Die historische Altstadt von Ochsenfurt besitzt eine nahezu vollständig erhaltene, mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Toren und Türmen. Sehenswert sind außerdem das gotische Rathaus (1498-1515) mit seiner kunstvollen Spieluhr, die zu jeder vollen Stunde die Figuren zum Tanzen bringt, das Alte Rathaus mit Pranger, das ehemalige Domkapitel'sche Palatium und die Stadtpfarrkirche St. Andreas mit einer Riemenschneiderfigur.
Weinliebhaber und Feinschmecker treffen sich gerne in dem benachbarten, ummauerten Winzerstädtchen Dettelbach. Im Sommer trinken sie hier z. B. kräftigen Silvaner oder stärken sich mit fränkischen Wild- und Fischgerichten in einem der alten Traditionsgasthöfe. Zum Nachtisch gönnen sich fromme Genießer die Muskatzinen, ein Gebäck, das seit 100 Jahren zur Stärkung von Pilgern hergestellt wird, die die Wallfahrtskirche Maria im Sand besuchen. Mit ihrem skulpturengeschmückten Hauptportal, der prunkvollen Kanzel und dem spätbarocken Altar lockt die Kirche auch Kunstliebhaber an. Wahrzeichen Dettelbachs ist aber die Pfarrkirche mit ihren beiden ungleichen Türmen, der eine rund und niedrig, der Hauptturm hoch und kantig. Ungewöhnlich ist auch das spätgotische Rathaus mit schöner Freitreppe, das über den Dorfbach gebaut wurde.
Ins Auge fällt der schiefe Turm von Kitzingen, der Falterturm. Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und war einst Bestandteil der äußeren Stadtmauer Kitzingens, die im 15. Jh. errichtet wurde. Um die Entstehung der schiefen Turmhaube ranken sich viele Anekdoten. Weitere interessante historische Gebäude sind das Rathaus aus dem Jahr 1563 mit seinen Renaissancegiebeln, die katholische Pfarrkirche St. Johannes (15. Jh.) und die sog. Kreuzkapelle, die Mitte des 18. Jh. von dem berühmten Baumeister Balthasar Neumann errichtet wurde.
In der Volkacher Mainschleife gibt es die bekanntesten Frankenweine. Aber auch wegen seines attraktiven Stadtbildes gehört das nahe gelegene Volkach zu den meistbesuchten Städtchen im Fränkischen Weinland. Durch Weinberge führt ein angenehmer Spaziergang zu der spätgotischen Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Dort schwebt ein Meisterwerk Tilman Riemenschneiders, die Maria im Rosenkranz, unter dem Chorbogen. Er schuf sie zwischen 1521 und 1524 als sein letztes Marienbild.
Besonders pittoresk zeigt sich Marktbreit um das Ensemble Malerwinkel und Maintor am Breitbach. Durch das nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Maintor aus dem 16. Jh. tritt man auf den Marktplatz. Gleich rechts erhebt sich das Rathaus, 1579 im Renaissancestil erbaut. Den Eingang zur Schustergasse flankieren alte, spitzgiebelige Fachwerkhäuser und barocke Handelshäuser. Das Hotel Löwen (15. Jh.) gilt als zweitältestes Gasthaus Bayerns. Den schönsten Gesamtblick auf das ganze Städtchen hat man vom Aussichtspunkt Stutz.