Seit 1308 regieren die Grimaldi über den Zwergstaat Monaco. Reich wurde die aus Genua stammende Dynastie erst im 19. Jh., als das Spielcasino das Staatssäckel prall zu füllen begann. Fürst Charles III. erließ daraufhin alle direkten Steuern. Das Casino, ein Stilmix aus Barock und Orient, beladen mit Türmchen, Erkern und Balustraden, steht auch Nichtspielern zur Besichtigung offen. Zu sehen sind reich mit Stuck verzierte Salons, die zu den großartigsten Relikten der Belle-Époque an der Riviera zählen, sowie die Oper mit der Fürstenloge der Grimaldi. Auf dem Felsen befindet sich die Altstadt mit dem Fürstenpalast. Die im Winter schwarz, im Sommer weiß gekleideten Wachen der fürstlichen Garde sind ein beliebtes Fotomotiv. Im "Historial des Princes" (Musée de Cire) wird die fürstliche Saga um Fürst Rainier und Grace Kelly mit lebensgroßen Wachsfiguren erzählerisch dargestellt. Das Grab der 1982 verunglückten Fürstin "Gracia Patricia Principis Rainier III" befindet sich in der Kathedrale.