Golf von Tarent
Marinas in diesem Revier
Marina
Bojenfeld
Ankerplatz

Marina
Taranto Yacht
Die Schönheiten der einst reichen und mächtigen griechischen Handelsmetropole sind im 20. Jh. weitgehend der Industrialisierung zum Opfer gefallen. Heute ist die Stadt einer der bedeutendsten Militärhäfen Italiens. Ihre Lage jedoch ist einzigartig: Die Altstadt liegt auf einer Insel zwischen zwei natürlichen, vom offenen Meer abgeschirmten Wasserbecken, dem Mare Piccolo landeinwärts und dem Mare Grande auf der Meerseite. Lohnend ist ein Besuch im Museo Nazionale Archeologico, das bedeutende Schätze aus den vorchristlichen Glanzzeiten der Stadt (7.-3. Jh. v. Chr.) birgt, wie etwa den Goldschatz Ori di Taranto und eine beeindruckende griechische Vasensammlung. Sehenswert ist auch der Duomo San Cataldo (11. Jh.) mit einer barocken Fassade aus dem 18. Jh. und Marmorsäulen mit romanischen und byzantinischen Kapitellen im Inneren.

Marina
Marina Laghi di Sibari
Einen Ausflug von Sibari lohnt das alte Städtchen Rossano an den nördlichen Ausläufern des Sila-Gebirges. Es ist so reich an byzantinischen Zeugnissen, daß es auch Ravenna Kalabriens genannt wird. Hauptanziehungspunkt ist die Kathedrale, die auf das 6./7. Jh. zurückgeht und ein auf Stein gemaltes Fresko der Muttergottes aus dem 5./6. Jh. beherbergt. Das Diözesanmuseum im Bischofspalast birgt Rossanos größte Kostbarkeit, den Codex Purpureus Rossanensis (6. Jh.), 188 purpurrote Pergamentblätter mit kunstvoll illustrierten griechischen Texten aus den Evangelien nach Matthäus und Markus. Am Rande der Stadt thront auf einem Felsen die rein byzantinische Kirche San Marco, ein quadratischer Bau mit fünf kleinen Kuppeln.

Marina
Porto Gaio
Die Altstadt von Gallipoli thront malerisch auf einer Felseninsel im Meer und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Stadt wurde einst als Kallipolis (schöne Stadt) von den Griechen gegründet, wurde 266 v. Chr. römisch und im 11. Jh. normannisch. Sehenswert sind die Kathedrale (1629-1696) und das Kastell, das auf das 13. Jh. zurückgeht.






