Marina di Cervia

Die alte Salzarbeiterstadt Cérvia, deren Anfänge bis in die Antike zurückreichen, und die moderne Gartenstadt Milano Marittima sind zu einem Urlaubszentrum zusammengewachsen. Die Altstadt von Cérvia gruppiert sich um den Kanal und die Piazza Garibaldi. Die alten Salzlager Torre (1691) und Darsena (1712) fassten jeweils rund 10.000 Tonnen Salz. Ein Museum informiert über die Salinenkultur. Der Torre San Michele (1691) schützte einst Salzlager und Hafen vor Piratenüberfällen. Ende April flattern beim Drachenfestival sportliche und fantasievolle Flugkörper im Wind.

Kontakt

Via Lungomare d'Annunzio 1
48015 Cervia, Italien

Öffnungszeiten

1. Januar bis 31. Dezember
Montag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Dienstag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Mittwoch
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Donnerstag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Freitag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Samstag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00
Sonntag
09:00 bis 13:00
und 14:00 bis 18:00

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Abseits der im Sommer überfüllten Strände liegt das alte Rimini, 268 v. Chr. als Kolonie Roms gegründet. Zwei römische Bauten begrenzen den Corso di Augusto, der die Altstadt durchschneidet: der älteste erhaltene Triumphbogen (27 v. Chr. für Kaiser Augustus errichtet) und die Brücke seines Nachfolgers Tiberius, die mit ihren fünf Bögen das Wahrzeichen der Stadt ist. Sehenswert ist auch der Dom, ein skulpturengeschmücktes, marmornes Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Am Corso liegt die zentrale Piazza Cavour mit der Fontana della Pigna. In dem Brunnen sind Bestandteile aus verschiedensten Epochen verarbeitet, das Becken stammt aus dem 15. Jh. Im angrenzenden Fischerviertel Borgo San Giuliano wuchs Federico Fellini auf. An den Hauswänden prangen gemalte Filmszenen aus La Strada oder La Dolce Vita, das Museo Fellini entführt den Besucher in die oft skurrile Welt des Meisterregisseurs.
Porto Turistico Internazionale Marinara
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Auf der Via Roma nordwärts, kurz vor dem Theoderich-Palast, liegt die Basilica di SantApollinare Nuovo. Getragen wird die unter dem Ostgotenkönig Theoderich erbaute Kirche von 24 byzantinischen Marmorsäulen aus Konstantinopel. Aus der Epoche Theoderichs stammt auch das Battistero degli Ariani, das ursprünglich dem arianischen Kult angehörte. In der Kuppel der achteckigen, tief eingesunkenen Taufkirche ist ein Mosaik zu bewundern, das die Taufe Christi mit den zwölf Aposteln zeigt. Etwas außerhalb der Stadt, im Nordosten, liegt das Grabmal Theoderichs, das er sich noch zu Lebzeiten (520) errichten ließ, es blieb aber unvollendet. Der zweigeschossige, fensterlose Rundbau besteht aus riesigen Kalksteinquadern, die ein einziger Kalkstein-Monolith mit einem Durchmesser von ca. 11 m und 1 m Dicke bedeckt.
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