisse auch zwischendurch immer wieder aufzufrischen. 
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Keine Strafzölle mehr bei Bootsimporten aus den USA

Update September 2025 Aktuell gibt es keine Zusatzzölle auf importierte Boote aus den USA bzw. Drittländern.   01.02.2023 Hinweis: Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2023. Informationen sind ggf. nicht mehr aktuell. Gute Nachrichten für Liebhaber von amerikanischen Booten: Laut der Zollbehörde Dresden sind die 2018 eingeführten Zusatzzölle auf aus den USA importierte Boote außer Kraft gesetzt. Im Juni 2018 verabschiedete die Europäische Gemeinschaft wegen des Handelsstreits mit den USA einen Zusatzzoll auf US-Produkte in Höhe von 25%. Die Strafzölle waren eine Reaktion der EU auf die Entscheidung der damaligen US-Trump-Regierung, Stahl und Aluminium mit erhöhten Einfuhrzöllen zu belegen. Als Folge wurden Importe von Booten teuer und unattraktiv. Die 25% Strafzoll wurden zusätzlich auf den üblichen Zollsatz von 1,7% und der Umsatzsteuer (19% für den Import nach Deutschland) erhoben. Nach der nun bekannt gewordenen Aussetzung der Strafzölle finden bei der Einfuhr von Booten aus den USA nach Deutschland nun wieder die regulären 20,7% statt 45,7% Anwendung. Der Zoll- und Umsatzsteuersatz bleibt wie bisher für Boote unter und über 7,50 Meter Länge gleich und wird auf den Kaufpreis des Bootes erhoben. Da das Angebot an gebrauchten US-Booten auf dem europäischen Markt auch wegen der Strafzölle derzeit eher klein ist, stellt die Aussetzung des Strafzolls eine attraktive Möglichkeit dar, Boote direkt aus den USA zu importieren – egal ob neu oder gebraucht.   Wichtig beim Import von Booten aus den USA Beim Erwerb eines Neubootes in den USA sollte die zusätzliche, landesübliche Steuer (tax) nicht entrichtet werden, weil das Boot nur für den Export bestimmt ist. Wichtig beim Kauf eines Gebrauchtbootes in den USA ist, dass der sogenannte „Title“ (Certificate of Title, Schiffsdokument) des Vorbesitzers dem Käufer ausgehändigt wird. Ohne dieses Dokument wird die Verzollung in Europa kompliziert. Beim Kauf von Booten, vor allem Gebrauchtbooten, ist der Nachweis der EU-Konformität  wichtig. Boote, die erstmalig in der EU in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, müssen der 10. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entsprechen. Boote aus den USA (Drittländern), die nicht der EU-Konformität entsprechen, müssen nachzertifiziert werden. Hierfür muss eine nachträgliche Begutachtung (PCA – Post Construction Assessment) des Bootes durchgeführt werden, die nach Länge und Motor berechnet wird. Zusätzlich fallen Kosten für eventuell erforderliche Umbaumaßnahmen an. Deshalb empfiehlt der ADAC, bereits vor Bootskauf, Kontakt mit den zuständigen Institutionen wie z.B. dem International Marine Certification Institute (IMCI) aufzunehmen, da nicht nur Bootskörper, sondern auch Motoren mit ihren Emissionen von einer Nachzertifizierung betroffen sind. Die zugelassenen Zertifizierungsstellen sind in einer  Liste der Europäischen Kommission  aufgeführt. Hier geht es zu allen Infos rund um  Steuer & Zoll
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Gelungene Saison beim Netzwerk der FVG Marinas

20.10.2025 12 Blaue Flaggen für hohe Umweltstandards und die Rückkehr der bedeutenden Gebrauchtbootmesse NAUTILIA nach Lignano an diesem Wochenende: Der Marinaverbund FVG Marinas hat mehrere Saisonhighlights zu feiern.  Für den in Friaul Julisch-Venetien an der nördlichen Adria beheimatete Marinaverbund FVG Marinas, dem auch mehrere ADAC Vorteilspartner und Premiummarinas angehören, hatte diese Saison gleich mehrere Höhepunkte: 12 Marinas wurden wieder mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Daneben kehrt mit der NAUTILA auch die größte Gebrauchtbootmesse Italiens nach Aprilia Marittima, dem Heimatort von mehreren FVG Marinas, zurück.  Das Netzwerk der FVG Marinas verbindet 21 Yachthäfen zwischen Lignano und Triest. Jeder Hafen hat seine eigene Geschichte, doch alle sind vereint durch ein Ziel: den Gästen sichere Liegeplätze, erstklassige Services und authentische Erlebnisse zu bieten.    Blaue Flagge für 12 FVG Marinas Auch der Gedanke der Nachhaltigkeit ist bei den FVG Marinas fest verankert. Zwölf Häfen tragen 2025 erneut die Blaue Flagge, ein Symbol für sauberes Wasser und hohe Umweltstandards. Solaranlagen, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und umweltfreundliche Infrastrukturen sind sichtbare Zeichen des Wandels. Besonders charmant: Kreative Projekte wie das Upcycling alter Segel und Strandstoffe zu Taschen oder Schuhen. Und selbst die Kleinsten lernen in spielerischen Workshops, wie wichtig es ist, das Meer zu schützen. Nachhaltigkeit ist hier keine Pflicht, sondern gelebte Leidenschaft.   Blaue Flagge: Die ausgezeichneten FVG Marinas in der Übersicht Mehrere FVG Marinas dürfen in diesem Jahr wieder die Blaue Flagge hissen. Zu den ausgezeichneten Marinas gehören auch zwei ADAC Vorteilspartner bzw. Premium-Marinas:   Lignano-Sabbiadoro Porto Turistico Marina Uno  (ADAC Vorteilspartner) Marina Punta Verde Marina Punta Faro Resort Darsena Porto Vecchio   Aprilia Marittima Marina Resort Punta Gabbiani Marina Capo Nord   San Giorgio di Nogaro Cantieri Marina San Giorgio Marina SantAndrea  (ADAC Vorteilspartner & Premium-Marina)   Monfalcone Marina Monfalcone   Grado Darsena San Marco Porto San Vito   Duino Aurisina Porto Piccolo Marina   Gebrauchtbootmesse Nautilia: Highlight der Boots-Saison Ein Fixpunkt im nautischen Kalender ist auch in diesem Jahr wieder die NAUTILIA: Die traditionsreiche Gebrauchtbootmesse kehrt 2025 mit ihrer 38. Ausgabe nach Aprilia Marittima, dem Heimatort von zwei FVG Marinas zurück. Mit über 300 Segel- und Motorbooten sowie 15.000 bis 20.000 Besuchern aus dem In- und Ausland ist sie die größte ihrer Art in Italien. Die 38. NAUTILIA öffnet ihre Tore vom 18.-20. und vom 24.-26 Oktober. Weitere Informationen zur Gebrauchtbootmesse auf der Website der NAUTILIA   Über die FVG Marinas Mit 21 teilnehmenden Marinas bietet FVG Marinas rund 7.000 Bootsliegeplätze in Friaul-Julisch Venetien. Hauptsitz des Netzwerks ist die Darsena San Marco in Grado. Unterstützt wird das Projekt vom Tourismusverband PromoTurismoFVG. Die Kooperation umfasst die Marinas: Lignano Sabbiadoro, Aprilia Marittima und Fluss Stella: Porto Turistico Marina Uno Resort D-Marin Punta Faro Resort Marina Resort Punta Gabbiani/Dry Marina Punta Gabbiani Marina Punta Verde Darsena Porto Vecchio Aprilia Marittima 2000 Dry Marina Marina Stella Resort San Giorgio di Nogaro und Marano: Portomaran Shipyard & Marina Sant Andrea Cantieri Marina San Giorgio  Grado: Darsena San Marco Marina Primero Porto San Vito Marina di Aquileia Darsena Navigare 2000  Monfalcone: Marina Monfalcone Marina Lepanto Resort Ocean Marine Triest und Muggia: Portopiccolo Porto San Rocco Marina Resort Marina San Giusto
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Barcolana 57 in Triest: So war die größte Segelregatta der Welt

13.10.2025 Über 400.000 Besucher, 1.865 Segelyachten und die begehrte ADAC Trophy fürs schnellste deutsche Boot im Ziel: Das waren die Highlights der 57. Barcolana in Triest. In Triest ging am Sonntag die 57. Ausgabe der Barcolana, der größten Segelregatta der Welt, zu Ende. Mit mehr als 400.000 Besuchern und 1.865 teilnehmenden Segelyachten konnte man erstmals wieder an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen. Der Sieg ging in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an die Arca SGR des Segelteams Fast and Furio rund um Skipper Furio Benussi. Auch die begehrte ADAC Trophy für das schnellste deutsche Boot im Ziel wurde wieder vergeben.   Barcolana: Fixpunkt seit 1969 Schon seit 1969 findet alljährlich am zweiten Oktobersonntag die Barcolana im Golf vor der italienischen Hafenstadt Triest statt. Während bei der ersten Ausgabe gerade einmal 51 Schiffe teilnahmen, entwickelte sich die Regatta mit den Jahren zu einem internationalen Groß-Event mit vielfältigem Rahmenprogramm. Damals wie heute besonders ist die offene Teilnahme an der Regatta: Jeder, der ein seetüchtiges Boot besitzt und sich registriert, kann mitsegeln - vom Segel-Anfänger bis hin zum erfahrenen Regatta-Segler. Was zählt, ist die Leidenschaft fürs Meer und den Segelsport.  Inzwischen nehmen alljährlich tausende Segelyachten an der Regatta teil. 2018 schaffte die Barcolana sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: 2.689 Boote und über 16.000 Segler gingen damals an den Start. Auch in diesem Jahr konnte sich die Teilnehmerzahl durchaus sehen lassen: Mit 1.865 teilnehmenden Booten, 15.000 Seglern und insgesamt mehr als 400.000 Besuchern konnte erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht werden.   Arca SGR holt sich dritten Sieg in Folge Sonniges Wetter und moderate Winde boten in diesem Jahr gute Voraussetzungen zum Bestehen des 13 Kilometer langen, viereckigen Kurses. Und tatsächlich kamen mit 1.341 Booten erstaunlich viele Teilnehmer ins Ziel.  Den Sieg der diesjährigen Barcolana holte sich zum dritten Mal in Folge nach 2023 und 2024 die Arca SGR des Segelteams Fast and Furio rund um Skipper Furio Benussi, welche nach 1 Stunde, 43 Minuten und 42 Sekunden die Ziellinie überquerte. Auf Platz zwei landete Benussis 18-jährige Tochter Marta mit Skipperin Giuolia Ascione und der Marta 07. Platz drei ging an die Maxi-Yacht Prosecco Doc Shockwave³.  Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/barcolana57_25cb_12010278.jpg Für Mitja Gialuz, den Präsidenten der Società Velica di Barcola e Grignano, welche die Barcolana alljährlich veranstatet, habe man eine Barcolana wie diese bislang noch nie gesehen. Ich möchte allen Bootseignern danken, die ihre Schiffe und Mannschaften nach Triest gebracht haben, um mit uns dieses großartige Segelfest zu gestalten, das Triest jedes Jahr zur Hauptstadt unseres Sports macht, so Gialuz. Die kompletten Ergebnisse der 57. Barcolana in der Übersicht   ADAC Trophy geht an YYachts-Gründer Michael Schmidt Seit 2019 verleiht der ADAC im Rahmen der Barcolana die ADAC Trophy – einen meerblauen Wanderpokal – an das schnellste deutsche Boot im Ziel. In diesem Jahr geht die Trophäe an Michael Schmidt, den Gründer von YYachts, welcher mit seiner Y8 Calabash an den Start ging und sich gegen die deutsche Konkurrenz durchsetzen konnte. Schmidt übernimmt damit die Trophäe von Dr. Oliver Giebler, der den Pokal bereits zweimal und zuletzt 2024 mit seiner Yacht Fidelity gewann.  Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/giebler.jpg Die ADAC Trophy wird in diesem Jahr erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf, welche von 17. bis 25.01.2026 stattfindet, überreicht. Der ADAC ist auf der Wassersportmesse mit zwei Ständen vertreten.  Mehr dazu: Der ADAC auf der boot Düsseldorf - Highlights auf den Messeständen
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England & Schottland mit dem Narrowboat

Die sogenannten Inland Waterways, das englische Netz der Binnenwasserstraßen, bietet eine einzigartige Möglichkeit, Großbritannien kennenzulernen.   Great Britain mit dem Hausboot Nostalgisch und komfortabel zugleich bereist man die  Waterways  mit den  Narrowboats , modernen Hausbooten in klassischer, langgestreckter Form, die mit Bad, Küche, Betten und dem wichtigsten Hausrat ausgestattet sind. Narrowboatfahren ist ein typisch englisches Urlaubsvergnügen – das heißt, dass ca. 90% der Crews, die Ihnen begegnen, Engländer sind. Der Rest kommt vom europäischen Kontinent.   Wasserwanderstraßen: Relikte der Industriellen Revolution Die zahlreichen Kanäle des Vereinigten Königreiches stammen aus der Zeit der Industriellen Revolution. Sie dienten damals dem Transport von Kohle, Erzen und Waren von den Seehäfen an der Küste bzw. den Minen im Binnenland zu den aufstrebenden Industriezentren. Die Nadelöhre dieses Systems, die vielen hundert Schleusen, geben das Maß von 72 Fuß (ca. 22 Meter) in der Länge und 7 Fuß (etwas über 2 Meter) in der Breite vor, das bis heute das Erscheinungsbild der Boote prägt. Mittlerweile werden die Kanäle fast ausschließlich für Freizeit und Tourismus genutzt. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/aquaedukt.jpg Typisch: Reisen mit dem Narrowboat Narrowboatfahren bedeutet, durch beschauliche Dörfer zu reisen, in historischen Städten wie Warwick, Chester oder Oxford anzulegen und Metropolen wie Edinburgh, Birmingham und Manchester zu besuchen. Ganz im Geist der Sportschifffahrt ist auch hier der Weg das Ziel: Man durchquert malerische Landschaften, in kilometerlangen Tunneln lernt man das Fürchten und fährt mittels Schleusen die Hügel auf und ab. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-waterways.jpg Fahren ohne Bootsführerschein Die Geschwindigkeit der Narrowboats auf den Kanälen von 4 mph (ca. 7 km/h) animiert zu Wettfahrten und Small Talk mit Spaziergängern, Joggern und Radfahrern auf den Uferwegen. Die Pinnensteuerung und die über 1-Hebel-Schaltung zu bedienenden Motoren ermöglichen ein einfaches Manövrieren, das auch Ungeübte bereits nach kurzer Zeit beherrschen. Vor der Abfahrt erhält man eine Einweisung, die die nötige Sicherheit beim Fahren vermittelt. Ein Bootsführerschein ist nicht erforderlich! Die anstehenden Schleusen funktionieren alle im old-fashioned-way, also im Handbetrieb. Sollte man einmal Hilfe benötigen, bleibt man auf den britischen Wasserstraßen nicht lange alleine. Ein Small Talk mit anderen Bootsbesatzungen und gegenseitige Hilfestellung beim Schleusen sind selbstverständlich und machen den Charme des Reisens mit dem Narrowboat aus.   Narrowboats: Bootstypen und Bootsgrößen Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-duchess-essecke_1.jpg Narrowboats werden bis zum 5-Sterne-Standard angeboten. Entsprechend haben sie eine zeitgemäße Ausstattung mit Kühlschrank, Herd, TV, DVD, Zentralheizung, Warmwasser und Dusche – manchmal sogar eine Badewanne. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen: für 2-4, 4-6, 6-8 und sogar 8-10 Personen, wobei die zweite Zahl immer so verstanden werden muss, dass abends im Salon die Sofas zu Betten umgebaut werden bzw. ein Ersatzbett zur Verfügung steht. Wenn Sie also auf das allabendliche Umbauen verzichten wollen, gilt für Ihren Bedarf immer die erste Zahl. Für das Fahren auf den  Inland Waterways  sind immer mindestens 2 Personen pro Narrowboat notwendig: eine am Ruder und eine zum Bedienen der Schleusen. Wenn kleine Kinder mitfahren, sollte ein dritter Erwachsener oder ein Jugendlicher auf dem Boot sein, um auf die Kleinkinder aufzupassen. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-duchess-beds_1.jpg Zur ADAC Yachtcharter-Suche   Törnvorschläge Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-crt-aina-wways-no-towns-or-boundaries_21.jpg Ob Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu seien scheint oder moderne Metropolen. Tea-Time, Pub, Castle oder Shopping – all das ist das Vereinigte Königreich und findet sich an den Ufern der Kanäle. Sie können Ihre Tour Ihren Vorlieben entsprechend gestalten oder sich von einer der Routen inspirieren lassen, die Fair Winds Yacht Charter und der ADAC für Sie zusammengestellt haben. Bei der Wahl der Tour sind Kriterien wie die Anzahl der Schleusen, die tägliche Fahrtzeit und Sehenswürdigkeiten, aber auch der Anspruch an Idylle, Freizeit und Shoppingangebote ausschlaggebend. Die folgenden Routenvorschläge decken verschiedene Gebiete, Fahrtzeiten und Sightseeing-Interessen ab.   Revierinformationen Geschwindigkeitsbegrenzungen Die Boote leisten auf offenen Gewässern Geschwindigkeiten von 10 bis 12 km/h. Die Kanäle der Inland Waterways sind aber meist so eng und seicht, dass das Narrowboat keine Geschwindigkeit über 7 km/h erreichen kann. Es gibt keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung oder Wasser-schutzpolizei auf den Kanälen. Aus Rücksicht auf Uferlieger und -befestigung wird aber Common Sense (gesunder Menschenverstand) vorausgesetzt.   Nachtfahrverbote / Unsichtiges Wetter Bei Dunkelheit und dichtem Nebel darf nicht gefahren werden. Sie dürfen bei reduzierter Sicht nur dann fahren, wenn sie Ihre Fahrweise so einrichten, dass jede aufkommende Situation beherrsch-bar ist. Die Boote verfügen über einen Suchscheinwerfer und eine Schallsignalanlage (die man auch vor engen Kurven etc. benutzt), aber nicht über Positionslaternen (rot, grün, Heck). Von daher verbietet es sich, bei Dunkelheit oder Sicht Null zu fahren. Fährt man trotzdem und es kommt zu einem Unfall, ist der Versicherungsschutz erheblich gefährdet.   Regelgerechtes Verhalten Auf Kanälen und Wasserstraßen herrscht Rechtsverkehr.   Anlegen Es fallen keine Liegegebühren in Marinas an. Sie dürfen überall anlegen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.   Schleusen Alle Kanalschleusen werden manuell bedient, das heißt die Schieber (Ventile) werden mit Hand-kurbeln bewegt und so die Tore mittels langer Holzhebel mit weißen Endstücken von den Besatzungen geöffnet bzw. geschlossen. Die Funktion der Schleusen wird Anfängern ausführlich erklärt. Bei einigen Charteranbietern, so auch bei Fair Winds Yacht Charter, begleitet ein Mitglied der Basisbesatzung die Crew durch die erste Schleuse. Wenn kein Verkehr in Sicht ist, verlässt man die Schleuse mit geschlossenen Toren. Ist Gegenverkehr in Sicht, kann man die Tore offen hinterlassen.   Info Eintrittskarten zu Museen werden oft deutlich preiswerter, wenn man Sie online bestellt.   Törn 1: Für Einsteiger: Acton Bridge – Stratford – Wigan & zurück [1 WOCHE – 6 SCHLEUSEN – 4 STD. / TAG] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-manchester-liverpool.jpg Dieser Bootstrip eignet sich hervorragend für besonders entspannungssuchende Menschen, die viele Kilometer ohne Schleusen fahren möchten. Nach dem Verlassen der Marina Acton Bridge nahe Manchester fährt man auf dem Bridgewater Canal in nördliche Richtung. Der Kanal ist der älteste des Systems und benannt nach seinem Erbauer, dem Grafen von Bridgewater. Der Bridgewater Canal diente dem Kohletransport von den Minen nach Manchester. Die Minenzugänge sind heute noch zu besichtigen. Die spektakuläre Schwingbrücke über den Manchester Ship Canal führt den Bridgewater Canal über den Seezugang des Hafens von Manchester und wird beim Passieren von Seeschiffen zur Seite geschwungen. In Wigan sollte man sich die Zeit nehmen, dem Pier Museum der Trencherfield Mill (Baumwollspinnerei, Anfang des 20. Jhs.) einen Besuch abzustatten.   Highlights Manchester: Museum of Science and Industry – The Lowry Centre – Old Trafford [ManU] Barton Swing Aqueduct Worsley Wigan: Pier und Museum Trencherfield: Trencherfield Mill   Törn 2: Durch Schottland über den Forth & Clyde Canal / Union Canal [1 ODER 2 WOCHEN] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-glasgow-edinburgh.jpg Bei einer täglichen Fahrtzeit von drei Stunden, bewältigen Sie in einer Woche die Strecken Falkirk – Edinburgh – Falkirk oder Falkirk – Glasgow – Falkirk. Ausgangspunkt ist die Marina Falkirk zwischen Edinburgh und Glasgow. Sollen beide schottischen Metropolen ins Reiseprogramm, planen Sie besser eine 14-tägige Tour, da es viel zu sehen gibt. Verdoppeln Sie die tägliche Fahrtzeit, schaffen Sie die gesamte Tour auch in einer Woche.   Highlights Lochrin Basin Ratho (Edinburgh Canal Centre) Almond Aqueduct Niddry Castle (in Privatbesitz) Linlithgow Palace und Loch Avon Aquädukt Falkirk Wheel (Schiffshebewerk, in der Art eines Riesenrades) Rough Castle Banknock Cadder Church Possil Loch Nature Reserve Port Dundas (Glasgow) Union Inn Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/dudelsack_1.jpg   Törn 3: Der Warwickshirering [1 WOCHE / 118 SCHLEUSEN / 8 STD PRO TAG] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-birmingham.jpg Der Warewickshirering ist auch bekannt als Midland Ring. An seinen Ufern liegen Städte wie Birmingham, Rugby und Warwick (Castle-Besichtigung ist ein Muss). Nach dem Verlassen der Marina Napton nahe B’ham durchfährt man breite Kanal- und Schleusenpassagen gefolgt von den engen Narrowcanals wie auch ganze Reihen von Schleusen (z. B. Hatton Flight). Wenn es die Zeit erlaubt, sind Abstecher nach Coventry und Stratford upon Avon möglich.   Highlights Warwick: Warwick Castle Mills Gardens Stratford-Upon-Avon: Shakespeare Theatre Birmingham: Cadbury World und Gas Street Basin Fazeley – Tamworth: Drayton Manor Park & Zoo Törn 4: Llangollen Kanal: Chirk – Hurleston und zurück – Llangollen – Chirk [1 Woche] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-chester.jpg Diese Tour führt Sie von Chirk in Wales innerhalb einer Woche hin und zurück über die volle Länge des wunderschönen Llangollen Kanals. In Richtung Hurleston queren Sie das Chirk Aquädukt und schon geht es über zwei Schleusen abwärts nach Ellesmere mit seinen Seen. Durch sanfte, hügelige Landschaften erreichen Sie Hurleston. Der Rückweg lässt Sie alles noch einmal genießen. Die Woche beschließen Sie mit der Passage des Pontcysyllte Aquädukts über das Dee Valley nach Llangollen. Törn 5: London Calling: Über den Limehouse-Ring [4 Tage oder 1 Woche / 25 Schleusen / ca. 4 Stunden pro Tag] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-london.jpg Dieser Ring führt Sie im Uhrzeigersinn in das Herz von London. Zunächst durch Klein-Venedig bis zum Paddington Basin. Auf diesem Wege können Sie den Portobello Road Market, den Londoner Zoo, Regents Park und Lords Cricket Ground besuchen. Im Anschluss führt Sie der Ring zum Limehouse Basin, vorbei an den tollen Restaurants und Pubs sowie den Docklands und Museen. Vom Limehouse Basin gelangen Sie auf die Themse und fahren flussaufwärts. Für diesen Streckenabschnitt von Limehouse bis Brentford wird eine Funklizenz verlangt. Hier ist sogar das SRC (Short Range Certificate) ausreichend. Die Fahrt dauert zwei bis drei Stunden. Es gibt keine Haltemöglichkeit. Sie müssen außerdem Gezeitenübersichten an Bord haben, die Ihnen sagen, wann die Themse-Schleuse geöffnet ist. Einmal unterwegs auf der Themse, haben Sie die Möglichkeit, die berühmten Brücken, den Tower of London, das Millennium Wheel, die Houses of Parliament und den Big Ben von dieser ganz speziellen Perspektive zu bewundern. Weiter stromaufwärts gelangen Sie nach Brentford. Nur wenige Gehminuten von Brentford entfernt gibt es die Royal Botanic Gardens in Kew und das Kew Bridge Steam Museum – beide sind einen Besuch wert. Von Brentford aus gelangen Sie in den Grand Union Canal, bewältigen die Hanwell Flight (Schleusentreppe) und kehren zum Ausgangspunkt zurück.   Highlights London: Klein-Venedig, Portobello Market, London Zoo, Regents Park, Docklands, Museen, Tower, Millennium Wheel, Houses of Parliament, Big Ben u. v. m. Brentford: Royal Botanic Gardens, Kew Bridge Steam Museum   England & Schottland mit dem Narrowboat England & Schottland mit dem Narrowboat  Der von der ADAC Sportschifffahrt gemeinsam mit dem Partner Fair Winds ausgearbeitete Revierführer mit dem Narrowboat auf den Spuren von Agatha Christi, die Inland Waterways Englands und Schottlands, stehen zum  Download in einer kostenlosen PDF-Broschüre  zur Verfügung. So stehen die wichtigen Informationen auch offline, z.B. auf dem Smartphone, Tablet oder auch zum Ausdruck zur bereit.
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Hausboot mieten: Bootsurlaub ohne Führerschein

Der Urlaub mit dem Hausboot ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn Hausboote eignen sich zum Wohnen ebenso wie als Transportmittel. Ein Hausboot mieten kann man in den meisten Fällen sogar ganz ohne Führerschein. Hier gibt es die besten Angebote zum Hausboot mieten in Deutschland, Europa und Kanada und alles Wissenswerte zum Thema. Was ist ein Hausboot? Ein Hausboot ist eine Motoryachten bzw. ein Motorboot, das als „schwimmender Camper“ zugleich zum Wohnen und als Transportmittel dient. Hausboote besitzen sämtliche Infrastruktur, die zum Wohnen notwendig ist. Dazu gehören je nach Ausstattung zum Beispiel: Küche Wohn- und Schlafkabinen Bäder, Toiletten Daneben besitzen Hausboote aber auch einen Motor und eine Ruderanlage, damit sich das Boot auch auf dem Wasser bewegen kann. Hausboote werden einerseits zu  Freizeitzwecken, aber auch für den Hausbooturlaub genutzt. Die Definition von Hausboot wird meistens von verschiedenen Arten von Booten benutzt. Dazu gehören: Das klassische Hausboot Das Floating House Das Wohnboot Das Hausfloß Je nach Variante von Hausboot gibt es unterschiedliche Besonderheiten zu beachten. Hausboot kaufen: Arten, Kosten und Kauftipps Hausboot mieten: 6 Gründe für einen Urlaub auf dem Hausboot Du bist dir unsicher, ob ein Urlaub mit dem Hausboot das Richtige für dich ist? Hier findest du 6 Gründe, ein Hausboot zu mieten: Flexibilität : Mit einem Hausboot kannst du das Revier, in dem du unterwegs bist, in deinem eigenen Tempo erkunden und anhalten, wann und wo du möchtest. Landschaft : Egal, ob an der Mecklenburgischen Seenplatte, in Holland oder am Shannon-Fluss in Irland: Von einem Hausboot lassen sich Landschaft und Natur hautnah erleben. Ruhe : Einfach mal dahinschippern und die Ruhe am Wasser genießen: Das geht an Bord eines Hausboots. Sehenswürdigkeiten : Entlang der Flüsse und Kanäle in den beliebten Hausbootrevieren gibt es so gut wie immer zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, malerische Städte und andere Dinge zu entdecken. Kultur und Gastfreundschaft : Ein Urlaub mit dem Hausboot bringt dich immer auch den Menschen näher, die an den Ufern leben. Familie : Das Hausbootfahren ist ein Spaß für die ganze Familie und am Wasser gibt es jeden Tag etwas Neues zu erleben. Jetzt weiterlesen:  10 Tipps für den Urlaub mit dem Hausboot Hausboot mieten: Angebote vergleichen und buchen In vielen Binnengewässern in Deutschland, Europa und Kanada gibt es die Möglichkeit, ein Hausboot zu mieten. Unsere Hausboot-Suche liefert einfach und bequem aktuelle Mietangebote von über 2.000 Hausbooten. Ohne Führerschein und mit Vorteil für ADAC-Mitglieder! Wer kann ein Hausboot mieten? Urlaub mit dem gemieteten Hausboot ist für alle geeignet. Vorkenntnisse und Führerscheine sind in vielen Revieren für den Hausbooturlaub nicht erforderlich und das Spektrum der Hausboote in den Charterflotten reicht vom kleinen Motorboot oder Floß für 2-4 Personen bis hin zur großen Motoryacht mit ausreichend Platz und Schlafplätzen für bis zu 12 Personen. Damit eignet sich Hausbooturlaub gleichermaßen für Familien mit Kindern, Freunde, Paare oder auch größere Gruppen. Hausboot ohne Führerschein mieten: Ist das möglich? Ein Hausboot kann in der Regel auch ohne Bootsführerschein angemietet werden. In Deutschland wurden dazu z.B. sogenannte Charterscheinreviere definiert, hier kann nach einer obligatorischen Einweisung des Vermieters von mindestens 3 Stunden eine Charterbescheinigung ausgestellt werden, diese berechtigt zum Führen der Charteryacht während der Charter und ist somit quasi ein befristeter Führerscheinersatz. Jetzt weiterlesen:  Alle Informationen zur Charterbescheinigung Kann ich ein Hausboot auch ohne Erfahrung und Vorkenntnisse fahren? Ein Hausboot mieten kann man sich auch ohne Vorkenntnisse und Erfahrungen als Schiffsführer einer Yacht. Die Reviere, in denen die Hausboote zum chartern bzw. mieten angeboten werden sind bewusst so gewählt, dass die nautischen Anforderungen an Skipper & Crew sehr gering sind: Berufsschifffahrt ist hier wenn überhaupt sehr selten unterwegs und die navigatorischen Herausforderungen sind sehr überschaubar. Auf dem Wasser geht alles deutlich langsamer und gemächlicher zu als im Straßenverkehr und auch die größeren Charterboote sind in der Handhabung sehr einfach gehalten – oft sind z.B. für An- und Ablegemanöver Bug- und Heckstrahlruder zur Unterstützung des Steuermanns vorhanden. Und auch eine gründliche Einführung in das Hausboot und das Revier gehören zu den Leistungen des Charteranbieter dazu. Welche Arten von Hausbooten kann ich mieten? Die Angebote an Hausbooten zum mieten reichen vom kleinen Motorbooten mit Außenborder, oft auch für Tagescharter kleinere Crews von 2-4 Personen bis hin zur 15-Meter-Yacht der Luxusklasse mit Platz für bis zu 15 Personen. Für jedes Budget und jede Größe der Crew und individuellen Bedürfnisse steht das passende Angebot zur Verfügung, dabei unterscheiden sich die Hausboote grundsätzlich in folgende Kategorien: kleine Motorboote zum mieten Größere Motoryachten aus GFK oder Stahl zum mieten Oder motorisierte Flöße bzw. Pontonboote zum mieten Hausboot mieten: Kosten für den Bootsurlaub Der Preis für ein gemietetes Hausboot variiert. Es gibt mehrere Faktoren, die die tatsächlichen Kosten beeinflussen. Dazu gehören: Region Größe und Anzahl der Personen Anzahl der Kabinen Ausstattung des Bootes Baujahr Saison Ein Hausboot mieten kann man aber grundsätzlich schon mit sehr kleinem Budget. In der Nebensaison gibt es Hausboote für 2-4 Personen schon weit unter 1.000 € pro Woche zu mieten. Aber auch nach oben sind nahezu keine Grenzen gesetzt, die 15 Meter lange Luxusyacht kann in der Hauptsaison auch schon um die 5.000 € pro Woche kosten, bietet dann jedoch auch Platz für bis zu 12 Personen, was den Preis dann auch wieder relativiert. Tipps für Sparfüchse: Von Frühbucherboni und Messerabatten profitieren Wenn man beim Mieten eines Hausboots sparen möchte, lohnt es sich, früh dran zu sein: Gerade in der Hauptsaison ist die Nachfrage nach Hausbooten sehr hoch, was auch den Preis schnell in die Höhe treiben kann. Wer jedoch frühzeitig bucht, kann in vielen Fällen von attraktiven  Frühbucher-Rabatten  profitieren. Ein Blick auf den Kalender lohnt sich aber auch in anderer Hinsicht: Auf Boots- und Wassersportmessen,  wie der boot Düsseldorf  sind oft auch viele bekannte Anbieter von mietbaren Hausbooten und Charteryachten vertreten. Preise lassen sich auf solchen Messen gut vergleichen und in den meisten Fällen kann man zudem von lohnenden Messerabatten profitieren. Die schönsten Reviere zum Hausboot mieten Die Reviere für Hausbootfahrer sind vom Flottenbetreiber und auch vom Gesetzgeber bewusst so ausgewählt, dass die Gewässer auch für Boots-Neulinge bedenkenlos geeignet sind. Hausboote mieten kann man vielerorts in Europa und sogar jenseits des Atlantiks in Kanada. Hausboot mieten in Deutschland In Deutschland gibt es zahlreiche Binnenreviere, die sich ideal für den Urlaub mit dem Hausboot anbieten. Zu den beliebtesten Revieren zählt beispielsweise die  Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz  oder die  Brandenburgische Seenplatte  bei Berlin. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Deutschland Hausboot mieten in Frankreich In Frankreich hat der Urlaub mit dem Hausboot schon seit langem Tradition. Zu den beliebtesten Revieren für Hausbootfahrer in Frankreich zählt der Canal du Midi. Doch auch Regionen wie Burgund, das Elsass oder die die Bretagne lassen sich wunderbar mit dem Hausboot erkunden. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Frankreich Hausboot mieten in Holland Holland in den Niederlanden zählt zu den beliebtesten Hausbootrevieren in ganz Europa. Kein Wunder – denn das von unzähligen Seen und Grachten geprägte Land hat viel zu bieten. Die beliebtesten Regionen für Hausbootfahrer in Holland sind Südholland,  Amsterdam und Nordholland  oder Friesland. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Holland Weitere Top-Reviere zum Hausboot mieten Hausboot mieten in Irland Hausboot mieten in Polen Hausboot mieten in Kanada
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ADAC bezieht Stellung zur neuen Sportschifffahrtsverordnung

20.11.2025 Das Bundesverkehrsministerium hat kürzlich den Referentenentwurf für eine neue, einheitliche Sportschifffahrtsverordnung vorgestellt. In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen der ADAC und der VMWD das Vorhaben, sehen jedoch an mehreren Stellen auch Optimierungsbedarf.  Schon seit längerer Zeit arbeitet das Bundesverkehrsministerium (BMV) an einer neuen Sportschifffahrtsverordnung (SportSchVO) , welche die bestehenden Vorschriften für die Sport- und Freizeitschifffahrt zusammenfassen und modernisieren soll. Am 16. Oktober legte das BMV den Referentenentwurf für die neue Verordnung vor. Der ADAC hat sich nun gemeinsam mit dem Verband Maritime Wirtschaft Deutschland e.V. (VMWD, ehemals BVWW) im Rahmen einer 27-seitigen Stellungnahme geäußert.   Sportschifffahrtsverordnung: Die wichtigsten Punkte des Referentenentwurfs Die Einführung einer einheitlichen Sportschifffahrtsverordnung beschäftigt Politik und Interessenvertreter bereits seit geraumer Zeit. Mit der Zusammenführung von aktuell sechs verschiedenen Verordnungen zum Thema Sportschifffahrt zu einer einzigen Verordnung soll das Sportschifffahrtsrecht künftig effizienter und ganzheitlich abgebildet werden. Eine solche Zusammenführung und Harmonisierung wird auch vom ADAC und anderen Verbänden schon seit mehreren Jahren gefordert. Mit dem Mitte Oktober veröffentlichten Referentenentwurf ist nun ein weiterer Schritt in Richtung Sportschifffahrtsverordnung erfolgt. Unter dem Titel Verordnung zur Neuregelung von Vorschriften in der Sportschifffahrt und zur Änderung von Vorschriften im Schifffahrtsrecht behandelt der Verordnungsentwurf mehrere Themenbereiche. Die Kernpunkte haben wir nachfolgend als Übersicht zusammengefasst. Download: Referentenentwurf der neuen Sportschifffahrtsverordnung auf der Website des BMV     Verbandsscheine sollen amtlichen SBF ersetzen Der amtliche Sportbootführerschein soll durch anerkannte Befähigungsnachweise ersetzt werden, die von Verbänden eigenverantwortlich ausgestellt werden. Das BMV erhofft sich dadurch schlankere Verfahren. Durch vorgegebene Ausbildungs- und Prüfungsinhalte, welche regelmäßig überprüft werden, soll die Sicherheit gewährleistet bleiben.   Fahrerlaubnispflicht für segelnde Fahrzeuge wird abgeschafft In den Berliner Gewässern herrscht derzeit eine Fahrerlaubnispflicht für Seglerinnen und Seglern . Zugunsten der Gleichbehandlung aller deutschen See- und Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes soll diese nun aufgehoben werden. Segelboote mit Motor fallen – bei entsprechender Motorisierung – weiterhin unter die Führerscheinpflicht für Motorboote.   Internationale Anerkennung von Sportbootführerscheinen Auch die geplanten Verbandsscheine sollen gleichzeitig ein International Certificate of Competence (ICC), also einen international anerkannten Befähigungsnachweis darstellen. Auch ohne Führerscheinpflicht soll die Möglichkeit eröffnet werden, anerkannte Verbandsscheine für Segelboote als internationale Fahrerlaubnis auszustellen.   Gleichbehandlung von Elektro-Sportbooten Bislang gab es eine Sonderregelung für die Führerscheinpflicht für Sportboote mit Elektroantrieb . Künftig soll ein Führerschein wieder dann erforderlich sein , wenn das Sportboot über mehr als 11,03 Kilowatt Leistung verfügt – unabhängig von der Antriebsart.   Sportschifffahrtsverordnung: Stellungnahme von ADAC und VMWD Bei der Erarbeitung von neuen Verordnungen ist vorgesehen, dass auch Verbände und Organisationen, welche die Interessen von Betroffenen vertreten, von den zuständigen Ministerien angehört werden. Zum Referentenentwurf der neuen SportSchVO haben deshalb auch der ADAC und der VMWD eine gemeinsam erarbeitete Stellungnahme abgegeben. Neben ADAC und VMWD wird die Stellungnahme unter anderem von folgenden Organisationen mitgetragen: Dem Deutschen Tourismusverband Den IHKs Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns Der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH Dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Den Wassertourismusinitiativen Nordbrandenburg und Brandenburg Süd-Ost   „Der ADAC und der VMWD begrüßen die mit der Verordnung angestrebte Harmonisierung der Regelungen für die Sport- und Freizeitschifffahrt durch die Bundesregierung ausdrücklich“, heißt es in der Stellungnahme. Für Nutzende wie auch die Branche sei es ein „langgehegter Wunsch“, die Diversität der Regelungswerke im Bereich der Sportschifffahrt neu zu ordnen, zu modernisieren und zu vereinheitlichen. In der Stellungnahme betonen die Verbände auch ihre Unterstützung für das Ziel des Verordnungsentwurfs, Gefährdungspotenziale bei der Ausübung von Wassersport und Wassertourismus zu verringern. Gleichzeitig gibt es aus Sicht von ADAC und VMWD jedoch auch Optimierungsbedarf bei einigen Punkten, der im weiteren Bearbeitungsprozess in den Fokus genommen werden sollte.   Einheitlichkeit der verwendeten Begriffe Begrifflichkeiten sollten durchgängig einheitlich verwendet werden, um Irritationen zu vermeiden und auch weitergehende Verordnungen wie die SchSicherheitsVO, die SchAusrüstungsVO, oder die SeeSportVO sollten diesbezüglich gegengeprüft und gegebenenfalls angeglichen werden.   Abschaffung des amtlichen Sportbootführerscheins (SBF) ADAC und VMWD halten nach wie vor die Beibehaltung eines amtlichen SBF für die bessere Lösung als seine Abschaffung. Allerdings sollten mehr Wettbewerbsmöglichkeiten geschaffen, Bürokratie abgebaut und ein durchdigitalisierter Prozess dafür geschaffen werden. Der ADAC hatte sich bereits im Dezember 2024 in einer Stellungnahme dazu geäußert und mögliche Nachteile bei einem Wegfall des amtlichen SBF aufgezeigt. Auch bei einer Nutzerbefragung über den ADAC Skipper Club , welche in die Stellungnahme mit eingeflossen ist, sprachen sich die Teilnehmer mehrheitlich für eine Beibehaltung des amtlichen SBF aus.  Mehr dazu: Stellungnahme des ADAC zur geplanten Änderung im Führerscheinwesen zum Download     Ersatz des SBF durch amtlich anerkannte Verbandsscheine Im Ersatz des SBF durch amtlich anerkannte Verbandsscheine sehen ADAC und VMWD die Gefahr, dass die Wertigkeit und Relevanz des Befähigungsnachweises darunter leiden könnten. ADAC und VMWD fordern klare Vorgaben vom BMV bezüglich der Anerkennung sowie der Fach- und Rechtsaufsicht für die neuen Verbandsscheine. Auch der Prüfungsprozess sollte in einer Durchführungsrichtlinie detailliert abgebildet werden. Wichtig ist zudem, dass die internationale Anerkennung der Scheine unverändert weiter gilt.   Befähigungsnachweise Hinsichtlich der Befähigungsnachweise sollte es Ausbilderinnen und Ausbildern gestattet werden, auch als Prüferinnen und Prüfer tätig zu sein , sofern die Neutralität gegenüber den zu Prüfenden weiter gewährt bleibt. Ein nicht bestandener Prüfungsteil sollte einen Tag später wiederholt werden können und das Internationale Zertifikat ICC muss direkt mit dem Befähigungsnachweis ausgestellt werden. Prüfungsorte sind seitens der anerkannten Verbände festzulegen – es bedarf jedoch einer praxistauglichen Flexibilität bei der Streichung und Neubenennung von Prüfungsorten. Damit möchten ADAC und VMDW den möglichst einfachen Zugang von Verbrauchern zum Erwerb der Befähigungsnachweise sicherstellen.  Auch in Zukunft sollten die Prüfungen für den Befähigungsnachweis „See“ auch auf Binnenschifffahrtsstraßen und anderen Binnengewässern möglich sein. Dasselbe sollte für den Bereich „Binnen“ gelten.   Anker- und Schleusenmanöver Die optional vorgesehene Durchführung von Anker- und Schleusenmanövern im Rahmen der praktischen Prüfung (je nach lokalen Gegebenheiten) führt aus Sicht von ADAC und VMWD zu einer generellen Ungleichbehandlung von Sportbootführerschein-Anwärterinnen und Anwärtern . Es müssen für alle gleiche Prüfungsbedingungen herrschen, die die Bedingungen auf allen Prüfungsgewässern berücksichtigen und sich einheitlich in Prüfungssituationen auf diesen abbilden lassen.   Entziehung des Nachweises ADAC und VMWD plädieren bei der Entziehung des Nachweises für eine Regelung analog zu den im Straßenverkehr geltenden Regeln.   Ausrüstungsgegenstände In diesem Bereich sehen ADAC und VMWD Verbesserungsvorschläge in großem Umfang und eine Widersprüchlichkeit des Themas im vorliegenden Referentenentwurf. Die Verbände schlagen deshalb zeitnah einen über die Verbändeanhörung hinausgehenden, separaten Austausch zwischen dem BMV und anderen relevanten Stakeholdern vor.   Kanus Das neu aufgenommene Gutachten für Kanus, Kajaks und Ähnlichem schafft aus Sicht von ADAC und VMWD Überregulierung und bürokratischen Mehraufwand für die Hersteller. Hier sollte eine vom Hersteller erstellte Risikoanalyse im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes ausreichend sein.   Charterscheinstrecken ADAC und VMWD schlagen vor, auf den Charterscheinstrecken den Gelegenheitsverkehr auf Sportbooten bis maximal 12 Personen explizit mit in die SpSchV aufzunehmen und somit zuzulassen. Das schafft aus Sicht der beiden Verbände mehr Sicherheit, unter anderem bei Schulklassen oder Filmteams.   Wassermotorräder Aus Sicht von ADAC und VMWD ist der Referentenentwurf in Bezug auf Wassermotorräder wie Jetskis sehr restriktiv gefasst, was deren Nutzungsmöglichkeiten sehr stark einschränkt. Hier wurde der Vorschlag eingebracht, Wassermotorräder vom Grundsatz her genauso zu behandeln wie Sportboote.   CE-Kennzeichnung Die CE-Kennzeichnung von Booten kann aus Sicht von ADAC und VMWD nicht als Fahrtauglichkeitsnachweis herangezogen werden . Es ist aus Sicht der Verbände nicht im Sinne der Richtlinie, Boote zu einem späteren Zeitpunkt als bei Inbetriebnahme oder Inverkehrbringen konform zu kennzeichnen. Die Konformitätserklärung ist zwar ein dauerhaftes Dokument, kann aber nicht über den wirklichen Zustand des Bootes und damit dessen Sicherheit Auskunft geben.   In der Stellungnahme versichern der ADAC und der VMWD ihre Bereichtschaft, den weiteren Prozess im Sinne aller wassersportlichen Akteure ebenso wie der Verbraucherinnen und Verbraucher konstruktiv zu begleiten. Dem BMV bieten sie ihre fachliche Unterstützung, beispielsweise bei der Etablierung eines „Experten-Kontrollgremiums Sportschifffahrt“ an. Die vollständige Stellungnahme inkl. dezidierter Kommentierung der einzelnen Punkte stellen wir nachfolgend zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. Stellungnahme von ADAC und VMWD zum Download   Abschluss des Rechtsetzungsverfahrens noch für 2025 geplant Länder und Verbände hatten bis zum 14.11.2025 die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen zum Referentenentwurf einzubringen. Die Stellungnahme von ADAC und VMWD ist fristgerecht beim BMV eingelangt. Das BMV beabsichtigt, das Rechtsetzungsverfahren noch in diesem Jahr abzuschließen , sodass die Verordnung zu Beginn der Sportbootsaison 2026 in Kraft treten kann. Die Änderungen im Sportbootführerscheinwesen sollen im Wesentlichen nach einer Übergangsfrist zum 01.01.2028 Anwendung finden.   Sportbootführerscheine: Weitere Links zum Thema Sportbootführerscheine, Patente und Zeugnisse in der Übersicht Alles Wichtige zum SBF See Gravierende Änderung im Sportbootführerscheinwesen im Gespräch Verbandsscheine statt SBF: Das sagt der ADAC zur Änderung
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ADAC und EBI setzen Impulse für Wassertourismus in Europa

21.11.2025 Bei einer vom ADAC und der EBI mitorganisierten Diskussionsrunde im Europäischen Parlament in Brüssel beschäftigten sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Verbraucherseite, darunter auch ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck, intensiv mit der Zukunft des Wassersports. Am 12. November fand im Europäischen Parlament in Brüssel eine anregende Diskussionsrunde unter dem Titel „EU Water-Based Tourism on the Rise: Developing the EU Policy Framework“ statt. Auf Einladung der kroatischen Europaabgeordneten Nikolina Brnjac kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Verbraucherorganisationen zu einem parlamentarischen Frühstück zusammen, um über die Zukunft des Wassertourismus in der EU zu diskutieren. Mitorganisiert wurde die Veranstaltung vom ADAC und der European Boating Industry (EBI) .  Derzeit arbeitet die Europäische Kommission an einer Strategie für nachhaltigen Tourismus. Ziel der Strategie ist ein zukunftsfähiger, widerstandsfähiger und nachhaltiger Tourismus in ganz Europa. Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde am 12. November stand die Frage, wie die EU den nachhaltigen Tourismus auf dem Wasser und die Branche der Freizeitschifffahrt als Ganzes stärken kann. Denn wie Nikolina Brnjac in ihrer Eröffnungsrede hervorhob, ist Wassertourismus nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Brücke zwischen Mobilität, Nachhaltigkeit und regionaler Entwicklung.  ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck betonte den hohen Stellenwert des Wassertourismus: „Der Wassertourismus ist längst keine Nische mehr – er ist eine tragende Säule des europäischen Tourismus. Mit über 48 Millionen Wassersportbegeisterten, 6,5 Millionen Booten und 10.000 Marinas ist dieser Sektor ein Motor für regionale Wirtschaftssysteme und für die umweltfreundliche Freizeitgestaltung.“ Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/pxl9283.jpg   Wassertourismus benötigt einheitliche Rahmenbedingungen Robert Marx, Präsident der EBI, bekräftigte die Bedeutung des Wassertourismus für die europäische Wirtschaft: „Die Sportschifffahrt und der Wassertourismus sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit einem Jahresumsatz von 28 Milliarden Euro, über 32.000 Unternehmen und 280.000 direkten Beschäftigten.“ Für Marx sei der Wassertourismus eine europäische Erfolgsgeschichte, die jedoch auch die richtigen politischen Rahmenbedingungen brauche, um diese Entwicklung fortzusetzen. Auch ADAC Tourismuspräsident Jungbeck sprach sich für einen einheitlichen gesetzlichen Rahmen aus, der die Verbraucher innerhalb der EU stärkt und die nachhaltige Mobilität auf dem Wasser fördert: „Wir brauchen EU-weite Lösungen für Herausforderungen wie die nachhaltige Entsorgung von End-of-Life-Booten, die gegenseitige Anerkennung von Bootsführerscheinen und Technologieoffenheit bei Antriebssystemen.“ Dabei sei laut Jungbeck vor allem Weitsicht gefragt – von der Infrastruktur bis hin zu Initiativen in Richtung Kreislaufwirtschaft.   Verbraucher und Branche ziehen am selben Strang Gemeinsam mit der EBI setzt sich der ADAC für klare politische Leitplanken ein, welche Investitionen ermöglichen, Nachhaltigkeit stärken und Verbraucher in den Mittelpunkt stellen. Die Diskussion im Europäischen Parlament zwischen EU-Parlamentariern, Vertretern der EU-Kommission sowie Akteuren aus Verbraucherschutz und Branche hat gezeigt, dass der Dialog fruchtbar und zielführend ist. Die Ergebnisse der Diskussion fließen direkt in die aktuelle politische Debatte auf EU-Ebene im Rahmen der Erarbeitung einer nachhaltigen Tourismusstrategie ein. Hierfür haben ADAC und EBI auch ein zweiseitiges Positionspapier mit ihren zentralen Forderungen an die Politik erarbeitet. Download des Positionspapiers von ADAC und EBI   Studie zur gegenseitigen Anerkennung von Sportbootführerscheinen Ein Kernpunkt der Forderungen von ADAC und EBI, welcher auch im Rahmen des parlamentarischen Frühstücks aufgegriffen wurde, ist die gegenseitige Anerkennung von Sportbootführerscheinen - ein Thema, das innerhalb der EU derzeit noch von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt wird.  Eine kürzlich veröffentlichte Studie der EU-Kommission zum Thema zeigt auf, dass das aktuelle, nicht-einheitliche System in der gesamten EU große Herausforderungen für Bootfahrer, Unternehmen und den maritimen Sektor im Allgemeinen darstellt. Die Studie kommt zum Schluss, dass eine mögliche Lösung für das Problem eine Richtlinie sein könnte, welche sämtliche EU-Mitgliedsstaaten zur gegenseitigen Anerkennung von Befähigungsnachweisen auffordert, die unter der UNECE Resolution 40 als ICC (International Certificate of Competence) ausgestellt wurden. Derzeit ist dies noch nicht bei allen EU-Mitgliedsstaaten der Fall.  Mehr dazu: Studie zu Vor- und Nachteilen einer gegenseitigen Anerkennung von Sportbootführerscheinen in der EU   Die Stärkung des ICC und die Ratifizierung der UNECE Resolution Nr. 40 von sämtlichen EU-Mitgliedsstaaten ist eine Forderung, für die sich unter anderem auch der ADAC einsetzt. 
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boot Düsseldorf 2026: Viel Service und vergünstigte Tickets für ADAC Mitglieder

Vom 17. bis 25.01.2026 findet mit der boot Düsseldorf wieder die weltgrößte Wassersportmesse statt. Der ADAC ist erstmals mit gleich zwei Messeständen in den Hallen 10 und 13 vertreten. Auf ADAC-Mitglieder warten vergünstigte Tickets und viele Neuigkeiten am Stand. Rund 1500 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und über 200.000 Besucher werden Ende Januar 2026 in Düsseldorf erwartet, wenn dort wieder die weltgrößte Messe für Yacht- und Wassersport stattfindet. Die boot Düsseldorf 2026  bietet in 17 Hallen und auf 220.000 Quadratmetern ein breit gefächertes Angebot für Segler, Motorbootfahrer und alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind. Insgesamt gibt es auf der Messe mehr als 1.000 Boote zu besichtigen. Motorboote mit klassischen und alternativen Antrieben werden ebenso auf der Messe vertreten sein, wie Jollen, Segelyachten oder Luxusyachten von namhaften Herstellern. Daneben sind auch wieder zahlreiche Premieren aus dem Boot- und Yachtbereich auf der Messe zu erwarten. Ein breites Angebot an technischem Zubehör fürs Boot sowie zahlreiche Aussteller von anderen Wassersport-Arten, wie Tauchzubehör, Kanu- und Kajak-Sport sowie die Destination Seaside mit attraktiven Reisezielen für Wassersportler lassen keine Wünsche offen. Ein großer Bereich ist zudem wieder den wichtigsten Trendsportarten des kommenden Sommers gewidmet. Abgerundet wird das Angebot der boot Düsseldorf durch attraktive Bühnenprogramme, Workshops und Mitmachaktionen - sowohl für Freizeitsportler als auch für Experten. Im Fokus stehen auf der boot 2026 der Meeresschutz und innovative, nachhaltige Technologien - unter anderem im Rahmen des blue innovation dock als einzigartigem Dialogformat mit politischer, wirtschaftlicher, technologischer und medialer Expertise.   Großes Angebot an den ADAC Messeständen Auch der ADAC ist bei der boot Düsseldorf 2026 wieder mit von der Partie. An gleich zwei Messeständen in den Hallen 10 und 13 warten ein breites Programm und zahlreiche Services auf Skipper .    Halle 10, Stand B60 Alles rund ums Bootfahren & Infos zur ADAC Mitgliedschaft, Wassersport-Versicherungen uvm. Sichere dir den Internationalen Bootsschein mit ADAC Bootskennzeichen zum Messepreis Teste die neuesten Features der ADAC Skipper App Lerne das richtige Trailer-Beladen mit unserem Schlingermodell   Halle 13, Stand D36 Übe Hafenmanöver mit unseren VR-Simulatoren Experten-Tipps für Einsteiger und fortgeschrittene Skipper Erhalte Inspirationen zu Revieren und Marinas Lass dich zu Charter und Hausboot beraten   … und viele weitere Attraktionen!   Realitätsnahes Boots-Erlebnis mit zwei VR-Simulatoren Bei uns am Stand kannst du Hafenmanöver in Virtual Reality üben. Am Stand in Halle 13 stehen dir zwei VR-Simulatoren zum Üben von allgemeinen Hafenmanövern und zum Training für den Sportbootführerschein zur Verfügung.   ADAC Skipper App: Pro-Version und ihre Features testen Die Pro-Version der ADAC Skipper App bietet noch mehr Features, wie eine verbesserte Törnplanung, einen Offline-Modus oder detaillierte Infos zum Seewetter. Ab sofort steht in der Basis- und in der Pro-Version zudem eine intuitive Liegeplatzsuche zur Verfügung. Überzeuge dich von den neuen Funktionen in unserer Digital-Ecke und informiere dich über die weiteren Apps und Services des ADAC : Drive, Trips, Medical und Maps.   Vorführungen zur richtigen Trailer-Beladung Unser Trailer-Schlingermodell zeigt anschaulich, wie wichtig die richtige Gewichtsverteilung auf dem Bootstrailer ist. Am Messestand in Halle 10 finden dazu regelmäßig Live-Vorführungen statt. Mehr dazu: Die wichtigsten Infos zum Trailern   IBS zum Messepreis: Direkt beantragen und mitnehmen Registriere dein Boot bei uns am Messestand und erhalte den Internationalen Bootsschein (IBS) zum exklusiven Messerabatt. Deinen Bootsschein kannst Du direkt mitnehmen oder zum Wunschtermin nach Hause schicken lassen.   Inspiration und Beratung: Reviere, Marinas, Charter uvm. Erhalte Inspirationen aus den schönsten Revieren und zu den besten Marinas. Wir beraten dich direkt vor Ort zu Yacht- und Hausbootcharter , Ausbildung, Wassersport-Versicherungen und allen Themen rund um die ADAC Mitgliedschaft. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/boot23_fs35790-1.jpg   Barcolana 2025: Verleihung der ADAC Trophy auf der boot Düsseldorf Bei der Barcolana, der weltgrößten Segelregatta , welche zuletzt im vergangenen Oktober in Triest stattfand, wurde auch wieder die ADAC Trophy für das schnellste deutsche Boot im Ziel vergeben. Die offizielle Siegerehrung und Preisverleihung findet erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt. Auf der Destinations & Boat Life Bühne in Halle 13 kommen am Dienstag, den 20.01. die besten Barcolana-Skipper Deutschlands zusammen, wenn die begehrte Trophäe vom ADAC Tourismuspräsidenten Karlheinz Jungbeck überreicht wird.  Alle Infos in der Übersicht Datum : Dienstag, 20.01.2026 Uhrzeit : Ab 11 Uhr Ort : Destinations & Boat Life Bühne in Halle 13   Anlaufstelle für Einsteiger & Gratis Ticket für SBF-Neulinge Auf der Sailing Plaza der boot Düsseldorf in Halle 15 gibt es in diesem Jahr eine eigene Anlaufstelle für alle angehenden Segler und Bootfahrer. Vor Ort beraten Experten (u.A. auch vom ADAC) zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Sportbootführerscheinen, Booten für Einsteiger und geben viele wichtige Tipps für die Sicherheit auf dem Wasser.  Tipp : Ein besonderes Zuckerl gibt es für alle Sportbootführerschein-Neulinge. Wer seinen SBF See oder SBF Binnen zwischen 1.1. und 31.12.2025 gemacht hat, erhält ein gratis Tagesticket für die boot 2026. Die Tickets können direkt im Ticketshop bestellt werden.  Mehr dazu: Sportbootführerschein-Aktion auf der boot Düsseldorf   Die wichtigsten Informationen zur boot Düsseldorf 2026 Daten und Fakten zur boot Düsseldorf 2026: Datum : 17.01. - 25.01.2026 Ort : Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, 40474 Düsseldorf Öffnungszeiten : Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr Preise : 21 Euro (regulär), 19 Euro (ADAC Mitglieder) Weitere Informationen : Website der boot Düsseldorf   Für ADAC Mitglieder gibt es auch in diesem Jahr wieder vergünstigte Eintrittskarten. Statt 21 Euro zahlen ADAC Skipper nur 19 Euro für ein Tagesticket. Karten können ab sofort online bestellt werden. Jedes angemeldete Mitglied kann 2 vergünstigte Tickets erwerben. Tickets jetzt vergünstigt kaufen
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boot Düsseldorf: Auftakt für den ADAC

08.01.2026 Im Vorfeld der boot Düsseldorf sprach ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck bei einer Pressekonferenz über die touristische Relevanz des Bootssports, aktuelle Herausforderungen und die Rolle des ADAC in diesem Bereich.  Pünktlich 10 Tage vor Beginn der boot Düsseldorf fand mit einer Eröffnungspressekonferenz am 07.01. der Auftakt für die weltgrößte Indoor-Wassersportmesse statt. ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck machte im Rahmen der Veranstaltung auf aktuelle Entwicklungen und politische Weichenstellungen in der Freizeitschifffahrt aufmerksam und beleuchtete die Rolle des ADAC in diesem Bereich.    Freizeitschifffahrt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor In seiner Eröffnungsrede betonte Jungbeck die Bedeutung des Wassersports: Die Freizeitschifffahrt ist ein wichtiger Pfeiler der europäischen Tourismuswirtschaft. Europaweit geht man inzwischen von rund 48 Millionen Wassersportlern, 6,5 Millionen Booten und 10.000 Marinas aus.  In einer Studie aus dem Jahr 2016 erhob das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zudem, dass der Wassertourismus alleine in Deutschland jährlich einen Bruttoumsatz von rund 4,2 Mrd. Euro aus der touristischen Nachfrage generiert und damit einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt.  Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/boot26_MK0935.jpg   Wie sich der ADAC für Bootsfahrer einsetzt Auch für den ADAC sind Wassersport und Freizeitschifffahrt wichtige Themen. Die touristischen Belange waren schon immer Treiber für das Kerngeschäft des ADAC, so Jungbeck. Dies lasse sich auch auf den Wassersport übertragen. Dazu komme, dass es nach Erhebungen des ADAC mehr als 1 Million Bootsfahrer unter den derzeit rund 22,7 Millionen ADAC Mitgliedern gibt. Zudem sind rund 125.000 Boote beim ADAC registriert, jährlich werden vom ADAC mehr als 30.000 Internationale Bootsscheine ausgestellt. Zudem erkenne man bei Bootsfahrern einen hohen Beratungs- und Informationsbedarf.  Der ADAC selbst berät seine Mitglieder unter anderem mit dem ADAC Skipper-Portal und der ADAC Skipper App zu Bootsthemen. Daneben findet über das Online-Panel des ADAC Skipper Club ein regelmäßiger Austausch mit der Community der Freizeitskipper statt. Wir begleiten unsere Mitglieder nicht nur bei ihrem Hobby. Wir engagieren uns auch bei der Ausgestaltung klarer und einfacher, nachvollziehbarer gesetzlicher Regelungen und für den Erhalt der Wassersportreviere, so Jungbeck.  Gegenüber der Politik spricht sich der ADAC etwa regelmäßig für die ausreichende Finanzierung der Infrastrutkur an touristischen Wasserstraßen oder die Reduzierung von Bürokratie für die Nutzer, z.B. durch den verstärkten Einsatz digitaler Lösungen, aus. Daneben sei auch die nachhaltige Entwicklung des Wassertourismus in Europa im Sinne von Beständigkeit und Erhalt ein Thema, bei dem sich der ADAC in die politische Diskussion einbringt.   Herausforderungen für die Bootsbranche Große Herausforderungen, die auf die Bootsbranche zukommen würden, seien aus Sicht des ADAC Tourismuspräsidenten der demografische Wandel und die Alterung des Bootsbestands. Besonders relevant ist die Entsorgung älterer GFK-Boote: Über 40.000 der mehr als 126.000 beim ADAC erfassten Boote sind älter als 35 Jahre. Aufgrund von fehlenden Recycling- und Entsorgungsstrukturen fordert Jungbeck eine europäisch und national abgestimmte Lösung.    boot Düsseldorf: Großes Angebot an zwei ADAC Messeständen Die Pressekonferenz am 07.01. war für den ADAC zeitgleich die Auftaktveranstaltung für die boot Düsseldorf, welche am 17.01. ihre Pforten öffnet. Erstmals ist der ADAC dort mit gleich zwei Messeständen in den Hallen 10 und 13 vertreten. Auf Besucher warten ein breites Programm und zahlreiche Services auf Skipper.    Halle 10, Stand B60 Alles rund ums Bootfahren & Infos zur ADAC Mitgliedschaft, Wassersport-Versicherungen uvm. Internationaler Bootsschein mit ADAC Bootskennzeichen zum Messepreis Die neuesten Features der ADAC Skipper App zum Testen Live-Vorführungen zum richtigen Trailer-Beladen mit dem Schlingermodell   Halle 13, Stand D36 Mehrere VR-Simulatoren zum Üben von Hafenmanövern Experten-Tipps für Einsteiger und fortgeschrittene Skipper Inspirationen zu Revieren und Marinas Beratung zu allen Themen rund um Chartern und Hausboot   Auf unserer Übersichtsseite haben wir weitere Informationen zu den Attraktionen an den beiden ADAC Ständen der boot Düsseldorf zusammengefasst.   Barcolana: Verleihung der ADAC Trophy in Halle 13 Ein Highlight im Messeprogramm der boot Düsseldorf ist in diesem Jahr zweifellos die Verleihung der ADAC Trophy , welche im Rahmen der Barcolana 2025 vergeben wurde. Die weltgrößte Segelregatta feierte im Oktober 2025 ihre 57. Ausgabe. Seit 2019 wird die ADAC Trophy bei der Regatta alljährlich für das schnellste deutsche Boot im Ziel vergeben.  In diesem Jahr findet die feierliche Preisverleihung erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt. Auf der Destinations & Boat Life Bühne in Halle 13  kommen am Dienstag, den 20.01. die besten Barcolana-Skipper Deutschlands zusammen, wenn die begehrte Trophäe vom ADAC Tourismuspräsidenten Karlheinz Jungbeck überreicht wird.  Der ADAC freut sich auf viele Besucher und eine tolle Veranstaltung, welche die Spitzenleistungen im deutschen Segelsport feiert!   Alle Infos in der Übersicht Datum : Dienstag, 20.01.2026 Uhrzeit : Ab 11 Uhr Ort : Destinations & Boat Life Bühne in der Halle 13   Start sailing - Start boating: Anlaufstelle für Einsteiger mit ADAC-Beteiligung Auf der Sailing Plaza der boot Düsseldorf in Halle 15 gibt es in diesem Jahr eine eigene Anlaufstelle für alle angehenden Segler und Bootfahrer. Vor Ort beraten Experten (u.A. auch vom ADAC) zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Sportbootführerscheinen, Booten für Einsteiger, Chartermöglichkeiten und geben viele wichtige Tipps für die Sicherheit auf dem Wasser.    boot Düsseldorf: Ticketrabatt für ADAC Mitglieder & Alle Messeinfos Für ADAC Mitglieder gibt es auch in diesem Jahr wieder vergünstigte Eintrittskarten. Statt 21 Euro zahlen ADAC Skipper nur 19 Euro für ein Tagesticket. Karten können ab sofort online bestellt werden. Jedes angemeldete Mitglied kann 2 vergünstigte Tickets erwerben. Tickets jetzt vergünstigt kaufen   Tipp : Ein besonderes Zuckerl gibt es für alle Sportbootführerschein-Neulinge. Wer seinen SBF See oder SBF Binnen zwischen 1.1. und 31.12.2025 gemacht hat, erhält ein gratis Tagesticket für die boot 2026. Die Tickets können direkt im Ticketshop bestellt werden.  Mehr dazu:  Sportbootführerschein-Aktion auf der boot Düsseldorf   Alle Infos zur boot Düsseldorf im Überblick Datum : 17.01. - 25.01.2026 Ort : Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, 40474 Düsseldorf Öffnungszeiten : Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr Preise : 21 Euro (regulär), 19 Euro (ADAC Mitglieder) Weitere Informationen :  Website der boot Düsseldorf  
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Segeltörn im südlichen Dodekanes: Von Kos nach Rhodos

Der beste Weg, um den südlichen Dodekanes in Griechenland zu erkunden, ist dieser Segeltörn, der von der Insel Kos nach Rhodos führt. Der Buchautor und erfahrene Skipper Ilias Bosdas stellt den Törn vor und verrät, worauf Skipper achten müssen.   Törn von Kos nach Rhodos: die wichtigsten Infos in der Übersicht Schwierigkeit : Etwas schwierig Start- und Endpunkt : Kos (oder Rhodos) Dauer : 1 Woche Länge gesamt : 160 sm Durchschnittliche tägliche Törndauer : 5 Stunden Beste Reisezeit : Frühling, Sommer, Herbst Schiffsverkehr : Wenig Worauf achten : Böen auf der Leeseite Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DJI_0207.jpg   Tag 1: Nisyros Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 Stunden Badestopp : Insel Gyali Zielort :  Hafen von Pali Must visit : Emporio, Nikia, Mandraki Tipp für die Übernachtung : Insel Gyali Plan B : Insel Gyali Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DJI_0191.jpg   Die Insel Nisyros Die Vulkaninsel Nisyros ist eine der schönsten und weniger bekannten Inseln in der Ägäis. Als Teil des Dodekanes liegt sie neben Kos und Tilos. Der Handel mit Obsidian war in der Antike der Wirtschaftsmotor der Insel. Das Material wurde von Einheimischen auf der nahe gelegenen Insel Gyali abgebaut, wo noch heute eine Bergbauanlage in Betrieb ist. Der griechischen Mythologie zufolge entstand Nisyros während des Krieges zwischen Göttern und Riesen. Poseidon jagte den Riesen Polyvotis nach Süden bis nach Kos, schnitt einen Teil davon ab und warf ihn auf seinen Feind, der daraufhin für immer auf dem Grund der Ägäis versank. Der legendäre Felsen, auf den sich der Mythos bezieht, soll die Insel Nisyros sein. Es heißt, dass die Ausbrüche des Vulkans der zornige Atem des besiegten Riesen waren. Der Vulkan von Nisyros ist der jüngste in Griechenland, sein letzter Ausbruch war im September 1872. Die Insel ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt und ist die Heimat zahlreicher Kulturdenkmäler wie Palaiokastro und das Kloster der Jungfrau Maria Spiliani in Mandraki, der Hauptstadt der Insel.   Der Törn von Kos nach Nisyros Von Kos Marina oder Kos Mandraki aus wird Kurs auf das Kap Agios Fokas genommen. Dies ist eine 30-minütige Fahrt mit Rückenwind und Blick auf die großen Hotelresorts auf der Steuerbordseite der Insel Kos. Es gibt einen speziellen Bereich für Windsurfer, der umfahren werden muss, um diese nicht zu stören oder Unfälle zu verursachen. Dieser Bereich ist in den Seekarten eingezeichnet. Sobald das Kap Agios Fokas erreicht ist, müssen Skipper mit sehr starken Böen rechnen, die vom Berg Kos mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 35 Knoten wehen und ordentliche Wellen von bis zu 1,5 bis 2 m Höhe erzeugen. Das ist nicht so beängstigend, wie es klingt, da man auf einem breiten Kurs segelt und die Fahrt dadurch angenehm ist. Dennoch sollten Skipper ihre Segel vor Erreichen des Kaps von Agios Fokas reffen und dann wie zur Insel Nysiros fahren. Die Fahrt dauert etwas weniger als 3 Stunden. Sobald man das Kap von Ag. Fokas umrundet hat, ist die Insel Nisyros in Sichtweite.   Das Ziel: Pali auf Nisyros Pali ist der Haupthafen für alle Segelboote, die nach Nisyros fahren. Die Stadt mit ihren Häusern ist von Norden her nicht leicht zu erkennen, da sie sehr klein ist. Ein sehr schöner Ort zum Schwimmen ist die Insel Gyali. Skipper sollten dabei jedoch besonders auf mehrere Riffe bei Gyali achten sowie auf das Riff auf der nordöstlichen Seite des Hafens von Pali achten. Beim Einlaufen in den Hafen von Pali, sollte man in der Mitte des Kanals zwischen dem Wellenbrecher und den weißen Bojen bleiben. An Stellen mit geringer Wassertiefe laufen Boote häufig auf Grund. Angelegt wird entweder mit dem Heck voran im nördlichen oder südlichen Hafenbereich oder längsseits am Kai. Der Meeresboden besteht aus Schlamm und Sand in 5 m Tiefe und der Anker hält gut. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen zu angemessenen Kosten verfügbar. Der Strand neben dem Hafen ist einzigartig. Er besteht aus schwarz-bräunlichem Sand, der durch die vulkanische Aktivität von Nysiros entstanden ist und das Wasser schwarz erscheinen lässt.   Plan B: Ankern auf der Insel Gyali Falls es im Hafen von Pali keine freien Plätze gibt, sollten man zur Insel Gyali fahren. Diese ist nur 3,5 Seemeilen entfernt und ihre lange Bucht bietet sehr guten Schutz vor Nord-, Nordwest- und Westwind. Überall sonst auf Nisyros ist es nicht sicher zu ankern, da das Wasser in Küstennähe sehr tief ist (> 20 m). Es gibt auch einen kleinen Hafen in Mandraki, der aber keinen guten Schutz bietet.   Tag 2: Tilos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 Stunden Badestopp : Livadia Bucht Zielort :  Hafen von Livadia Must visit : Mikro Chorio Tipp für die Übernachtung : Livadia Bucht Plan B : Livadia Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DSC_9359.jpg   Die Insel Tilos Tilos gehört ebenfalls zu den kleinen Dodekanes-Inseln und liegt zwischen Kos und Rhodos. Die Landschaft umfasst hohe Berge, fruchtbare Küstenebenen, steile Felsküsten sowie lange Sandstrände. Die Insel Tilos bietet Lebensraum für seltene Vogelarten wie den Habichtsadler, den Eleonorenfalken, den Langbeinbussard, die Krähenscharbe, den Bienenfresser, Reiher und viele andere. Zudem gibt es dort etwa vierhundert Arten von Blumen und Kräutern. Tilos ist eine „Null-Abfall-Insel“ und ein großes Naturschutzgebiet, das durch internationale Verträge geschützt ist. Die letzten Elefanten Europas lebten hier: Die Zwergelefanten tauchten vor 45.000 Jahren auf der Insel auf und verschwanden vor etwa 4.000 Jahren. Es gibt ein Museum, in dem viele Skelette und Teile dieser unglaublichen Tiere ausgestellt sind. Heute ist sie eine friedliche, abgelegene Insel mit wenigen Aktivitäten, die jedoch die seltene Gelegenheit bietet, ein authentisches, nicht touristisches Reiseziel zu erleben – etwas, das in unserer Zeit immer schwieriger zu finden ist.   Törn von Nisyros nach Tilos Der Törn von Nisyros nach Tilos ist nicht anspruchsvoll. Sobald der Hafen von Pali verlassen und das nordöstliche Kap von Nisyros umrundet ist, wird Kurs auf Südosten genommen und mit raumem Wind nach Tilos gesegelt. Sobald Nisyros nicht mehr hinter einem liegt, muss mit etwas stärkerem Wind gerechnet werden. Wenn der Meltemi weht, nimmt der Wind zwischen Nisyros und Tilos deutlich zu. Die hohen Berge und Klippen der Insel Tilos versperren die Sicht auf die sehr große Bucht von Livadia, dem Zielhafen dieser Etappe. Die Bucht von Livadia tritt erst in Sichtweite, wenn die kleine Insel Gaidaros passiert ist. In der Livadia-Bucht auf der Nordseite gibt es einen schönen Ankerplatz. Dieser Ort ist ideal, um vor Erreichen des endgültigen Ziels schwimmen zu gehen (36o 25.320’N, 27o 23.380’E). Das türkisfarbene Wasser und die steilen roten Felsen im Hintergrund wissen zu begeistern.   Das Ziel: Der Hafen von Livadia Der Hafen von Livadia ist klein und beim Anlegen sehr eng. Auf der Südseite befinden sich Felsen und Ankerleinen von lokalen Fischern, daher sollte dieser Ort gemieden werden. Am besten macht man mit dem Heck voran an der Ost- oder Westseite des Hafens fest. Es sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel Ankerkette (<25 m) auszuwerfen, da der Kai auf der gegenüberliegenden Seite nicht weit genug entfernt ist und die Gefahr groß ist, beim Ablegen den Anker eines anderen Schiffes zu fangen.   Plan B: Ankern in der Bucht von Livadia Falls der kleine Hafen in Livadia voll ist, kann man auch in der Bucht direkt davor ankern. Es kann unangenehm werden, wenn Wellengang in die Bucht eindringt, aber die Bucht ist ein sicherer Ankerplatz, die auch von den meisten Segelbooten genutzt wird, die auf der Insel Tilos ankommen. Skipper sollten sich vergewissern, dass Ihr Anker richtig gesetzt ist, und ihn testen, indem Sie den Motor rückwärts laufen lassen.   Tag 3: Chalki Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 3 Stunden Badestopp : Chalki Zielort :  Hafen von Chalki Must visit : Altstadt von Chalki Tipp für die Übernachtung : Insel Alimia Plan B : nördliche Chalki-Bucht, Pondamos-Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Chalki.jpg   Die Insel Chalki Nur wenige Orte in Griechenland sind so bezaubernd wie Chalki, wo zeitlose Schönheit mit jeder Brise zu spüren ist. Die Einfahrt in die Hauptbucht mit einem Segelboot ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Insel Chalki liegt westlich von Rhodos und ist die größte einer Kette von vielen kleinen Inseln. Chalki ist immer noch eine sehr kleine Insel, unscheinbar und fast ohne Autos, aber mit einer sehr langen Geschichte. Sie ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt und erhielt ihren Namen von den Kupferminen (Chalkos ist griechisch für Kupfer), die in der Antike auf der Insel genutzt wurden. Die Gebäude zeugen vom Wohlstand, den die Insel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte, als der zunehmende Handel und die Schwammfischerei den Einheimischen Reichtum brachten.   Der Törn von Tilos nach Chalki Die Reise geht weiter auf einem breiten Kurs in Richtung Südosten. Nachdem man den Hafen von Livadia in Tilos verlassen und die Bucht hinter sich gelassen hat, nimmt man Kurs auf das Kap Peristeria. Dabei sollte man auf die zahlreichen Riffe und Felsen zwischen Chalki und der Insel Alimia achten. Die meisten davon sind schwer zu erkennen – insbesondere, wenn der Meltemi weht und die Felsen von den dadurch entstehenden Wellen bedeckt sind. Die Hauptstadt und der Hafen der Insel sind erst sichtbar, wenn man zwischen Chalki und der kleinen Insel Nisaki hindurchfährt. Dies ist möglich, da die Tiefe nicht unter 9 m fällt, aber man sollte versuchen, immer in der Mitte des Kanals zu bleiben. Der beste Ort zum Schwimmen ist der Hafen von Chalki selbst. Es klingt seltsam, aber es ist wahr – dies ist einer der wenigen Häfen in Griechenland und wahrscheinlich sogar weltweit, wo man in kristallklarem Wasser schwimmen kann. Ein erfrischendes Gefühl, nach einem anstrengenden Segeltörn ins Meer zu springen.   Das Ziel: Chalki Die größte Herausforderung in Chalki ist das tiefe Wasser. Der im Hafen befindliche Schwimmsteg bietet Platz für etwa fünfzehn Liegeplätze und verfügt über einen Wasseranschluss, falls Tanks aufgefüllt werden müssen. Angesichts der Herausforderung durch die Tiefe sollte man viel Ankerkette auswerfen, um einen guten Halt zu gewährleisten. Die Fähre verursacht starken Wellengang – es sollte also sichergestellt werden, dass der Anker gut hält und dass der Mast des Nachbarn nicht in derselben Position wie der eigene ist. Alternativ kann man den Kai nutzen, an dem die Hauptfähre anlegt. Die Hafenpolizei wird darum bitten, den Platz früh am Morgen vor Ankunft der Fähre freizumachen.   Plan B: Ankern in der Bucht nördlich von Chalki Wenn an den beiden oben genannten Stellen keine freien Liegeplätze verfügbar sind, kann man in einer nördlich gelegenen Bucht vor Anker gehen und Heckleinen an den Felsen befestigen. Das Wasser ist in diesem Bereich ebenfalls sehr tief (~15 bis 20 m). Man sollte daher warten, bis der Anker den Meeresboden erreicht hat, bevor man mit dem Heck an den Felsen anlegt. Eine weitere Option ist die Pondamos-Bucht südöstlich der Stadt Chalki. Die Bucht bietet Platz für viele Boote. Sollte man das Gefühl haben, dass nicht genug Platz zum Schwenken vorhanden ist, können Heckleinen an den Felsen befestigt werden. Bei der Einfahrt von der Ostseite ist Vorsicht geboten, da sich am Kopf der Bucht ein Riff und seichtes Wasser befinden.   Tag 4: Rhodos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 5 h 30 min Badestopp : Elli Beach Zielort :  Mandraki-Hafen Must visit : Altstadt von Rhodos Plan B : Rhodes Marina , Windmühlen, Zephyros-Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Rhodes.jpg   Die Insel Rhodos Die Insel Rhodos hat eine sehr lange und beeindruckende Geschichte. Sie ist ein Ort, an dem sich starke mittelalterliche Elemente mit traditionellen griechischen Elementen vermischen. Sie ist die größte Insel des Dodekanes und zugleich eine Insel von großer natürlicher Schönheit. Von den schönen Stränden blickt man auf die Pinienwäldern an den Berghängen, die Bergdörfer überblicken die Küstenstädte, und die archäologischen Stätten, mittelalterlichen Denkmäler und kosmopolitischen Ferienorte machen dieses Reiseziel selbst für den anspruchsvollsten Reisenden unwiderstehlich. Rhodos erlebte seine Blütezeit im Jahr 400 v. Chr. Damals wurde der berühmte Koloss von Rhodos, eine gigantische Statue und eines der sieben Weltwunder der Antike, von Chares von Lindos, einem Meisterbildhauer seiner Zeit, geschaffen. Die Geschichte dieser Insel ist reichhaltig, da jeder Eroberer einen deutlichen Fußabdruck darauf hinterlassen hat. Hier treffen griechische, arabische, venezianische und neoklassizistische italienische Elemente aufeinander und leben harmonisch zusammen. Ein Tag reicht definitiv nicht aus, um Rhodos zu besuchen, aber man bekommt einen Eindruck davon, was es auf der viertgrößten Insel Griechenlands zu sehen und zu erleben gibt.   Segeltörn von Chalki nach Rhodos Der Segeltörn von Chalki nach Rhodos ist aufgrund der langen Strecke von etwa 35 Seemeilen sowie der Gefahren durch Felsen und Riffe zwischen Chalki und der Insel Alimia eine Herausforderung. Bei der Durchquerung dieser Region sollte man äußerst vorsichtig sein, da die Gewässer nicht sehr gut kartografiert sind und die Felsen bei Meltemi-Wind durch die Wellen verdeckt werden. Sobald Chalki und die Insel Nisaki passiert sind, sollte man Kurs auf das Südkap von Alimia nehmen. Auf dem Weg dorthin befindet sich auf der Steuerbordseite in nur 0,6 Seemeilen Entfernung ein Felsen (Kolofonas). Der zweite gefährliche Felsen ist Xera, nur 1,6 Seemeilen weiter entfernt, diesmal auf der Backbordseite. Obwohl er über Wasser liegt, ist er sehr schwer zu erkennen. Sobald man diese Gefahren hinter sich gelassen hat, sollte man Kurs auf das Kap Mi-lon nordöstlich von Rhodos nehmen. Die Westküste von Rhodos ist flach und es gibt einige neuere Schiffswracks, daher sollte man nicht näher als 1,5 Seemeilen an die Küste heranfahren. Der Wind weht in der Regel von Südwesten nach Nordosten parallel zur Insel, sodass man höchstwahrscheinlich vor dem Wind oder auf einem raumen Kurs segeln wird. Die Einfahrt nach Mandraki ist aufgrund der starken Winde und des Kolona-Riffs nicht trivial. Daher sollte der Hafen von Mandraki fast von Ost nach West befahren werden, wie durch den grünen Pfeil in derselben Abbildung dargestellt. Der Blick auf die Stadt mit dem langen Strand im Vordergrund, den beeindruckenden Kreuzfahrtschiffen und dem großen Leuchtturm wird Skipper in seinen Bann ziehen, aber das Kolona-Riff wartet dort geduldig darauf, seine schmutzige Arbeit zu verrichten.   Das Ziel: Hafen von Rhodos Rhodos ist eine sehr belebte Insel mit wenigen Alternativen, daher muss im Voraus reserviert werden. Es gibt viele Anlegestellen für Fähren und Tageskreuzfahrten sowie viele Kais für sehr große Kreuzfahrtschiffe, sodass man sich leicht verirren kann. Für ein normales Segelboot gibt es nur zwei Anlegemöglichkeiten, die nachfolgend aufgeführt sind: Der Hafen von Mandraki mit vielen Anlegeplätzen, aber etwas chaotisch und mit einem Meeresboden, auf dem alte Ketten liegen. Die Rhodes Marina, die trotz der relativ hohen Liegeplatzgebühren (privater Yachthafen) empfehlenswert ist. Mit dieser Option fühlt man sich sicherer und kann den kurzen Aufenthalt auf der Insel genießen.   Plan B: Ankern beim Mandraki-Hafen oder bei Zephyros Sollten beide Häfen keine freien Plätze haben, was unter der Woche nicht der Fall sein sollte, gibt es noch alternative Ankerplätze in der Nähe. Der erste befindet sich direkt hinter den Windrädern des Kais im Hafen von Mandraki. Die zweite Option liegt 2 Seemeilen südlich des Hafens von Mandraki. Der Standort befindet sich vor dem Strand von Zephyros, aber manchmal erlässt die Hafenpolizei ein Ankerverbot. Dennoch ist die Tiefe auch weit vor der Küste gering (< 10 m), sodass das Ankern weit vom Strand entfernt immer noch sicher ist. Vorsicht ist bei der Verlängerung des Kais geboten, wo sich unter Wasser Felsen befinden.   Tag 5: Symi Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 3 Stunden Badestopp : Insel Seskli Zielort :  Hafen von Symi Must visit : Kali strata Tipp für die Übernachtung : Panormitis Plan B : Pedi Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DSC_4297_2.jpg   Die Insel Symi Symi ist eine der schönsten griechischen Inseln und wahrscheinlich eine der reizvollsten Inseln im gesamten Mittelmeer. Wie die meisten griechischen Inseln reicht ihre Geschichte bis in die Zeit Homers zurück, da sie in dem Epos „Ilias“ erwähnt wird. Laut Diodorus wurde Poseidon, der mythische Herrscher von Symi, mit einem Sohn namens Chtonios gesegnet, der zum Anführer der ersten Bewohner von Symi wurde. Byzantiner, Osmanen, Venezianer und Italiener eroberten diesen kleinen Winkel der Ägäis, aber Symi behielt seinen einzigartigen Charakter. Die bunten Häuser und Gebäude von Symi bieten einen Anblick, den nur wenige Orte auf der ganzen Welt bieten. Es ist schwer zu erklären, aber irgendwie kann man den Blick nicht abwenden, wenn man auf den Hügeln direkt über dem Haupthafen steht und den Blick auf die Stadt mit dem Meer, das die Insel umgibt, genießt. Das tiefe Wasser verleiht dem Meer eine besondere dunkelblaue Farbe, die einen einzigartigen Kontrast zwischen dem Land und den bunten Häusern bildet. Symi ist ein Muss für jeden Besucher und wahrscheinlich der Höhepunkt dieser Reise.   Segeltörn von Rhodos nach Symi Sobald man den Hafen von Mandraki verlässt und Kap Milon erreicht, wirde Kurs auf die Insel Symi genommen. Bevor der Hafen von Symi erreicht ist, gibt es zwei schöne Stellen, an denen man zum Schwimmen anhalten kann. Die erste befindet sich auf der Insel Seskli und die zweite in der Bucht von Agia Marina. Skipper können auf der Insel Seskli vor Anker gehen oder Heckleinen an den Felsen befestigen, da nicht genügend Platz für alle Boote vorhanden ist. Es sollte darauf geachtet werden, einen Durchgang für die Kreuzfahrtschiffe freizuhalten, welche täglich hier einlaufen. In der Bucht von Agia Marina ist der Platz zum Schwenken noch kleiner, daher müssen Heckleinen an den Felsen befestigt werden. Am besten lässt man nicht zu viel Ankerkette aus und überprüft, ob der Anker gut hält, da es zu Windböen kommen kann. Auch hier sollte ein Durchgang für die täglichen Ausflugsboote freigehalten werden. Die Fahrt zur Insel Seskli beträgt etwa 18 Seemeilen, sodass man etwa 3 Stunden und 30 Minuten benötigt und sehr oft nur sehr wenig oder gar keinen Wind hat. Von Seskli zum Hafen von Symi beträgt die Fahrt 9 Seemeilen (etwa 2 Stunden). Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man einen Platz im Hafen von Symi sucht.   Das Ziel: Der Hafen von Symi Wenn man sich dem Hafen von Symi nähert, hat man das überwältigende Gefühl, in ein perfekt gemaltes Bild eines malerischen, traditionellen Dorfes einzutreten. Zwei- und dreistöckige traditionelle Steinhäuser, die in allen Farben, vor allem aber in Indigo, Ocker und Terrakotta gestrichen sind, mit roten Ziegeldächern und charmanten kleinen Balkonen mit Geländern, prägen den unverwechselbaren Charakter der Insel. Wenn man aus südlicher Richtung kommt, kann man die Einfahrt leicht mit der Pedi-Bucht verwechseln, die man als erste auf der Backbordseite sieht. Der Hafen von Symi verfügt über viele Liegeplätze, sodass es selbst in der Hochsaison (18:00 Uhr) kein Problem ist, einen Platz zu finden. Das örtliche Personal zeigt, wo und wie Skipper anlegen können. Vor kurzem wurden Anlegebojen installiert. Das Hafenpersonal kommt meistens mit einem Beiboot näher. Sie machen auch eine idealerweise bereits vom Skipper vorbereitete Leine an einer der Bojen und der Bugklampe des Bootes fest. Danach wird mit dem Heck an der vom örtlichen Personal angegebenen Position angelegt. Auf der Südseite des Hafens führen Stufen den Hügel hinauf zu den Häusern und der auffälligen Kirche. Sie heißt „Kali Strata”. Skipper sollten sich einen Spaziergang zum Gipfel nicht entgehen lassen, aber versuchen Sie, dies vor Sonnenuntergang zu tun, damit Sie das Zusammenspiel des Lichts mit den farbigen Gebäuden erleben können.   Der Plan B: Ankern in der Pedi-Bucht Die größte Herausforderung in Symi ist das sehr tiefe Wasser, das die Insel umgibt. Ganz in der Nähe der Küste beträgt die Tiefe bereits 15 m, was es unmöglich macht, in den meisten Buchten mit dem Heck zu den Felsen zu fahren und dort zu ankern. Falls der Hafen von Symi voll ist, empfiehlt sich die Pedi-Bucht als Plan B. Diese Bucht liegt neben dem Haupthafen und bietet sehr guten Schutz. Die Entfernung vom Hafen von Symi beträgt 4 Seemeilen, man sollte also nicht die Ankunftszeit unterschätzen und es vermeiden, die Pedi-Bucht bei Nacht zu erreichen. Sie ist tief (10 bis 12 m) und es liegen viele Boote vor Anker, sodass es schwierig sein wird, alle Anker um einen herum zu sehen. Man sollte sicherstellen, dass das Boot genügend Platz hat, um zu schwanken, und lassen die richtige Menge Ankerkette auslassen. Dies muss anhand der Windverhältnisse und der Anzahl der vor Anker liegenden Boote eingeschätzt werden. Der Wind ändert häufig seine Richtung, daher ist ein Schwenken um 360 Grad unerlässlich. Von der Pedi-Bucht fährt ein öffentlicher Bus nach Symi-Stadt, sodass man die Gelegenheit für einen Besuch nicht verpassen sollte. Außerdem ist es hier weniger laut und man kann ruhigere Nächte genießen. Pedi hat auch einen kleinen privaten Yachthafen auf der Nordseite, der jedoch sehr oft voll ist.   Der Weg zurück nach Kos Nachdem man den Hafen von Symi verlassen hat, fährt man nach Norden und überquert die Meerenge zwischen Symi und der Insel Nimos. Die Wassertiefe beträgt in der Mitte der Meerenge mindestens 4 m. Skipper sollten daher versuchen, in der Mitte zu bleiben, insbesondere wenn ein starker Meltemi-Wind weht, damit sie nicht abtreiben. Es sieht flach aus, ist aber sicher. Nach dieser Überfahrt sollte Kurs auf den Norden von Nisyros genommen werden. Die Reise ist lang und gegen den Wind, sodass man die meiste Zeit den Motor benutzen muss. Es wird empfohlen, zuerst nach Gyali zu fahren und dann nach Norden zur Insel Kos zu segeln. Andernfalls wird der starke Nordwind, der von den Bergen von Kos weht, die Reise vom türkischen Kap nach Kos sehr schwierig machen. Wer hingegen von der Insel Gyali aus startet und zum Kap Ag. Fokas segelt, sollte in der Lage sein, hart am Wind zu segeln und eine weitere anspruchsvolle Reise mit starkem Wind und ordentlichen Wellen zu genießen.   Set Sail in Greece: Weitere Segeltörns in Griechenland für Einsteiger und Experten Dieser Törn stammt aus dem Buch Set Sail in Greece von Ilias Bosdas. Auf 332 Seiten hat der erfahrene Skipper die 10 besten Segeltörns Griechenlands ausgewählt und beantwortet alle wichtigen Fragen für einen sicheren und angenehmen Törn. Diese Routen eignen sich ideal für das Chartern von Monohulls oder Katamaranen und dienen auch Eignern als wertvolle Orientierungshilfe. Jeder Törn folgt einer ein- oder zweiwöchigen Reiseroute und startet von wichtigen Charterbasen wie Athen, Lavrio, Lefkas, Preveza, Paros, Kos, Rhodos, Volos, Samos und Chalkidiki. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/COVER_2.jpg Die Routen sind von sehr leicht bis sehr schwierig eingestuft und berücksichtigen dabei Wetter, die Verfügbarkeit von Häfen, sicheren Ankerplätzen und Schiffsverkehr. Zu jeder Destination finden Sie praktische Informationen zu Reisezeit, Sehenswürdigkeiten, Schwierigkeitsgrat, möglichen Gefahren und Wetterlagen - alles unterstützt durch Karten. Für den Fall, dass Ihr Wunschhafen belebt ist, stehen Ihnen auch alternative Ankerplätze als Plan B zur Verfügung. Zum Kauf bei Amazon Ein weiterer lohnender Törn aus dem Buch führt durch die Ionischen Inseln von Lefkada nach Ithaka .   Segeln und Chartern in Griechenland: Weitere Links ADAC Revier- und Länderinformation für Griechenland Yacht chartern in Griechenland
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Segeltörn in den Ionischen Inseln: Von Lefkada nach Ithaka

Ein traumhafter Segeltörn durch die Ionischen Inseln in Griechenland führt von Lefkada nach Ithaka. Der Buchautor und erfahrene Skipper Ilias Bosdas stellt den Törn vor und verrät, worauf Skipper achten müssen.   Törn von Lefkada nach Ithaka: Die wichtigsten Infos in der Übersicht   Schwierigkeit : Sehr einfach Start- und Endpunkt : Lefkada (oder Preveza) Dauer : 1 Woche Länge gesamt : 85 sm Durchschnittliche tägliche Törndauer : 2 h 30 min Beste Reisezeit : Frühling, Sommer (nicht im August) Schiffsverkehr : Sehr hoch Worauf achten : Anlegen und Ankern   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Fiskardo_Nacht.jpg   Tag 1: Von Lefkada nach Meganisi Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 Stunden Badestopp : Atheni bay Zielort : Hafen von Vathy Tipp für die Übernachtung : Atheni-Bucht Plan B : Odyseas Marina oder Ankern in der Atheni-Bucht   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Meganisi.jpg   Die Insel Mit einem Segelboot habe ich Meganisi das erste Mal 2010 besucht, mit einem damals fast ausgemusterten, 30 Jahre alten Kreuzer. Es war Hochsaison mitten im Sommer, doch wir waren nur vier Boote in der Atheni-Bucht, der Hauptbucht im Nordosten, wo die meisten Segler Schutz suchen und die einen atemberaubenden Blick auf die Milchstraße bietet. Auch heute noch ist Meganisi ein Juwel im Ionischen Meer, obwohl es dort unzählige Segelboote gibt. Dennoch ist die Insel mit ihrer unberührten Schönheit immer noch ein Ort der Ruhe und Erholung. Trotz ihres Namens, der auf Griechisch Große Insel bedeutet, ist Meganisi klein, aber sie bietet wunderschöne Landschaften, kristallklares Wasser und charmante Dörfer. Die Insel ist berühmt für ihre Fjorde auf der Nordseite, die sich perfekt zum Schwimmen und Ankern eignen.   Der Törn von Lefkada nach Meganisi Der Fahrt vom Hafen von Lefkada  nach Meganisi ist wunderschön - der Blick auf das Meer mit den umliegenden Bergen wird von Segelbooten untermalt, die gleichzeitig diese Route befahren. Die 11 Seemeilen lange Route führt in südöstlicher Richtung zum Hafen von Vathy, dem ersten Zwischenstopp dieser Reise.  Die erste Herausforderung besteht darin, Lefkada über den künstlichen Kanal zu verlassen, der auf eine Tiefe von 5 m ausgebaggert wurde. Bei der Navigation in diesem Kanal sind einige Punkte zu beachten: Die Höchstgeschwindigkeit im Kanal beträgt 5 Knoten Tiefe und Breite entsprechen aufgrund regelmäßiger Baggerarbeiten möglicherweise nicht den Angaben in den Seekarten. Es gibt keine Gezeiten. Gelegentlich treten Strömungen von 1 bis 2 Knoten auf, die das Manövrieren erschweren. Das Ankern ist verboten. Pfähle mit roten und grünen Dreiecken markieren die Grenzen des Kanals.  Da der Verkehr sehr dicht ist, muss aus Sicherheitsgründen ein ausreichender Abstand zum vorausfahrenden Boot eingehalten werden. Skipper sollten konzentriert sein und das Steuerrad festhalten, da der Platz begrenzt ist und die Gefahr des Auflaufens groß ist. Wer zum ersten Mal hier ist, sollte nicht nachts fahren.   Sobald das südliche Ende des Kanals erreicht ist, wird Kurs auf die Bucht von Vathy in Meganisi genommen. Die vorherrschende Windrichtung ist Nord-Norwest und überschreitet nicht 10 bis 12 Knoten, sodass vor dem Wind gesegelt wird. Auf der Backbordseite bietet sich ein Blick auf die Bergkette Pindos mit einer durchschnittlichen Höhe von 2.000 m und einer kargen Landschaft auf den Gipfeln. Auf der Steuerbordseite sieht man den Berg Elati (1.182 m), den höchsten Gipfel von Lefkada. Die Landschaft ist atemberaubend mit dem steilen Berg in nächster Nähe zum Meer und den Hängen mit den grünen, dichten Wäldern der Insel Lefkada. Besondere Vorsicht ist beim Xeiromyti-Riff auf der südöstlichen Seite von Skorpios geboten. Das Riff ist gut kartografiert.  Ein sehr schöner Ort zum Schwimmen ist die Atheni-Bucht. Dieser Ankerplatz ist auch für eine Übernachtung (Plan B) zu empfehlen, falls der Hafen von Vathy voll ist.   Das Ziel: Vathy Bay Das Ziel der ersten Tagesetappe ist die Bucht von Vathy mit ihrem Hafen. Wenn man sich der Bucht nähert, ist die Einfahrt erst aus nächster Nähe zu erkennen. Vathy verfügt über einen öffentlichen Hafen und einen privaten Yachthafen, der Odyseas Marina. Im öffentlichen Hafen können Skipper mit ihrem Anker an den mit einer blauen Linie markierten Positionen anlegen. Der Meeresboden ist schlammig und der Anker hält gut. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen gegen eine geringe Gebühr verfügbar.  Die Odyseas Marina ist privat und sollte im Voraus reserviert werden. Es sind Festmacherleinen installiert, daher sollte der Anker nicht verwendet werden. Das Personal zeigt den Liegeplatz und hilft beim Anlegen.   Plan B: Atheni-Bucht Falls der Hafen von Vathy voll ist und auch in der Odyseas Marina keine Liegeplätze verfügbar sind, kann man auch mit dem Heck zu den Felsen in die Atheni-Bucht fahren. Dieser Ankerplatz ist nur 3 Seemeilen von der Bucht von Vathy entfernt. Besondere Vorsicht ist in den seichten Gewässern zwischen Meganisi und Alafonisi sowie zwischen Meganisi und Mikro Nisopoulo geboten. Skipper sollten diese Felsen vorsichtig umfahren und es vermeiden, zwischen ihnen hindurchzufahren.    Tag zwei: Die Sivota-Bucht auf Lefkada Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 1 h 30 min Badestopp : Ammoglossa Zielort : Schwimmstege bei Sivota Must visit : Sivota Plan B : Sivota Bucht oder Mikros Gialos   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Syvota.jpg   Die Insel Egal, wen man fragt: Mit Ausnahme der Einheimischen werden alle sagen, dass Lefkada keine Insel sei. Lefkada ist jedoch in der Tat eine Insel, die für ihre atemberaubenden Strände, ihr türkisfarbenes Wasser und ihre üppig grünen Landschaften bekannt ist. Sie ist durch eine Schwimmbrücke mit dem griechischen Festland verbunden, die sich öffnet, damit Schiffe von Süden nach Norden fahren können. Die Brücke bietet einen einfachen Zugang und bewahrt gleichzeitig den Charme der Insel. Berühmte Strände wie Porto Katsiki, Egremni und Kathisma an der Westküste ziehen Besucher mit ihrem blauen Wasser und ihren dramatischen Klippen an, aber leider sind sie für einen Besuch mit dem Segelboot nicht zu empfehlen. Das Wasser ist sehr tief und alle Stellen sind dem offenen Meer ausgesetzt. Die Insel ist weitläufig, und ein eintägiger Zwischenstopp mit dem Segelboot bietet einen Einblick in alles, was sie zu bieten hat.  Sivota, das zweite Ziel dieser Reise, ist ein wunderschöner Ort. Tagsüber ist es dort recht ruhig, nachts hingegen viel lebhafter. Die weitere Umgebung bietet traumhafte Strände mit herrlichem Wasser und weißem Sand, die für ihre Schönheit und ihre wilde Kulisse bekannt sind. Wenn man dieselbe Reise in zwei Wochen unternimmt, hat man mehr Flexibilität, all diese schönen Orte zu besuchen.   Von Meganisi nach Sivota Die Etappe von Meganisi nach Sivota ist mit nur 7 Seemeilen die kürzeste dieser Reise und dauert bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,5 Knoten etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Nördlich von Meganisi kann man mit raumem Wind und dann im Kanal zwischen Meganisi und Lefkada vor dem Wind segeln. Ein schöner Ort zum Schwimmen ist die Insel Ammoglossa. Skipper sollten in Küstennähe zu bleiben, da die Tiefe in der Mitte des Kanals zwischen Ammoglossa und Meganisi 20 m beträgt. Es empfiehlt sich, in einer Tiefe von 8 bis 10 m zu ankern und 30 m Kette auszulassen. Unbedingt sollte man testen, ob der Anker gut hält, indem man den Rückwärtsgang einlegt und anhand eines festen Punktes an Land überprüft, ob man abtreibt oder nicht.   Das Ziel: Die Bucht von Sivota Die Bucht von Sivota hat sich in den letzten zehn Jahren hinsichtlich der Anlegemöglichkeiten erheblich weiterentwickelt. Es gibt zehn private Schwimmstege mit jeweils vielen verfügbaren Liegeplätzen. An allen Stegen sind Festmacherleinen installiert, sodass ein Anker nicht verwendet werden darf. Das Personal vor Ort ist sehr freundlich und sorgt dafür, dass Skipper in diesem engen Raum ohne Beschädigung Ihres Bootes anlegen können. Wasser und Strom sind an allen Liegeplätzen und Schwimmstegen verfügbar.  Reserviert werden sollte im Voraus, damit bei der Ankunft ein Platz zur Verfügung steht. Das reicht in der Regel am Vorabend. In der Hochsaison sollte man zwei oder sogar drei Tage im Voraus reservieren.    Plan B: Ankern in der Sivota-Bucht oder Mikros Gialos  Falls alle Schwimmstege in der Bucht von Sivota belegt sind, gibt es zwei Alternativen in der Region. Die erste Möglichkeit ist, in der Bucht von Sivota vor Anker zu gehen. Dafür sollte eine ausreichend lange Kette verwendet und sichergestellt werden, dass das Boot genügend Platz zum Schwenken hat. In der Regel ist die Bucht überfüllt, und in unmittelbarer Nähe zu vielen anderen Booten kann es schnell mal eng werden. In diesem Fall kann man auch in der Mikros-Gialos-Bucht vor Anker gehen. Hier sollte man so nah wie möglich an die Küste heranfahren und den Anker in einer Tiefe von 10 bis 15 m werfen. Der Meeresboden besteht aus einer Mischung aus Sand und Seegras, es sollte also sichergestellt werden, dass der Anker mit einer ausreichenden Kettenlänge (>45 m) richtig eingegraben ist. Um zu testen, ob der Anker richtig gesetzt ist, sollte der Rückwärtsgang eingelegt werden.   Tag 3: Zur Insel Kefalonia Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 h Badestopp : Emplisi Zielort : Hafen von Fiskardo Must visit : Die Höhle von Melissani Plan B : Ankern in der Bucht von Fiskardo   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Fiskardo_Abend.jpg Die Insel Kefalonia, die größte der Ionischen Inseln, bietet eine Vielzahl von Landschaften, von wunderschönen, unberührten Stränden bis hin zu grünen Bergen, und ist damit der perfekte Ort für Naturliebhaber. Auf der Insel befindet sich die Melissani-Höhle, ein Naturwunder mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser. Besucher können diese unterirdische Höhle mit dem Boot erkunden. Mittags, wenn das Sonnenlicht durch die Öffnung der Höhle fällt, entsteht ein magisches Zusammenspiel von Licht und Farben. Ein weiteres Muss ist die Drogarati-Höhle, eine riesige unterirdische Kammer, die mit Stalaktiten und Stalagmiten verziert ist und die geologische Bedeutung der Insel verdeutlicht. Neben ihren Höhlen beherbergt Kefalonia Weinberge, Berge und bezaubernde Strände wie Myrtos, die für ihre leuchtend blauen Farbtöne und atemberaubenden weißen Steine bekannt sind. Mit Wanderwegen und weitem Blick ist der Berg Enos (1.628 m) wirklich beeindruckend, da er so nah am weiten Meer liegt. Ein einziger Tag mit einem Segelboot in Kefalonia reicht nicht aus, um alles zu sehen, was die Insel zu bieten hat. Dennoch ist die Schönheit von Fiskardo ein reizvoller Einstieg in den Charme der Insel.   Von Lefkada nach Kefalonia Ein Segeltörn von Lefkada nach Kefalonia ist eine der schönsten Reisen im Ionischen Meer. Vor einem liegen die atemberaubenden Inseln Kefalonia und Ithaka, während sich an der Steuerbordseite die Weite des offenen Meeres endlos bis zum Horizont erstreckt. Das tiefe Blau des Ionischen Meeres verleitet dazu, nach Westen abzubiegen und Kurs auf Italien zu nehmen, aber die rationale Stimme im Kopf erinnert daran, dass die Zeit begrenzt ist und die Reise irgendwann enden muss, um zu den Anforderungen des Alltags zurückzukehren. Diese Freiheit, die das Meer bietet, ist ein wirklich erstaunliches Gefühl, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Die Hauptwindrichtung ist Nordwest, mit einer Geschwindigkeit von typischerweise 12 bis 15 Knoten. Ist das Kap Doukato hinter sich gelassen, spürt man die großen, aber erträglichen Wellen des offenen Ionischen Meeres. Diese Passage mit ihren langen, aber nicht aggressiven Wellen, ist etwas Besonderes und in der Ägäis kein zweites Mal zu finden. Mit vollständig geöffnetem Großsegel und Genua segelt man bequem auf einem breiten Kurs.  Die Bucht von Fiskardo ist schwer zu erkennen, man sollte also immer auf den Kurs achten, um nicht abzudriften und Zeit zu verlieren.   Das Ziel: Die Bucht von Fiskardo Wer in der Hochsaison in die Bucht von Fiskardo einfährt, sollte besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt sehr viele Segelboote, kleine Fähren, Yachten und sogar Menschen, die von ihren Booten aus schwimmen. Der kleine Hafen befindet sich auf der Westseite der Bucht und es ist selbst in der Nebensaison unmöglich, einen Liegeplatz zu finden. Es gibt unweit zum Hafen jedoch auch verfügbare Ankerplätze. Skipper sollten mit ihrem Anker und ihren Heckleinen mit dem Heck zu diesen Stellen am Kai anlegen. Wasser und Strom sind an einigen Liegeplätzen entlang des Hafenkai verfügbar.   Plan B: Ankern in der Bucht von Fiskardo Der Hafen von Fiskardo ist sehr klein, aber gleichzeitig sehr beliebt. Skipper sollten darauf vorbereitet sein, dass der Plan B zum Plan A wird. Das sollte aber kein Grund zur Sorge sein, schließlich gibt es viele Segler, die das zum ersten Mal machen, sodass sich alle gegenseitig helfen.  Am besten legt man mit dem Heck zu den Felsen an und verwendet dabei die Leinen an Land. Die Tiefe beträgt 10 bis 15 m. Deshalb sollte gewartet werden, bis der Anker den Meeresboden erreicht hat, bevor man den Motor rückwärts laufen lässt. Es gibt viele Felsen, an denen die Heckleinen befestigt werden können. Ist der Vorgang abgeschlossen, sollte man sich vergewissern, dass der Anker richtig sitzt und den Motor rückwärts laufen lassen, um ihn zu testen.   Tag 4: Von Kefalonia nach Ithaka Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 h 30 min Badestopp : Gidaki Zielort : Hafen Vathy Must visit : Das Städtchen Vathy Tipp für eine Übernachtung : Bucht von Kioni Plan B : Ankern in der Bucht von Vathy   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Vathy.jpg   Die Insel Keine andere Insel ist so eng mit der Seefahrt verbunden wie Ithaka, die Heimat von Odysseus, dem Helden aus Homers Odyssee. Ithaka ist reich an Geschichte und Mythen und ein Symbol für Sehnsucht, Ausdauer und die Unerschütterlichkeit des menschlichen Geistes. Die malerische Landschaft mit ihren Olivenbäumen, felsigen Küsten und türkisfarbenen Gewässern bietet allen Besuchern, insbesondere Seglern, einen Ort der Ruhe und Erholung. Der Hauptort der Insel, Vathy, verfügt über einen charmanten Hafen, der von traditioneller Architektur umgeben ist, während archäologische Stätten wie die Höhle der Nymphen und die Ruinen von Alalcomenae einen Einblick in ihre historische Vergangenheit geben.  Ithaka ist nicht nur eine wunderschöne Insel, sondern steht auch für eine zeitlose Idee – einen Ort der Erfüllung und Zugehörigkeit. Seit Jahrhunderten inspiriert sie Dichter, Reisende und Träumer dazu, ihre eigene Version von Ithaka zu finden, was sie zu einem Symbol von universeller Anziehungskraft und Charme macht.    Von Kefalonia nach Ithaka Der Törn von Fiskardo auf Kefalonia nach Vathy, dem Hauptort der Insel Ithaka beträgt etwa 14 Seemeilen. Die Windrichtung ist Nord-Nordwest, sodass man aufgrund des scheinbaren Windes zunächst bis zum Kap A. Ioannis auf einem am-Wind-Kurs segelt. Sobald das nördlichste Kap von Ithaka umrundet ist, ändert sich der Kurs auf Südost und es wird vor dem Wind gesegelt.  Auf der Ostseite (Leeseite) von Ithaka ist mit Böen zu rechnen, die jedoch in der Regel nur in Küstennähe auftreten. Auf dem Weg nach Vathy kommt man an der Bucht von Kioni vorbei. Die markanten Windräder am Eingang der Bucht sind schon von Weitem sichtbar. Dieser Ort ist wirklich wunderschön und verfügt über ein sehr traditionelles Küstendorf auf einer Bergklippe. Der grüne Wald mit Oliven-, Kiefern- und Zypressenbäumen schafft eine einzigartige Landschaft. Wer sich entscheidet, in Kioni anzulegen, sollte sich darauf einstellen, dass es Böen vom Berg hinunter in die Bucht gibt.  Der kleine Hafen von Kioni ist oft voll, daher sollte man mit dem Heck zu den Felsen fahren und die Leinen an Land verwenden. Wer bis nach Vathy weitersegelt, findet mit dem Strand von Gidaki einen schönen Ort, um zum Schwimmen anzuhalten. Geankert werden sollte in einer Tiefe von 8 bis 10 m. Es sollte sichergestellt werden, dass genügend Platz zum Schwenken besteht, da dieser Ort in der Regel mit vielen Segelbooten überfüllt ist.   Das Ziel: Vathy Direkt im Hafen von Vathy gibt es eine Handvoll guter Liegeplätze, an denen mit dem Heck voran angelegt werden kann. Das sind die besten Liegeplätze, aber leider sind sie begrenzt und daher oft belegt. Alternativ kann man auch mit dem Heck an mehreren Stellen im westlichen Hafenbereich anlegen. Der Meeresboden ist schlammig und 10 m tief. Wenn es möglich ist und das Nachbarboot auf die gleiche Weise angelegt hat, sollte man den Anker etwas nördlich fallen lassen. Auf diese Weise hält er beim Rückwärtsfahren und auch beim Anlegen besser. Man sollte mehr als 45 m Ankerkette auslassen und schnell rückwärts zum Kai fahren, da der Nordwestwind das Boot schnell vom Zielort abtreiben lässt. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen zu angemessenen Kosten verfügbar.   Plan B: Ankern in der Bucht von Vathy Der Hafen von Vathy ist groß und verfügt über viele Liegeplätze. Allerdings ist er auch sehr beliebt, sodass man oft keinen Platz mehr findet, wenn man spät (nach 16:00 Uhr) ankommt. In diesem Fall kann man auch in der Bucht vor dem Hafen vor Anker gehen. Skipper sollten versuchen, so nah wie möglich am Nordostkai zu ankern, um die Tiefe von 10 m nicht zu überschreiten. Es wird empfohlen, mehr als 40 m Kette auszuwerfen und zu überprüfen, ob der Anker richtig sitzt, falls es in der Nacht zu starken Windböen (> 20 Knoten) kommt.    Tag 5: Kalamos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 h 30 min Badestopp : Atokos Zielort : Hafen von Kalamos Plan B : Ankern in der Hafenbucht oder im Port Leone   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Atokos_1.jpg   Die Insel Kalamos, die letzte Station dieser Reise, ist ein Schatz an authentischer und natürlicher Schönheit und gilt als eine der unberührtesten Inseln der Region. Dieses versteckte Juwel im Ionischen Meer liegt östlich von Meganisi und besticht durch eine Landschaft mit dichten grünen Wäldern, in denen sich Pinien von den steilen Bergen (750 m) bis hinunter zu den goldenen Stränden erstrecken. Der Charme der Insel liegt in ihrer Einfachheit und Unberührtheit. Da es fast keine Autos gibt, bietet Kalamos eine seltene Flucht aus der Hektik der Moderne. Das Hauptdorf, das auch als Hafen dient, mit seinen wenigen Geschäften und alten Häusern, die die Besucher – von denen die meisten mit dem Segelboot anreisen – herzlich willkommen heißen, ist wirklich bezaubernd.   Von Ithaka nach Kalamos Sobald die Bucht von Vathy auf Ithaka hinter sich gelassen ist, setzt man beide Segel setzen und steuert auf Kurs Nordost. Die Strecke von Ithaka nach Kalamos beträgt etwa 20 Seemeilen. Bei günstigem Nordwestwind sollte man je nach den aktuellen Wetterbedingungen auf Halbwindkurs oder Amwindkurs segeln. Auf dem Weg nach Kalamos kommen Skipper an der Insel Atokos vorbei. Dieser unbewohnte Ort ist eine Privatinsel, aber es ist erlaubt, sich ihr mit dem Boot zu nähern und sogar den Strand zu betreten. Auf ihrer Südostseite befindet sich eine wunderschöne Bucht, die sich ideal zum Schwimmen eignet.  Die zweite Etappe von Atokos nach Kalamos beträgt 10 Seemeilen und dauert somit etwas weniger als 2 Stunden. Wer in den Kanal zwischen Kalamos und Kastos einfährt, sollte mit einigen Böen rechnen, die normalerweise nachmittags aus West-Südwest kommen. Bei starken Böen ist es besser, nur mit der Genua weiterzufahren, da der Kanal zu eng zum Wenden ist.    Das Ziel: Der Hafen Kalamos Wenn man sich Kalamos nähert, ist der Hafen noch nicht zu sehen, sondern nur die wenigen Häuser des kleinen Dorfes im Südwesten. Es empfiehlt sich, vorsichtig um den langen Kai mit dem Wellenbrecher herum zu navigieren, da sich auf der Ostseite viele Felsen befinden. Im Hafen von Kalamos fungiert Giorgos, der Besitzer einer Taverne, als inoffizieller Hafenmeister. Normalerweise legen Segelboote mit dem Heck an mehreren, dafür vorgesehen Positionen an. Er schafft es jedoch irgendwie, viel mehr Boote in einer seltsamen Kombination nebeneinander und mit dem Heck zum Kai zu stapeln. Mein Vorschlag ist, seinen Anweisungen zu folgen und keine Eigeninitiative zu ergreifen. Er erwartet danach nicht, dass Sie in seinem Restaurant zu Abend essen. Ich weiß nicht, wie viele Jahre Giorgos noch seine „Dienste” als inoffizieller Hafenmeister anbieten wird, aber es ist unglaublich, wie viele Boote er in einem so kleinen Hafen unterbringt.   Plan B: Ankern an der Hafeneinfahrt Selbst wenn der Hafen voll aussieht und kein Platz mehr frei ist, wird Giorgos einen Liegeplatz finden. Es wird jedoch empfohlen, nicht zu riskieren, bei Nacht in den Hafen einzulaufen, falls Wind aufkommt. Alternativ können Skipper auf der nordöstlichen Seite der Hafeneinfahrt vor Anker gehen.   Der Weg zurück nach Lefkada Zurück geht es zur Lefkada Marina , die einen sehr guten Schutz bietet. Wer sich von Süden nähert, findet eine Tankstelle, falls aufgetankt werden muss. In der Regel sind alle Boote auf Kanal 69 des UKW-Funkgeräts eingestellt, über den das örtliche Personal zum Liegeplatz gelotst werden kann. Das Personal hilft auch beim Anlegen mit Beibooten, da der verfügbare Platz zum Manövrieren äußerst begrenzt ist. Man sollte beachten, dass der Nordwestwind am Nachmittag und bis zum Sonnenuntergang zunimmt, was das Anlegen erschwert.   Set Sail in Greece: Weitere Segeltörns in Griechenland für Einsteiger und Experten Dieser Törn stammt aus dem Buch Set Sail in Greece von Ilias Bosdas. Auf 332 Seiten hat der erfahrene Skipper die 10 besten Segeltörns Griechenlands ausgewählt und beantwortet alle wichtigen Fragen für einen sicheren und angenehmen Törn. Diese Routen eignen sich ideal für das Chartern von Monohulls oder Katamaranen und dienen auch Eignern als wertvolle Orientierungshilfe. Jeder Törn folgt einer ein- oder zweiwöchigen Reiseroute und startet von wichtigen Charterbasen wie Athen, Lavrio, Lefkas, Preveza, Paros, Kos, Rhodos, Volos, Samos und Chalkidiki. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/COVER.jpg Die Routen sind von sehr leicht bis sehr schwierig eingestuft und berücksichtigen dabei Wetter, die Verfügbarkeit von Häfen, sicheren Ankerplätzen und Schiffsverkehr. Zu jeder Destination finden Sie praktische Informationen zu Reisezeit, Sehenswürdigkeiten, Schwierigkeitsgrat, möglichen Gefahren und Wetterlagen - alles unterstützt durch Karten. Für den Fall, dass Ihr Wunschhafen belebt ist, stehen Ihnen auch alternative Ankerplätze als Plan B zur Verfügung. Zum Kauf bei Amazon Ein weiterer lohnender Törn aus dem Buch führt durch die südlichen Dodekanes-Inseln von Kos nach Rhodos .   Segeln und Chartern in Griechenland: Weitere Links ADAC Revier- und Länderinformation für Griechenland Alles zum Segeln bei den Ionischen Inseln Yacht chartern in Griechenland
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(Einhand) Ablegen aus der Box

Bevor wir mit unserem Boot den Hafen unsicher machen können, müssen wir naturgemäß erst einmal ablegen. „Ogottogottogott …“, wird es da dem Einhand-Neuling bereits durch den Kopf schießen - gerade wenn es im Hafen auch noch spürbar weht. Aber nur keine Panik, hier zunächst die Checkliste für den detaillierten Ablauf des Manövers und im Anschluss das Ganze auch nochmal als Video: Medium URL: 14983027 (Einhand) Ablegen aus der Box Als „Box“ bezeichnen wir die gerade im Ijsselmeer oder in der Ostsee weit verbreiteten Liegeplätze mit zwei Heckdalben. In der Regel wird daran das Heck des Bootes mit zwei Achterleinen vertäut, während der Bug zum Steg zeigt. Ungeachtet dessen kann man aber auch rückwärts in die Box einfahren, was dann das Ein- und Aussteigen ins Cockpit erleichtert. Wir gehen von der typischen Liegesituation aus, stehen also vorwärts in der Box, haben jeweils zwei Achter- und Vorleinen ausgebracht und unsere Flanken mit ausreichend Fendern gesichert. Die standardmäßig erste Amtshandlung vor allen Manövern ist der Blick auf den Verklicker, um uns über die aktuelle Windsituation zu informieren. Abhängig vom Einfallswinkel der Brise wissen wir anschließend wohin unser Boot während es Ablegens tendenziell vertrieben wird und wo sich unsere Luv- bzw. Leeseite befindet. Darüber hinaus gilt es noch ein paar Kleinigkeiten vorzubereiten: Wir starten die Maschine, prüfen den ordnungsgemäßen Kühlwasseraustritt und verholen das Boot anschließend ein Stück nach hinten, um so etwas mehr Abstand zwischen Bug und Steg zu bringen. Dazu geben wir zunächst etwas Lose in die beiden Vorleinen und ziehen das Boot anschließend durch entsprechendes dichtholen der beiden Achterleinen nach hinten. Nächster wichtiger, und oft vergessener, Schritt: Die Fender. Diese nehmen wir nach oben und legen sie auf das Deck. Dadurch soll verhindert werden, dass wir uns beim Ausfahren aus der Box mit den Fendern zwischen den Dalben verkeilen. Das würde uns nämlich nicht nur bremsen (Stichwort: Fahrt), sondern auch unschön an der Reling reißen. Die Fender selbst bleiben dabei aber einsatzbereit. Zurück am Steuerstand kuppeln wir nun die Maschine vorwärts ein. Das Ruder steht dabei mittschiffs. Unser Boot dampft nun mit etwas Vorwärtsfahrt in die beiden Achterleine ein und stabilisiert damit das Schiff in seiner Position (Stichwort: Leinenarbeit). Abhängig vom Einfallswinkel und der Stärke des Windes muss man hier ggf. mit etwas mehr Gas arbeiten. Zusätzlich kann man die Lage des Bootes auch durch entsprechende Ruderlage korrigieren. Dieser sehr einfache, dafür aber umso effektivere Trick ist gerade bei Einhand-Manövern sehr wichtig und kommt auch bei vielen anderen Hafensituationen zum Einsatz. Nun begeben wir uns zum Bug und lösen dort nacheinander zunächst die Lee- und anschließend die Luvleine. Durch das Eindampfen in die beiden Achterleinen und das zusätzlich durch den Propeller angeströmte Ruder steht unser Boot dabei nach wie vor sicher und stabil. Dennoch empfehle ich, vor dem endgültigen loswerfen der Bugleinen genau zu beobachten wie sich das Boot verhält. Bleibt die Lage des Bootes stabil, nehmen wir die beiden Leinen nacheinander weg und machen sie anschließend erneut einsatzbereit. Jetzt wird übrigens auch klar, warum wir uns zu Beginn unseres Manövers etwas nach hinten verholt haben. So soll beim vorwärts eindampfen verhindert werden, dass unser Boot mit dem Bug den Steg berührt. Nun wird’s langsam interessant. Wir gehen zurück zum Steuerstand, lösen hier die leewärtige Achterleine von der Klampe und nehme diese auf Standby. Auch hier beobachten wir vor dem endgültigen Loswerfen genau wie sich das Boot verhält. Erst wenn klar ist dass sich das Schiff nur geringfügig bewegt, nehmen wir die Leine weg. Obwohl jetzt nur noch eine (Luv-)Achterleine das Boot hält, stehen wir nach wie vor recht stabil in der Box. Das wird auf Dauer natürlich nicht so bleiben. Entweder vertreibt uns der einfallende Wind langsam nach Lee oder der Radeffekt versetzt unser Heck abhängig von der Drehrichtung des Propellers nach rechts oder links (Stichwort: Radeffekt). Ist die Abdrift durch Wind oder Radeffekt zu stark, können wir dem erneut mit mehr oder weniger Gas bzw. entsprechender Ruderlage entgegenwirken. Das wirklich Beste ist allerdings, dass Manöver sobald einmal angefangen möglichst zügig durchzuführen. Denn wer nicht lange fackelt, hat auch weniger Probleme mit dem Vertreiben des Bootes und etwaigen Gegenmaßnahmen. Nachdem wir also die leewärtige Achterleine entfernt haben, nehmen wir auch die luvseitige Leine von der Bootsklampe. Dabei ist es wichtig, die Leine unter Zug zu halten. Schließlich sind wir ja noch vorwärts eingekuppelt und wollen nicht mit dem Bug gegen den Steg rasseln. Um das Boot nun aus der Box zu manövrieren, schalten wir von Vorwärts- auf Rückwärtsgas um. Gebt dabei am Anfang ruhig etwas mehr Gas, damit das Schiff möglichst schnell Fahrt aufnimmt und manövrierfähig wird (Stichwort: Fahrt). Haben wir den luvwärtigen Heckdalben erreicht, lösen wir jetzt auch die in der Hand verbliebene Luv-Achterleine und können anschließend aus der Box ausfahren.
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Boot im Winter im Wasser lassen: Vorteile und alles Wissenswerte

Immer mehr Eigner entscheiden sich dazu, ihr Boot den Winter über im Wasser zu lassen. Um bösen Überraschungen oder gar Schäden im Frühjahr vorzubeugen, gibt es aber einiges zu beachten. Die wichtigsten Informationen für Skipper im Überblick.  Immer häufiger sieht man auch im Winter Boote in den Hafenbecken liegen. Vor allem die milden Winter der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass viele Eigner das Überwintern im Wasser nicht scheuen und auch mal in der kalten Jahreszeit Ausfahrten machen. Hallenplätze werden seit Jahren immer teurer und viele Hafenbetreiber  bieten Liegeplätze in der Zeit von Oktober bis April für wesentliche niedrigere Beträge an. Somit lässt sich also auch eine Menge Geld sparen, wenn man das Boot mal einen Winter nicht an Land oder gar in eine beheizte Halle stellt. Eigner von Segelyachten können dazu auch auf das oftmals sehr aufwändige Legen und Einwintern der Masten verzichten, zumal auch Mastenlager oft zusätzliches Geld kosten. Von den zwei obligatorischen Kranterminen (und Kosten) einmal ganz abgesehen. Grundsätzlich spricht - je nach Boot - nichts dagegen, das Boot auch den Winter über im Wasser zu lassen. Es gibt jedoch einiges zu beachten, damit es im Frühjahr nicht zu bösen Überraschungen oder gar Schäden führt.   Versicherung und Liegeplatz: Was vor dem Winter zu klären ist Es gibt Versicherer , bei denen das Boot auch bei einer Überwinterung im Wasser haftpflicht- oder gar kaskoversichert ist. Einige Versicherer jedoch klammern diese Zeit in den Verträgen aus und beschränken den Versicherungsschutz auf bestimmte Zeiträume. Bevor man sich also überhaupt die Frage stellt, ob die Yacht im Winter am Liegeplatz bleiben soll, muss man sich bei seiner Agentur oder dem Versicherer informieren, ob in dieser Zeit ein vollumfänglicher Schutz gegeben ist. Notfalls lassen sich viele Verträge auch erweitern. Auch mit dem Thema Liegeplatz im Winter sollte man sich auseinander setzen. Bevor man den Hallen- oder Stellplatz an Land für den kommenden Winter absagt oder nicht neu bucht, muss man in jedem Falle auch mit seinem Hafenbetreiber sprechen, ob es überhaupt gestattet ist und falls ja - wo das Boot liegen darf. Viele Häfen, vor allem an der Küste, demontieren über den Winter manche Steganlagen oder Teilbereiche, so dass nicht überall geeignete Plätze vorhanden sind. In manchen Marinas gibt es auch Bereiche, die sich für eine Überwinterung gar nicht eignen, weil dort Eisgang entstehen kann. Andere Häfen sind hingegen gut vor Eis und den im Winter meistens stärkeren Wetterbelastungen geschützt. Manche Häfen, wie der ADAC Stützpunkt Hamburger-Yachtclub , haben sogar die technischen Voraussetzungen für ein Überwintern und eine Eisfreiheit im Wasser geschaffen. Wichtig ist auch, dass der Landstrom im Winter nicht abgestellt wird, weil es erforderlich sein kann, bei kalten Temperaturen das Boot ab und zu durchzuheizen, auch um Feuchtigkeit im Innenraum zu minimieren. Außerdem sollten auch die Batterien bei Kälte nicht tiefenentladen. Häfen in Revieren mit starker Strömung oder gar Tidenhub sind weniger geeignet als gut geschützte Marinas in ruhigen Gewässern. Denn sich bewegende Eisschollen oder gar Presseis können an den Booten erhebliche Schäden hinterlassen. Welche Boote eignen sich zum Überwintern im Wasser? Pauschal ist nicht zu sagen, welches Bootsmaterial sich dazu eignet, im Winter im Wasser zu bleiben und im Fall der Fälle auch gegen ein Zufrieren des Hafens schadlos zu überstehen. Sowohl Stahl- auch als GFK-Rümpfe und sogar Holzschiffe sind grundsätzlich dazu in der Lage. Hier hängt es jedoch immer vom Einzelfall und auch von der Bauweise sowie dem Zustand ab. Leichte Sportboote sollten eher den Winter an Land verbringen als massive Yachten. Bei Holz ist die Lage schwieriger, weil man unbedingt verhindern sollte, dass mit Wasser aufgequollenes Holz gefriert und es so schnell zu strukturellen Schäden kommen kann. Auch die Art des Motorisierung spielt eine Rolle. Letztlich entscheidet, ob das Boot und der Antrieb robust sind oder schneller Schaden nehmen können, wenn es dann doch mal zu einer Kälteperiode kommt. Die robuste 13 Meter Stahlyacht eignet sich besser als ein liebevoll restaurierter Holzsegler. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/boot-berlin-winter.jpg Vorbereitung für den Winter: Unter Deck Im Winter ist stets mit Stürmen und weiteren Wetterextremen zu rechnen. Unbedingt sollten also Maßnahmen zur Sturmsicherung des Bootes getroffen werden. Daneben ist auch unter Deck einiges zu beachten. Festmacher prüfen Ratsam ist es, entweder Ruckfender an den Festmachern zu installieren oder das Boot in einer großen Box mit langen Leinen zu belegen, denn je kürzer die Leine, desto eher bricht sie, weil sie weniger Reck besitzt. Im Winter sollten die Leinen auch stets doppelt belegt werden, weil es zu einem Bruch kommt. Was beim Liegeplatz zu beachten ist Auch sollte man darauf achten, die Yacht nicht zu nah an den Steg zu legen, damit es bei Starkwind genug Platz zum Schaukeln und Schwojen gibt. Schwimmstege sind ideal, da es bei extremen Wetterbedingungen und Stürmen zu großen Unterschieden beim Wasserstand kommen kann. Auch deshalb sollte die Wassertiefe des Liegeplatzes ausreichend sein. Maschine sichern Die Maschine sollte wie im üblichen Winterlager gegen Frostschäden gesichert werden. Hier ist jedoch zu beachten, dass stets umweltfreundliche und biologisch abbaubare Frostschutzmittel eingesetzt werden, da sie beim Auswintern ins Hafenwasser gelangen. Seeventile vorbereiten Die Seeventile sollten überprüft und geschlossen werden. Nach dem Befüllen und Durchspülen mit Frostschutzmittel kann man das Seeventil für einen Moment öffnen. Dadurch gelangt Frostschutz auch ins Ventil. Mit Wasser gefüllte, gefrorene Ventile können aufsprengen. Merke: Je tiefer die Seeventile sitzen, desto geringer ist die Chance, dass sie einfrieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, installiert an den Seeventilen und Borddurchlässen spezielle Frostschutzkabel, auch Rohrbegleitheizungen genannt. Abflüsse und Wasserleitungen sichern Auch alle Abflüsse und Wasserleitungen sowie die Wassertanks sollten mit speziellen Frostschutzmitteln gesichert sein. Ein Durchspülen der Leitungen mit Frostschutz ist gegebenenfalls notwendig, wenn sie nicht vollständig geleert werden können. Der Wassertank sollte nie voll sein, weil sich gefrorenes Wasser ausdehnt. Dieseltanks füllen Dieseltanks hingegen müssen vollständig gefüllt sein, damit im Tank kein Kondenswasser entstehen kann. Außenbordmotoren, sofern durch Bauart und Größe möglich, sollten immer abgebaut und sicher an Land gelagert werden. Lagerung von Textilien Polster und Textilien sollten im Idealfall zu Hause gelagert werden. Bleiben die Bootspolster an Bord, sollte man sie hochklappen und darauf achten, dass für eine ausreichende Belüftung gesorgt ist. Andernfalls entstehen unschöne Stockflecken. Auch alle Schapps und Türen sollten geöffnet sein. Hier ist darauf zu achten, dass sie nicht hin und her schlagen können. Weitere Maßnahmen unter Deck In jedem Falle sollte man Luftentfeuchter in jedem Raum unter Deck platzieren und diese im Laufe des Winters immer mal wieder kontrollieren. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/port-626272_1280.jpg Vorbereitung für den Winter: An Deck An Deck sollte man ebenfalls mehrere Maßnahmen treffen. Persenninge imprägnieren Persenninge bieten im Winter Schutz, sind aber auch anfällig für Frost oder bei Stürmen. In jedem Falle sollte vorm Winter eine Imprägnierung aufgebracht werden, damit Wasser nach Möglichkeit nicht in die Fasern eintritt und bei starkem Frost beschädigt werden können. Wenn es schneien sollte, können teilweise erhebliche Schneelasten auf die Abdeckungen einwirken. Man muss also darauf achten, dass Persenninge, Sprayhoods und andere Abdeckungen robust genug gebaut und robust genug befestigt sind, um solchen Belastungen stand zu halten. Notfalls sollten größere Flächen unterbaut und abgestützt werden. Segel und Aufbauten Segel sollten natürlich abgeschlagen und trocken gelagert werden . Bei losen Teilen und empfindlichen Aufbauten empfiehlt sich gegebenenfalls eine Demontage. Leinen überwintern Leinen sollten nicht lose an Deck liegen, sondern gut belüftet aufgehängt oder hochgebunden werden. Auf keinen Fall sollte man Schnecken drehen, da sich darunter Wasser sammelt. Blöcke und empfindliche Beschläge kann man durch Abdecken schützen. Das gilt ebenso für unbehandelte Holzflächen, die gut abgedeckt werden sollten. Teakdecks und Holzteile pflegen Teakdecks verfügen zwar über einen natürlichen Schutz, bei älteren Decks sind jedoch durch aggressive Reinigung mit Hochdruckreinigern oder auch durch den Zahn der Zeit die natürlichen Öle ausgespült. Es rät sich, das Teakdeck vor dem Winter mit speziellen Ölen zu behandeln und so den Witterungsschutz wieder aufzubauen. Das Gleiche gilt für lackierte Holzteile, die durch Abplatzungen oder Abnutzung stark gelitten haben. Durch einen rechtzeitigen Neuaufbau der Lackschicht oder durch Abdeckung wird das Holz davor bewahrt, Wasser aufzunehmen, welches bei Frost zu Schäden führen kann. Cockpit kontrollieren Bei selbstlenzenden Cockpits muss darauf geachtet werden, dass das Wasser stets ablaufen kann. Eine regelmäßige Kontrolle ist unbedingt erforderlich. Gerade im Herbst verstopfen die Abläufe häufiger mal durch Laub, so dass sich Wasser im Cockpit und dem Lenzsystem sammelt. Hat der Selbstlenzer ein Seeventil, bleibt dieses selbstverständlich über den Winter offen. Regelmäßige Kontrolle des Bootes Auch bei noch so penibler Vorbereitung sollte man in jedem Falle in regelmäßigen Abständen das gesamte Boot kontrollieren. Nicht nur nach extremen Wetterlagen ist das erforderlich, sondern auch, wenn es keine Stürme, Frost, Schnee oder Regenfälle gab und die Wetterlage ruhig ist und war. Es kann sich dennoch immer etwas an Bord verändern, sei es durch heruntergefallenes Laub oder durch stetiges Schamfilen an Leinen oder durch angesammeltes Kondenswasser im Innenraum. Das Boot sollte sich stets in einem Zustand befinden, in dem es für extreme Wetterlagen gewappnet und gesichert ist. Hat man aus zeitlichen oder örtlichen Gründen nicht immer die Möglichkeit, das Boot zu besuchen, sollte man sich vor Ort jemanden suchen, der die Kontrollen übernimmt, so zum Beispiel ein Hafenmeister, Clubkollege oder ein Servicebetrieb. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/boot-2059646_1280.jpg Weitere Tipps zum Einwintern von Booten Alles Wichtige zum Einwintern von Booten im Überblick So findet man das perfekte Winterlager Rigg im Winter richtig lagern Bordbatterien über Winter lagern Wie man Schlauchboote im Winter lagern sollte
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ADAC Trophy für die Barcolana erstmals auf der boot verliehen

20.01.2026 Seit 2021 wird bei der weltgrößten Segelregatta Barcolana auch die ADAC Trophy für die schnellsten deutschen Boote verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt.  Im Rahmen der boot Düsseldorf wurde heute erstmals die ADAC Trophy der Segelregatta Barcolana verliehen. Die Preisverleihung zählt zu den besonderen Höhepunkten des diesjährigen Messeprogramms und würdigt die herausragenden Leistungen deutscher Segelteams bei der 57. Barcolana, der weltgrößten Segelregatta, die im Oktober 2025 in Triest stattfand. Seit 2021 zeichnet der ADAC im Rahmen der Barcolana das schnellste deutsche Boot im Ziel mit der ADAC Trophy aus. In diesem Jahr fand die feierliche Übergabe erstmals auf der größten Wassersportmesse der Welt statt. Auf der Destinations & Boat Life Bühne in Halle 13 überreichten ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck und Barcolana Vizepräsident Dean Bassi die begehrten Auszeichnungen an die erfolgreichsten deutschen Skipperinnen und Skipper. „Mit der Verleihung der ADAC Trophy möchten wir die beeindruckenden Leistungen deutscher Crews würdigen. Dass die Preisverleihung erstmals auf der boot Düsseldorf stattfindet, unterstreicht die Bedeutung des Segelsports in Deutschland“, sagt ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck. „Die Barcolana“, so der Vizepräsident der Società Velica di Barcola e Grignano , Dean Bassi, „nimmt jedes Jahr zusammen mit ihrem Partner, der Region Friaul-Julisch Venetien, an der boot Düsseldorf teil, mit dem doppelten Ziel, die Werbung für unsere Region zu unterstützen und die Veranstaltung selbst zu fördern. Die neue Entwicklung der Partnerschaft mit dem ADAC, die auch die Auszeichnung der besten deutschen Segler bei der Barcolana umfasst, ist sicherlich eine sehr interessante Gelegenheit, um besser zu verstehen, wie Crews aus der Ferne die Regatta erleben. Unser Dank gilt dem ADAC für diese wunderbare Initiative: Gemeinsam können wir viele weitere Aktivitäten für deutsche Segler entwickeln, angefangen mit unserem Ticket to Sail, das es Menschen ermöglicht, auch ohne eigenes Boot an der Regatta teilzunehmen, indem sie sich einer von den Organisatoren zusammengestellten Crew auf gecharterten Yachten anschließen.“ An der Veranstaltung nahm auch der Marinaverbund FVG Marinas teil, welcher die prestigeträchtigen ADAC-Auszeichnungen durch die Vergabe von Preisliegeplätzen in den Yachthäfen von Friaul-Julisch Venetien an die besten deutschen Segler, die an der Barcolana teilgenommen haben, ergänzte.   ADAC Sonderpreis 2025: Der Fair-Play-Award   FIDELITY (ULTRASAIL UG), Skipper Dr. Oliver Giebler Mit dem Fair-Play-Award würdigt der ADAC in diesem Jahr Dr. Oliver Giebler, den Vorjahrespreisträger der ADAC Trophy. Giebler hat 2025 den Barcolana‑Gedanken in besonderer Weise verkörpert: Er führte seine 22 Crewmitglieder – und sogar den Bordhund – mit bester Laune über die Ziellinie. Die Jury hob hervor, dass Giebler damit nicht nur sportliche Leistung, sondern auch Teamgeist, Verantwortung und die Freude am gemeinsamen Segeln beispielhaft vereinte. Unter den deutschen Booten belegte Gieblers Yacht FIDELITY 2025 den 8. Platz. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/IMG_2265.jpg Die Preisträger der ADAC Trophy 2025   Platz 1: Calabash (Regattaverein Elbe), Skipper Michael Schmidt mit einer Y8 Die Crew der Calabash sicherte sich als schnellstes deutsches Boot den ersten Platz im Rennen um den ADAC Award. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/IMG_2325.jpg   Platz 2: Wild at Heart (Team Sailcon, Deutscher Regatta Segelclub), Skipper Heiko Godel mit einer JOD35 Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/IMG_2318.jpg   Platz 3: Heroine (Münchner Yacht Club), Skipper Dr. Klaus Wolf mit einer Solaris 55   Weitere ausgezeichnete Teams   Platz 4: ANNA (Schweriner Seglerverein von 1894 e.V.), Skipper Roland Schulz mit einer Seascape 24 Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/IMG_2304.jpg   Platz 5: Ora Blue II (JoJo Wassersport), Skipper Jörg Kowollik mit einer Seascape 27 Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/IMG_2291.jpg   Über die Barcolana Schon seit 1969 findet alljährlich am zweiten Oktobersonntag die Barcolana im Golf vor der italienischen Hafenstadt Triest statt. Besonders ist die offene Teilnahme an der Regatta: Jeder, der ein seetüchtiges Boot besitzt und sich registriert, kann mitsegeln - vom Segel-Anfänger bis hin zum erfahrenen Regatta-Segler. Was zählt, ist die Leidenschaft fürs Meer und den Segelsport. Alljährlich nehmen tausende Segelyachten an der Regatta teil. Mit 1.865 teilnehmenden Booten, 15.000 Seglern und insgesamt mehr als 400.000 Besuchern konnte 2025 erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht werden.
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boot Düsseldorf: Aktuell von der Messe

20.01.2026 Seit dem 17.01. findet in Düsseldorf wieder die weltgrößte Messe für Wassersportler statt. Auf der diesjährigen boot ist auch der ADAC vertreten - erstmals an zwei Messeständen. Das Zwischenfazit nach den ersten Messetagen: Durchwegs positiv.  Die boot Düsseldorf ist seit dem 17.01. in vollem Gange und auch der ADAC ist wieder mit dabei. In diesem Jahr erstmals mit zwei Messeständen in den Hallen 10 und 13. Zur Halbzeit lässt sich nun bereits ein erfreuliches Zwischenfazit ziehen – sowohl am Stand als auch in den anderen Messehallen. Alleine am Auftaktwochenende besuchten mehr als 50.000 Besucher die Düsseldorfer Messe, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Auch beim ADAC freute man sich bislang über regen Andrang an beiden Messeständen und gute Gespräche. Mehr dazu:  Das Angebot am ADAC Messestand auf der boot Düsseldorf   Beliebte Stand-Attraktion: 2 VR-Simulatoren Wie in den vergangenen Jahren sind auch in diesem Jahr die beiden VR-Simulatoren am Messestand des ADAC in Halle 13 wahre Besuchermagneten. Skipper und all jene, die es werden wollen, haben die Möglichkeit, am Stand realistische Hafenmanöver zu üben. Daneben gibt es noch einen weiteren Simulator, mit dem sich gezielt Manöver für den Sportbootführerschein trainieren lassen. Eine umfassende Beratung zu sämtlichen Themen rund um den Einstieg ins Bootfahren, Sportbootführerscheinen und der Boots-Ausbildung durch die Experten am ADAC Messestand rundet das Angebot ab.   ADAC Skipper App: Neue Features und gute Gespräche Auch in diesem Jahr ist die ADAC Skipper App wieder ein fixer Bestandteil des ADAC-Messeprogramms. Die App ist ein nützlicher Begleiter für den Bootsurlaub und bietet dafür zahlreiche Features: Von der Törnplanung über Informationen zu Häfen und Revieren bis hin zu umfangreichen Wetterinformationen. Seit Kurzem besteht auch die Möglichkeit, Liegeplätze bei den meisten gängigen Anbietern wie mySea, Dockbooking oder Dockspot direkt über die App zu buchen.  Eine erweiterte Palette an Features, wie eine umfassendere Törnplanung, detailliertes Seewetter mit Karten-Overlays und der Unterstützung mehrerer Wettermodelle sowie einen Offline-Modus gibt es in der Pro-Version der App. An beiden Messeständen lassen sich die Basis- und Pro-Features der App direkt vor Ort ausprobieren. App-Nutzer haben aber auch die Möglichkeit, mit den Personen, die hinter der ADAC Skipper App stehen, ins Gespräch zu gehen und ihr Feedback zu teilen. Mehr dazu:  Die Features der ADAC Skipper App im Überblick   Alles für den Einstieg in den Bootssport: Beratung durch ADAC Experten Für Boots-Neulinge hält die Messe in diesem Jahr einige besondere Services bereit. Nicht nur erhalten alle, die 2025 ihren Sportbootführerschein gemacht haben, einen kostenlosen Tageseintritt zur Messe - mit der Initiative Start Sailing - Start Boating hat die Messe auch eine eigene Anlaufstelle für Boots-Einsteiger in Halle 15 geschaffen. Sowohl in Halle 15 als auch an den beiden Messeständen stehen die Experten des ADAC - unterstützt durch die ADAC Yachtschule am Möhnesee und den Partnern von JoJo Wassersport - bereit und beantworten alle Fragen rund um den Einstieg in den Bootssport sowie zu Sportbootführerscheinen oder Aus- und Weiterbildung gerne.  Mehr dazu: Tipps für den Einstieg in den Bootssport   Vorführungen zum richtigen Trailern mit dem ADAC Schlingermodell Wie man einen Bootstrailer richtig belädt und welche Auswirkungen eine falsche Trailer-Beladung haben kann, führen die ADAC Experten am Messestand in Halle 10 vor. Die Vorführungen mit dem ADAC Schlingermodell sind schon seit mehreren Jahren nicht mehr vom Messeprogramm des ADAC wegzudenken und erfreuen sich größter Beliebtheit. Sie finden jede halbe Stunde statt.  Mehr dazu: Alles Wissenwerte zum Trailern   Internationaler Bootsschein zum Mitnehmen Wie in den vergangenen Jahren bietet der ADAC auch 2025 wieder die Möglichkeit, sich den Internationalen Bootsschein (IBS) direkt vor Ort und ohne Wartezeiten ausstellen zu lassen. Zudem erhalten Interessierte am Stand auch einen Messerabatt auf das ADAC Bootskennzeichen. Ein Service, der von Messebesuchern und Neuboot-Käufern gerne genutzt wird. Neben Neuanmeldungen lassen sich übrigens auch Verlängerungen, Abmeldungen, Änderungen oder die Registrierung von Eignergemeinschaften direkt vor Ort vornehmen. Mehr dazu:  Alles Wissenswerte und Services des ADAC rund um den IBS   Barcolana 2025: Verleihung der ADAC Trophy Zu den besonderen Messe-Highlights zählte die Verleihung der ADAC Trophy für die Barcolana am 20.01. Die Barcolana in Triest ist die weltgrößte Segelregatta und fand zuletzt im Oktober 2025 in ihrer 57. Ausgabe statt. Der Award würdigt die schnellsten deutschen Boote, die an der Regatta teilgenommen haben.  Auf der Messe zeichneten ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck und Barcolana Vizepräsident Dean Bassi die schnellsten deutschen Boote im Ziel aus. Die Preisverleihung fand somit erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt und soll künftig ein fester Bestandteil auf der Messe werden.  In seiner Rede würdigte Jungbeck die herausragenden Leistungen deutscher Segelcrews bei der Regatta und hob die Bedeutung des Segelsports in Deutschland hervor. Barcolana-Vizepräsident Dean Bassi brachte seine Freude über die Partnerschaft der Barcolana mit dem ADAC zum Ausdruck, die nicht nur deutschen Seglern, sondern auch der Regatta selbst und der Region Friaul-Julisch Venetien zugutekomme. Mehr dazu: Das sind die Gewinner der ADAC Trophy der Barcolana 2025   Viele weitere Aktionen auf der Messe: Noch bis kommenden Sonntag Noch bis kommenden Sonntag, den 25.01.2026 hat die boot Düsseldorf geöffnet. Wir freuen uns auf weitere zahlreiche Besucher und Gespräche an unseren Messeständen!   Die wichtigsten Infos zur Messe Datum : 17.01. – 25.01.2026 Ort : Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, 40474 Düsseldorf Öffnungszeiten : Täglich von 10:00 – 18:00 Uhr Preise : Tagesticket 21,00 € (19,00 € für ADAC-Mitglieder) Weitere Informationen :  Website der boot Düsseldorf   Für ADAC Mitglieder gibt es auch in diesem Jahr wieder vergünstigte Eintrittskarten. Statt 21 Euro zahlen ADAC Skipper nur 19 Euro für ein Tagesticket. Karten können ab sofort online bestellt werden. Jedes angemeldete Mitglied kann 2 vergünstigte Tickets erwerben.
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So war die boot Düsseldorf 2026: Das Fazit zur Messe

28.01.2026 Nach neun Tagen Messelaufzeit ging die boot Düsseldorf am 25.01. zu Ende. Veranstalter und Aussteller blicken zufrieden auf die Wassersport-Messe zurück. Von 17.01. bis zum 25.01.2026 hatte die boot Düsseldorf ihre Pforten für Besucher geöffnet. Nun ist die weltgrößte Indoor-Wassersportmesse, bei der auch der ADAC vertreten war, für ein weiteres Jahr zu Ende gegangen. Für die Branche ist deshalb die Zeit gekommen, um Bilanz zu ziehen.   Mehr Besucher, höhere Internationalität Auf der diesjährigen boot waren knapp 1.500 Hersteller, Händler, Destinationen und weitere Akteure aus 68 Nationen als Aussteller in den Düsseldorfer Messehallen vertreten. Dazu gehörte – wie bereits seit Jahren – auch der ADAC. 2026 stellte er erstmals auf zwei Messeständen seine Leistungen für Boots- und Wassersportler vor. Mit über 200.000 Besuchern aus 110 Ländern verzeichnete die boot in diesem Jahr ein leichtes Plus an Besuchern. Herausragend ist vor allem der Prozentsatz an internationalen Interessenten, die zur Messe nach Düsseldorf kamen. Auch die Besucherzufriedenheit erreichte 2026 einen Spitzenwert: Bei einer auf der Messe durchgeführten Befragung gaben 95 Prozent an, ihre Besuchsziele erreicht zu haben. Deutlich gestiegen sei laut Veranstaltern das Interesse am Segelbootangebot der Messe. „Wir waren in diesem Jahr im Segelboot- und Yachtbereich ausgezeichnet aufgestellt. Nahezu alle Global Player waren mit ihren Bootspremieren an Bord“, sagt boot Director Petros Michelidakis. Daneben sei aber auch das Angebot an Motorbooten, Motoren und Zubehör gefragt gewesen. Wassersportarten wie Tauchen, Paddeln und Surfen sowie Informationen und Inspirationen rund um das Thema Urlaub am und auf dem Wasser hätten sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut.   Gute Stimmung bei Ausstellern und Organisatoren Für die Organisatoren und Aussteller fiel die diesjährige boot insgesamt zufriedenstellend aus: „Nach den vergangenen, schwierigen Jahren mit Umsatzflauten kommen unsere Aussteller wieder auf Kurs. Sie berichten von sehr guten Gesprächen und Geschäftsabschlüssen an den Ständen“, sagt Messegeschäftsführer Marius Berlemann. Auch beim Verband Maritime Wirtschaft Deutschland (VMWD), dem ideellen Trägerverband der boot, teilt man diese Ansicht. „Das Marktumfeld war in 2025 schwierig, umso schöner ist es zu sehen, dass viele Aussteller nun Aufträge und Bestellungen mit nach Hause nehmen. Diese erfolgreiche boot markiert daher für unsere Mitgliedsunternehmen einen guten Start in das Geschäftsjahr 2026!“, sagt Henning Mittelmann, Präsident des VMWD.   Reges Interesse an beiden ADAC Messeständen Der ADAC war auf der diesjährigen Messe erstmals mit zwei Ständen vertreten. Das Fazit zum neuen Konzept: durchwegs positiv. So konnte man am Messestand in Halle 10 dank zahlreicher Attraktionen, etwa den beliebten Vorführungen zur richtigen Beladung des Bootstrailers mit dem Trailer-Schlingermodell oder einem Glücksrad während der gesamten Laufzeit  einen regen Antrag verzeichnen . Am Stand in Halle 13 waren zwei VR-Simulatoren wahre Besuchermagneten: Sie ermöglichten es Gästen, realistische Hafenmanöver zu üben und für den Sportbootführerschein See zu trainieren. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/PXL_20260119_100039279.PORTRAIT.jpg   Vielfältige Beratungsleistungen Viele Messebesucher kamen auch, um die Leistungen des ADAC für Boots- und Wassersportler in Anspruch zu nehmen oder sich darüber zu informieren. So hatten Bootseigner die Möglichkeit, sich direkt am Messestand in Halle 10 den  Internationalen Bootsschein (IBS)  als Kennzeichen für ihr Boot ausstellen zu lassen. In Halle 13 konnte man sich zu Yacht- und Hausbootcharter beraten lassen. Daneben wurden an beiden Ständen zahlreiche Beratungsgespräche zu den ADAC Leistungen geführt. Dazu gehörten die neuesten Features der ADAC Skipper App  ebenso, wie die ADAC Mitgliedschaft, das Versicherungsangebot des ADAC und viele weitere Themen rund um den Boots- und Wassersport. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema „Einstieg in den Bootssport“. An beiden Messeständen sowie in Halle 15, wo es mit der Initiative „Start Sailing – Start Boating“ eine eigene Anlaufstelle für Einsteiger gab, waren die ADAC Experten – unterstützt durch die Partner der ADAC Yachtschule Möhnesee und JoJo Wassersport – präsent und beantworteten alle Fragen rund um den Einstieg in den Bootssport sowie zu Sportbootführerscheinen oder Aus- und Weiterbildung. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/PXL_20260118_143316803.PORTRAIT.jpg   Highlight im Messeprogramm: Verleihung der Barcolana ADAC Trophy Zu den besonderen Messe-Highlights zählte die Verleihung der ADAC Trophy für die Barcolana am 20.01. Die Barcolana in Triest ist die weltgrößte Segelregatta und fand zuletzt im Oktober 2025 in ihrer 57. Ausgabe statt. Der Award würdigt die schnellsten deutschen Boote, die an der Regatta teilgenommen haben.  Auf der Messe zeichneten ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck und Barcolana Vizepräsident Dean Bassi die schnellsten deutschen Boote im Ziel aus. Die Preisverleihung fand somit erstmals im Rahmen der boot Düsseldorf statt und soll künftig ein fester Bestandteil auf der Messe werden.  Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Barcolana.jpg „Mit der Verleihung der ADAC Trophy möchten wir die beeindruckenden Leistungen deutscher Crews würdigen. Dass die Preisverleihung erstmals auf der boot Düsseldorf stattfindet, unterstreicht die Bedeutung des Segelsports in Deutschland“, sagte ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck im Rahmen seiner Rede. Barcolana-Vizepräsident Dean Bassi brachte seine Freude über die Partnerschaft der Barcolana mit dem ADAC zum Ausdruck, die nicht nur deutschen Seglern, sondern auch der Regatta selbst und der Region Friaul-Julisch Venetien zugutekomme. Der erste Preis bei der ADAC Trophy-Verleihung ging an YYachts-Gründer Michael Schmidt, dessen Calabash das schnellste deutsche Boot im Ziel der Barcolana war. Jetzt weiterlesen: Alle Gewinner der Barcolana ADAC Trophy  
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Das ADAC Skipper Portal: Dein digitaler Begleiter für alles rund ums Bootfahren

Infos zu Marinas und Revieren, Ratgeber, Yachtcharter uvm.

Das ADAC Skipper Portal ist die erste Anlaufstelle für Bootsfahrer und alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Skipper: Hier findest du umfassende Informationen, Tipps und Services – vor, während und nach deinem Törn.

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