Als "bayerisches Nizza" soll König Ludwig I. Aschaffenburg bezeichnet haben. Der italienbegeisterte Monarch schenkte der Stadt auch die bekannteste Sehenswürdigkeit: das Pompejanum, eine Idealrekonstruktion eines in Pompeji ausgegrabenen Hauses, dessen Innenräume Wandmalereien und Mosaikfußböden zieren. Weithin sichtbar im Westen der Stadt erhebt sich Schloss Johannisburg (1605-14). Der vierflügelige Bau aus rotem Sandstein gilt als eines der schönsten Renaissance-Schlösser Deutschlands. Im Inneren sind u. a. die fürstlichen Gemächer zu besichtigen sowie die Gemäldegalerie mit dem Schwerpunkt Altdeutsche Meister (Lucas Cranach d. Ä. und d. J. und ihre Schule). Auffallend in Aschaffenburg sind auch die vielen Parks und Grünflächen, u. a. der Park Schöntal, geschaffen 1780 von Friedrich Ludwig von Sckell, dem auch der Englische Garten in München zu verdanken ist.