Fanø Lystbådehavn

Fanø hat zwei Gesichter und trägt sie meist gleichzeitig: Zum einen ist da die Vergangenheit als bedeutende Fischer- und Seefahrerinsel, mit einer Flotte, die im 19. Jh. immerhin fast so groß wie die von Kopenhagen war. Die Kapitäne brachten von ihren Reisen chinesisches Porzellan und holländische Kacheln mit - letztere zieren bis heute die Reetdachhäuser. Auch tragen die Frauen die bunten mittelalterlichen Fanø-Trachten nicht nur an den "Fannikerdagene" Mitte Juli. Auf der anderen Seite ist die Insel stark geprägt vom Bade-Tourismus. Scharen von Besuchern kommen im Sommer hauptsächlich wegen der kilometerlangen, breiten Sandstrände und lassen sich im vornehmen Seebad Vesterhavsbad oder in Sønderho an der Südspitze nieder. Hier stehen auch die schönsten 50 denkmalgeschützten reetgedeckten Häuser. Ausführliche Informationen über die Geschichte des Atlantikfischfangs im 19. Jh. gibt es in der Fanø Skibsfarts- og Dragtsamling in Nordby.

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