Port du Brise-Lames

"BAB" wird die baskische Agglomeration Bayonne-Anglet-Biarritz abgekürzt, in der ca. 100.000 Menschen wohnen. Die mittlerweile meist in Grünflächen umgewandelten Festungsanlagen aus der Zeit König Ludwigs XIV. erinnern daran, dass die Stadt am Fuße der westlichen Pyrenäen einst die Pässe kontrollierte. Auf einem Hügel am linken Nive-Ufer erstreckt sich Grand Bayonne, der älteste Stadtteil. Unterirdisch dehnen sich labyrinthische Kellergewölbe aus, in denen Kaufleute im Mittelalter Waren lagerten. Besonderes Schmuckstück ist die gotische Kathedrale Sainte-Marie. Auch Biarritz kann mit Relikten aus einer glanzvollen Vergangenheit aufwarten, z. B. einigen zwischen den modernen Appartementblocks versteckten Palais, der Chapelle Impériale im maurisch-byzantinischen Stil und der russisch-orthodoxen St-Alexandre-Nevsky-Kirche. Weit in den Atlantik hinein ragt der Rocher de la Vierge, von dem man einen umwerfenden Blick auf Stadt, Strände und Pyrenäenkette im Hintergrund hat.

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Allée Louis de Foix
64600 Anglet, Frankreich

Liegeplätze in der Nähe

Marina
Bojenfeld
Ankerplatz
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Marina

Port de Larraldénia et plans d'eau

Schlendert man durch die engen Altstadtgassen von Saint-Jean-de-Luz, entdeckt man zahlreiche Häuser im baskischen Stil mit weißen Fassaden und roten oder grünen Fensterläden. Unter den Repräsentationsbauten ragt die Église Saint-Jean-Baptiste heraus, die als schönste Kirche des Baskenlandes gilt. Vor allem im Altarraum zeigt sich die barocke Pracht des 17. Jh. Charakteristisch für baskische Gotteshäuser sind die kunstvoll gedrechselte, dreistöckige Galerie und das Tonnengewölbe. Das historische Highlight von St-Jean-de-Luz war die Hochzeit König Ludwigs XIV. mit der spanischen Infantin Maria Theresia im Juni 1660. Die aufwändige Zeremonie ist im Wachsfigurenmuseum Musée Grévin nachgestellt. Aber auch zeitgenössische Prominente tummeln sich hier, so z. B. Céline Dion und Michael Jackson.
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Marina

Port de Capbreton

Bei dem eleganten Seebad Hossegor geht die Silberküste in die Côte Basque über. Das signalisieren auch viele Häuser in typisch baskischer Bauweise, mit großflächigen Dächern und rot-weißem Fachwerk. Der gleichnamige See hinter den Dünen ist im Unterschied zu den anderen Seen an der Küste ein Salzgewässer und durch einen Kanal mit dem Meer verbunden. Sehr empfehlenswert ist ein Spaziergang rund um den See (6 km) mit Blick auf viele schöne Sommerhäuser, einige Sandstrände und, bei entsprechendem Wetter, auf ein wogendes Meer von Segeln aller Art. In Capbreton informiert das Écomusée de la Pêche & Aquarium über Meeresflora und –fauna sowie die Geschichte des Fischfangs vor der Küste.
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Marina

Puerto Deportivo de Hondarribia

Der Altstadtkern von Hondarribia mit seinen Herrenhäusern ist noch vollständig von einer Stadtmauer umgeben. Sehenswert sind insbesondere die Plaza de Armas mit der Burg Kaisers Karl V., die heute ein Hotel beherbergt, außerdem die gotische Pfarrkirche Santa María de la Asunción (16. Jh.) und das Rathaus mit seiner Barockfassade. Der älteste Stadtteil, das malerische Fischerviertel Marina, liegt außerhalb der Stadtmauern. Vom Berg Jaizkibel (445 m) hat man einen schönen Panoramablick auf das Meer und die Umgebung.
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