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Windstärke in Beaufort: Skala und Umrechnungstabelle

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Was bedeuten 8 Beaufort? Ab wann spricht man von Sturm und welche Windstärke eignet sich zum Segeln? Ein Überblick über die Beaufort-Skala mit Erklärung der Windstärken und Umrechnungstabelle.

Mithilfe der Beaufort-Skala lassen sich Windstärken anhand ihrer Auswirkungen auf See oder an Land einschätzen. Auch die meisten Seewetterberichte geben den Wind in Beaufort (abgekürzt als Bft.) an. In diesem Ratgeber erklären wir die Beaufort-Skala, geben einen Überblick über die einzelnen Windstärken und erläutern, welche Auswirkungen sie auf Segler und Motorbootfahrer haben.

 

Was ist die Beaufort-Skala?

Die Beaufort-Skala ist ein nützliches Hilfsmittel, welches die Windstärke in 13 Stufen einteilt. Sie reicht von 0 Beaufort (Windstille) bis 12 Beaufort (Orkan) und gibt zudem die sichtbaren Auswirkungen der verschiedenen Windstärken auf See bzw. an Land mit an. Der Name der Skala geht auf den britischen Hydrografen Sir Francis Beaufort (1774-1857) zurück. Dieser entwickelte ein bereits bestehendes Modell zur Einteilung der Windstärken weiter und trug zu dessen Verbreitung bei. Bis heute gilt die Beaufort-Skala als weltweit gebräuchliche Orientierung zur Beschreibung von Windverhältnissen auf See und an Land.

 

Die Windstärken der Beaufort-Skala im Überblick

Was die Windstärken gemäß Beaufort-Skala bedeuten.

 

Windstärken 0 bis 4: Von Windstille bis zur mäßigen Brise

  • Windstärke 0: Absolute Windstille. Es herrscht spiegelglatte See. 
  • Windstärke 1: Ein leiser Zug. Auf dem Wasser bilden sich kleine, schuppenförmig aussehende Kräuselwellen. Schaumkämme gibt es noch nicht.
  • Windstärke 2: Eine leichte Brise. Es bilden sich kleine Wellen, die noch kurz, aber schon ausgeprägter sind. Die Kämme sehen glasig aus und brechen sich nicht.
  • Windstärke 3: Eine schwache Brise. Kämme beginnen zu brechen. Der Schaum wird überwieegend glasig. Ganz vereinzelt bilden sich kleine, weiße Schaumköpfe.
  • Windstärke 4: Eine mäßige Brise. Die Wellen sind noch klein, werden aber zunehmend länger. Weiße Schaumköpfe treten inzwischen verbreitet auf. Es kommt zu mäßiger Wellenbildung, die eine ausgeprägte, lange Form annehmen.

 

Windstärken 5 bis 8: Von der frischen Brise zum stürmischen Wind

  • Windstärke 5: Eine frische Brise. Es bilden sich mäßige Wellen, die eine ausgeprägte, lange Form annehmen. Überall finden sich weiße Schaumkämme. Ganz vereinzelt kann schon Gischt vorkommen.
  • Windstärke 6: Ein starker Wind. Ab dieser Windstärke bilden sich große Wellen. Kämme brechen und hinterlassen größere, weiße Schaumflächen. Mit etwas Gischt ist zu rechnen. 
  • Windstärke 7: Ein steifer Wind. Die See türmt sich. Der beim Brechen entstehende weiße Schaum beginnt, sich in Streifen in die Windrichtung zu legen.
  • Windstärke 8: Ein stürmischer Wind. Es bilden sich mäßig hohe Wellenberge mit Kämmen von beträchtlicher Länge. Von den Kanten der Kämme beginnt Gischt abzuwehen. Der Schaum legt sich in ausgeprägten Streifen in die Windrichtung.

 

Windstärken 9 bis 12: Vom Sturm bis hin zum Orkan

  • Windstärke 9: Man spricht von einem Sturm. Es bilden sich hohe Wellenberge und dichte Schaumstreifen in Windrichtung. Das "Rollen" der See beginnt. Die Gischt kann die Sicht nun bereits beeinträchtigen.
  • Windstärke 10: Ein schwerer Sturm. Es treten sehr hohe Wellenberge mit langen, überbrechenden Kämmen auf. Die See ist weiß durch den Schaum. Das Rollen der See ist schwer und stoßartig. Die Sicht wird durch die Gischt beeinträchtigt.
  • Windstärke 11: Ein orkanartiger Sturm. Auf See bilden sich außergewöhnlich hohe Wellenberge. Die Kanten der Wellenkämme werden überall zu Gischt zerblasen. Die Sicht ist herabgesetzt.
  • Windstärke 12: Ein Orkan. Die Luft ist mit Schaum und Gischt angefüllt. Die See vollständig weiß. Die Sicht ist sehr stark herabgesetzt. Jede Fernsicht hört auf. 

 

Beaufort-Skala: Übersicht und Umrechnungstabelle

Die nachfolgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Windstärken nach Beaufort, die sich an den sichtbaren Auswirkungen des Windes orientieren. Die Windgeschwindigkeiten können in dabei in Knoten, Metern pro Sekunden (m/s) oder Kilometern pro Stunde (km/h) angegeben werden.

 

 

 

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Häufig gestellte Fragen

Ein Sturm herrscht grundsätzlich ab Windstärke 9 auf der Beaufort-Skala. Beobachtbare Auswirkungen auf See sind hohe Wellenberge und dichte Schaumstreifen in Windrichtung. Ab dieser Windstärke beginnt die See zu "rollen". Daneben ist mit Beeinträchtigungen der Sicht durch die Gischt zu rechnen. 

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