Port de Carnon

Von hier lohnt sich ein Ausflug in das nahe gelegene Montpellier. Die Hauptstadt der Region ist High-Tech-Metropole, alte Universitätsstadt, postmodernes Experimentierfeld und gemütliche Altstadt in einem. Ihr lebendiges Flair verdankt die Stadt ihren Märkten, den kulturellen Veranstaltungen, den interessanten Museen und den zahlreichen Studenten. Im Mittelalter erlebte Montpellier eine Blütezeit, der Gewürzhandel und die Purpurfärberei florierten, ab 1359 auch der Tuch- und Lederhandel. Dem entstandenen Wohlstand sind die Adelspaläste zu verdanken, und aus einer 1289 von Arabern und Juden initiierten Medizinschule entwickelte sich schließlich die drittälteste Universität Frankreichs mit heute über 60.000 Studenten.

Kontakt

Gesprochene Sprachen: englisch

Quai Auguste Meynier
34280 Carnon-Plage, Frankreich

Öffnungszeiten

8-20

Liegeplätze in der Nähe

Marina
Bojenfeld
Ankerplatz
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Marina

Port de La Grande-Motte

Die große Scholle mit ihren pyramidenähnlichen Hochhäusern wurde von dem Avantgardisten Jean Balladur entworfen. Der 1968 fertig gestellte Ferienort verfügt über 130.000 Betten. Das turbulente Nachtleben und das große Angebot an Trendsportarten wie Kite-Surfing locken vor allem junge Besucher an. Wenige Kilometer östlich liegt der im 16. Jh. gegründete Fischerort Le-Grau-du-Roi, dessen Hafeneinfahrt ein 18 m hoher Leuchtturm sichert.
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Port Camargue

Port Camargue gilt als der größte Freizeithafen Europas und bildet einen eigenen Stadtteil von Le Grau-du-Roi. In den Teichen der Umgebung sind zahlreiche wildlebende Flamingos zu sehen. Lohnenswert ist auch ein Ausflug in das 8 km entfernte Aigues-Mortes mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer, der mittelalterlichen Altstadt und dem Tour de Constance (13. Jh.). Der 33 m hohe Turm hat einen Durchmesser von 22 m und 6 m dicke Grundmauern. Er diente im 14. Jh. als Gefängnis für Mitglieder des Templerordens und zur Zeit der Hugenottenkriege als Frauengefängnis. Die durch ihre lange Gefängnisstrafe bekannt gewordene Marie Durand war hier 38 Jahre lang eingekerkert, da sie ihrem protestantischen Glauben nicht abschwor.
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Port de Plaisance - Frontignan-La-Peyrade

Von Frontignan lohnt sich ein Ausflug in das rund 8 km entfernte Sète. Der heute größte Fischereihafen des Mittelmeers, wegen seiner Kanäle gern als Venedig Frankreichs bezeichnet, wurde 1666 von Ludwig XIV. als Endpunkt des Canal du Midi gegründet. Hier kann man dem Musée Paul Valéry einen Besuch abstatten, das Exponate aus Leben und Werk des 1871 hier geborenen Dichters sowie zur Geschichte der Stadt zeigt.
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