Die Inselhauptstadt Mytilini lockt mit dem Archäologischen und dem Byzantinischen Museum sowie zwei Sammlungen moderner Kunst Kulturreisende an. Ihre genuesische Burg auf einer Halbinsel im Nordosten der Stadt und das in einen Kiefernwald eingebettete antike Theater sind zusätzliche Attraktionen. Sehenswert ist außerdem das 27 m hohe römische Aquädukt bei Moria (2./3. Jh.), das über eine Länge von 170 m teils noch recht gut erhalten ist.
Einfahrt in den Vorhafen südlich (Q.R.4M/Q.G.4M) und nördlich (Fl.R.3s.5M/Fl.G.3s.7M) des frei in der Einfahrt liegenden Wellenbrechers möglich. Hafen einlaufend an Bb, die Einsteuerung erfolgt aus NW. Festung über der Stadt als Landmarke. Auf Fährverkehr und Fischernetze achten.
Bis zum Bevölkerungsaustausch von 1923 war Ayvalık hauptsächlich von Griechen bewohnt - was man dem Städtchen mit dem griechischen Flair auch heute noch ansieht. Um den Fischerhafen gruppieren sich zahlreiche hübsche Restaurants. Die meisten der ehemals orthodoxen Kirchen Ayvalıks wurden zu Moscheen umgewandelt, im Zentrum der Altstadt hat sich nur