Porto Turistico Internazionale Marinara

Auf der Via Roma nordwärts, kurz vor dem Theoderich-Palast, liegt die Basilica di Sant'Apollinare Nuovo. Getragen wird die unter dem Ostgotenkönig Theoderich erbaute Kirche von 24 byzantinischen Marmorsäulen aus Konstantinopel. Aus der Epoche Theoderichs stammt auch das Battistero degli Ariani, das ursprünglich dem arianischen Kult angehörte. In der Kuppel der achteckigen, tief eingesunkenen Taufkirche ist ein Mosaik zu bewundern, das die Taufe Christi mit den zwölf Aposteln zeigt. Etwas außerhalb der Stadt, im Nordosten, liegt das Grabmal Theoderichs, das er sich noch zu Lebzeiten (520) errichten ließ, es blieb aber unvollendet. Der zweigeschossige, fensterlose Rundbau besteht aus riesigen Kalksteinquadern, die ein einziger Kalkstein-Monolith mit einem Durchmesser von ca. 11 m und 1 m Dicke bedeckt.

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Gesprochene Sprachen: deutsch, englisch

Via Marinara, 73
48023 Ravenna, Italien

Öffnungszeiten

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Marina di Cervia

Die alte Salzarbeiterstadt Cérvia, deren Anfänge bis in die Antike zurückreichen, und die moderne Gartenstadt Milano Marittima sind zu einem Urlaubszentrum zusammengewachsen. Die Altstadt von Cérvia gruppiert sich um den Kanal und die Piazza Garibaldi. Die alten Salzlager Torre (1691) und Darsena (1712) fassten jeweils rund 10.000 Tonnen Salz. Ein Museum informiert über die Salinenkultur. Der Torre San Michele (1691) schützte einst Salzlager und Hafen vor Piratenüberfällen. Ende April flattern beim Drachenfestival sportliche und fantasievolle Flugkörper im Wind.
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Marina degli Estensi

Lohnend ist ein Ausflug in die wunderschöne Lagunenstadt Comacchio mit ihren vielen Brücken und Kanälen. Sie wurde im frühen Mittelalter auf 13 Inseln erbaut. Der Uhrturm im Zentrum stammt aus dem 14. Jh., wurde aber 1824 nach einem Einsturz neu errichtet. Prunkstück des historischen Stadtzentrums ist die Trepponti-Brücke (1634): Fünf breite Treppenfluchten überspannen in einem Halbkreisbogen fünf Kanäle. Sie bildet zudem einen malerischen Rahmen für den traditionellen Fischmarkt in der gegenüberliegenden Halle La Pescheria (17. Jh.). Westlich von Comacchio wurden die Ruinen der etruskischen Stadt Spina und ihre Nekropole mit über 4000 Gräbern freigelegt. Die Reste der robusten Pfahlbauten Spinas haben rund 2600 Jahre überdauert.
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