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Last Minute Yachtcharter: 7 Revier-Tipps für Kurzentschlossene

7 Hotspots für Yachtcharter und Hausboot mieten mit Last Minute Angeboten: Mecklenburgische Seenplatte, Griechenland, Kroatien, Balearen, uvm.

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Trotz Hochsaison gibt es in diesem Jahr auch in den beliebtesten Yachtcharter-Revieren noch freie Charteryachten. Freizeit-Skipper können dadurch vielerorts noch von zahlreichen Last-Minute-Angeboten profitieren. 5 beliebte Reviere, bei denen sich jetzt ein Blick auf das Charterangebot lohnt.

Die Charter-Saison ist in vollem Gange und in ganz Europa stechen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Freizeit-Skipper mit ihrer gecharterten Yacht oder ihrem gemieteten Hausboot in See. Im Gegensatz zu den Vorjahren, als sich in den Hotspot-Revieren Europas zu dieser Zeit kaum noch freie Yachten oder Hausboote ergattern ließen, ist die Buchungslage in diesem Jahr allerdings deutlich entspannter.

Selbst in den beliebtesten Revieren sind aktuell noch einige Charteryachten und Hausboote frei. Viele Vercharterer werben zudem mit attraktiven Last-Minute-Angeboten. Kurzentschlossene haben also sehr gute Chancen, sich für diesen Sommer noch ein Schnäppchen zu sichern. Hier sind 5 beliebte Reviere, wo sich jetzt ein Blick auf das Charterangebot lohnt.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Mecklenburgische Seenplatte und Müritz mit dem Hausboot

Die Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz ist das wohl beliebteste Binnenrevier Deutschlands und insbesondere bei Hausbooturlaubern beliebt. Über 1000 mit Kanälen und Wasserstraßen verbundene Seen bieten zwischen Elde, Mecklenburgischen Oberseen, Kleinseeplatte und der Oberen Havel reichlich Platz für ausgedehnte Törns mit dem gecharterten Boot.

Dank Charterbescheinigung lassen sich zudem viele Boote ganz ohne Führerschein mieten, was die Mecklenburgische Seenplatte auch zum beliebten Revier für Einsteiger macht. Mieten lassen sich die Boote an zahlreichen Orten entlang der Seen und Wasserstraßen.

 

Brandenburgische Seenplatte: Hausboot mieten nahe Berlin

Nördlich von Berlin verbindet die Brandenburgische Seenplatte mit dem Ruppiner Seenland, der Havel und den Uckermärkischen Seen zwei Naturparks, was großartige Erlebnisse auf dem Wasser verspricht. Daneben zählt die Brandenburgische Seenplatte ebenfalls zu den beliebtesten Hausboot-Revieren Deutschlands.

Zahlreiche Orte, wie ZehdenickFürstenbergRheinsberg oder Hennigsdorf sind lohnende Anlaufstellen, um ein Hausboot zu mieten. Durch ihren geringen nautischen Anspruch und der Tatsache, dass es sich bei der Brandenburgischen Seenplatte ebenfalls um ein sogenanntes Charterscheinrevier handelt, ist das Revier ebenfalls äußerst einsteigerfreundlich.

 

Hausbooturlaub im Norden Italiens

Vor allem im Norden Italiens gibt es zahlreiche Gebiete, die sich bestens mit dem Hausboot entdecken lassen. Insbesondere die Gewässer Venetiens, Friauls und die umliegenden Regionen eignen sich bestens für Hausboot-Trips.

In den Gebieten gibt es ein ausgedehntes Netz an schiffbaren Wasserstraßen, die durch zahlreiche Kanäle, Flüsse und Lagunen führen. Das Highlight ist sicherlich die Lagunenstadt Venedig. Doch auch Ziele wie Chioggia, das Po-Delta, die Lagunen von Grado und Marano oder der Fluss Sile sind weitere lohnende Törnziele. Ähnlich wie in Deutschland lassen sich die meisten Hausboote in Italien zudem ohne Führerschein mieten!

 

Kroatien: Hervorragende Charter-Infrastruktur

Weiter im Süden in Richtung Mittelmeer wartet mit Kroatien wohl das Charterrevier schlechthin. Nicht nur gibt es hier die größte Charterflotte Europas – das Land bietet auch eine hervorragende touristische Infrastruktur mit gut ausgestatteten Marinas.

Entlang der zerklüfteten Adriaküste von Istrien bis Süddalmatien haben sich zahlreiche bestens ausgestattete Charterstützpunkte, wie Pula, Rijeka, Punat, Zadar oder Split etabliert. Egal, ob der Chartertörn nach Istrien, in die Kvarner Bucht, zu den Kornaten oder nach Dalmatien führt: Hier ist für alle Ansprüche das richtige Törnziel dabei.

 

Balearen: Vielfältiges Inselparadies

Die Balearen sind touristisch sehr gut erschlossen und warten deshalb auch mit einer sehr guten Infrastruktur für die Yachtcharter auf. Die Anreise nach Mallorca, Menorca, Ibiza oder Formentera ist ein Kinderspiel und die Auswahl an Charteryachten ist insbesondere auf Mallorca groß.

Ist man erst einmal angekommen, warten auf Charterer eine Menge an lohnenden Törnzielen. Von einsamen Buchten und idyllischen Naturschauplätzen bis hin zu pulsierenden Städtchen mit ausgeprägtem Nachtleben ist alles dabei. Entspannte Inselumrundungen sind auf den Balearen genauso möglich, wie Inselhopping mit größeren Distanzen.

 

Griechenland: Charterreviere für alle Ansprüche

Von der ambitionierten Chartercrew, die es windig mag, bis hin zur Familie auf Inseltour: In Griechenland finden alle das perfekte Ziel für ihren Chartertörn. Das Land zählt zu den schönsten Revieren am Mittelmeer und bietet traumhafte Inselwelten, ein reiches kulturelles Angebot und viele weitere Faktoren, die es für die Yachtcharter so beliebt machen.

Insbesondere die Nördlichen Sporaden, die Ionischen Inseln, der Saronische Golf und die Kykladen haben sich in puncto Yachtcharter-Infrastruktur hervorgetan. Der nautische Anspruch ist je nach Region sehr unterschiedlich und reicht vom gemütlichen Einsteigerrevier bis hin Gebieten, die eher erfahreneren Crews vorbehalten sind. Dank der milden Temperaturen im Land ist ein Chartertörn in Griechenland auch noch spät im Jahr möglich.

 

Yachtcharter in Nordsardinien und Südkorsika

Im Norden Sardiniens warten malerische Strände, felsige Küsten und charmante Dörfer. Dazu gibt es zahlreiche traumhafte Ankerbuchten, gemütliche Häfen und moderne Marinas zu entdecken. Viele Charterbasen und perfekte Segelbedingungen runden das Angebot ideal ab.

Wer in Nordsardinien unterwegs ist, hat mit der Costa Smeralda, dem La Maddalena-Archipel sowie dem nur wenige Seemeilen entfernten Südkorsika gleich drei Gebiete für grandiose Törns zur Auswahl. Kurze Chartertörns lassen sich dabei genauso abwechslungsreich gestalten, wie ein ausgedehnter Yachtcharter-Urlaub, welcher mehrere Ziele in der Region kombiniert.

 

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Yachtcharter im Spätsommer und Herbst: Die besten Reiseziele im Mittelmeer

Viele Destinationen am Mittelmeer bieten gerade im Spätsommer oder Herbst beste Bedingungen für die Yachtcharter bei geringeren Kosten. Wir haben die schönsten Reiseziele für die Neben- und Nachsaison zusammengestellt.  Wenn es bei uns in Deutschland wieder kälter wird, der Sommer vorbei ist und die Boote an Land kommen, beginnt in anderen Revieren die Zeit, die viele Segler für die beste im Jahr halten. Im Spätsommer und Herbst sind die Marinas in vielen Mittelmeer-Revieren leerer, die Temperaturen angenehmer als im Hochsommer, die Flüge oft günstiger. Wer in der Neben- und Nachsaison chartert, findet auch oft günstige Angebote. So lässt sich bei einem entspannten Urlaubstörn der Sommer verlängern. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/kykladen-santorini-2_1.jpg Yachtcharter im Spätsommer und Herbst: Die beliebtesten Reviere Während zum Beispiel in Kroatien die Saison Mitte September endet, weil die Bora und der Scirocco die Kroatische Küste ungemütlich und windreich machen, herrschen in vielen anderen Destinationen des Mittelmeer gute und sehr gute Bedingungen. Das sind die schönsten Reiseziele für Yachtcharter im Spätsommer und Herbst.   Yachtcharter Griechenland: Segeln bis in den November Wegen der milden Temperaturen eignet sich Griechenland für einen Chartertörn spät im Jahr geradezu ideal. Von Mitte September bis sogar in den November hinein herrscht hier ein angenehmes Klima. Während die Kykladen zu dieser Zeit mit überwiegend schwierigen Windbedingungen von vielen Skippern und Crews gemieden werden, warten die nördlichen Sporaden , die Ionischen Inseln und der Saronische Golf mit idealen Bedingungen für den späten Chartertörn. Die Entfernungen zwischen den Etappenzielen - egal ob idyllische Fischerhäfen, Ankerbuchten oder moderne Marinas - sind meistens nicht weit. Daher kommen die griechischen Reviere auch für Familien in Frage, die in den Herbstferien einen entspannten Segelurlaub verbringen möchten. Yachtcharter Griechenland: Aktuelle Angebote vergleichen und buchen Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/ionische-inseln-titel.jpg Yachtcharter Italien: Die besten Reviere für den Herbst In Italien gibt es mehrere Reviere für die Yachtcharter, die auch im Spätsommer oder Herbst noch einen Besuch wert sind. Rund um Sardinien , Korsika , Elba, Sizilien und auch im Tyrrhenischen Meer finden sich perfekte Bedingungen für einen späten Bootsurlaub bis Ende September. Angenehme Wassertemperaturen, milde Luft und gute Windbedingungen sorgen auch hier dafür, dass der Sommer um einige Wochen auf dem Boot verlängert werden kann. Die Küsten bieten viel Abwechslung und verfügen über viele Buchten und Häfen, so dass die Tagesetappen je nach Lust, Laune und Wetter kurz gehalten werden können. Italien ist im September sehr reizvoll. In den Orten entlang der Küste kehrt nach der touristischen Hochsaison wieder Ruhe ein. Das typisch italienische Lebensgefühl überwiegt hier nun und kann in vollen Zügen genossen werden. Yachtcharter Italien: Aktuelle Angebote vergleichen und buchen   Yachtcharter Mallorca: Die Balearen im Herbst Mallorca gilt nicht nur als das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen – auch bei Bootssportlern ist die größte Insel der Balearen mehr als beliebt - und das nicht nur zur Hauptsaison. Mallorca bietet bis Ende Oktober beste Segelbedingungen , die Lufttemperaturen sind mild, baden gehen ist bei um die 20 Grad angenehm erfrischend und auch die Windbedingungen sind gut. Der Törn rund um die siebtgrößte Mittelmeerinsel lässt sich gut in einer Woche schaffen. Das Revier an Mallorcas Küste ist vielfältig und abwechslungsreich und bietet gleichermaßen mondäne Häfen, urige Anleger, einsame Traumbuchten zum Ankern, zentral gelegene Stadtmarinas und Bojenfelder – alles umgeben von schroffen Felsküsten und feinen Sandstränden. Wegen der idealen Bedingungen ist Mallorca auch im Spätsommer und Herbst sehr gut besucht, das gilt auch für Chartercrews. Yachtcharter Balearen: Aktuelle Angebote vergleichen und buchen Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/ibiza-ankern.jpg Yachtcharter Türkei: Herbst zwischen Bodrum und Fethiye Wegen des milden Klimas ist auch die Türkei ein ideales Segelrevier für den Spätsommer. Ab Oktober sind die Bedingungen in den Gebieten östlich von Bodrum bis Fethiye am besten - hier kann sogar noch im November gesegelt werden. Zwar ist das Klima hier auch zu der späten Zeit immer noch sehr mild und angenehm, es sollte jedoch stets auch mit kurzen Wetterumschwüngen in Form von Gewittern oder Starkwind gerechnet werden, weshalb sich dieses Revier für Einsteiger weniger eignet als für Skipper, die schon einiges an Meilen und Erfahrung gesammelt haben. Yachtcharter Türkei: Aktuelle Angebote vergleichen und buchen Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/marmaris-segeln_1.jpg
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England & Schottland mit dem Narrowboat

Die sogenannten Inland Waterways, das englische Netz der Binnenwasserstraßen, bietet eine einzigartige Möglichkeit, Großbritannien kennenzulernen.   Great Britain mit dem Hausboot Nostalgisch und komfortabel zugleich bereist man die  Waterways  mit den  Narrowboats , modernen Hausbooten in klassischer, langgestreckter Form, die mit Bad, Küche, Betten und dem wichtigsten Hausrat ausgestattet sind. Narrowboatfahren ist ein typisch englisches Urlaubsvergnügen – das heißt, dass ca. 90% der Crews, die Ihnen begegnen, Engländer sind. Der Rest kommt vom europäischen Kontinent.   Wasserwanderstraßen: Relikte der Industriellen Revolution Die zahlreichen Kanäle des Vereinigten Königreiches stammen aus der Zeit der Industriellen Revolution. Sie dienten damals dem Transport von Kohle, Erzen und Waren von den Seehäfen an der Küste bzw. den Minen im Binnenland zu den aufstrebenden Industriezentren. Die Nadelöhre dieses Systems, die vielen hundert Schleusen, geben das Maß von 72 Fuß (ca. 22 Meter) in der Länge und 7 Fuß (etwas über 2 Meter) in der Breite vor, das bis heute das Erscheinungsbild der Boote prägt. Mittlerweile werden die Kanäle fast ausschließlich für Freizeit und Tourismus genutzt. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/aquaedukt.jpg Typisch: Reisen mit dem Narrowboat Narrowboatfahren bedeutet, durch beschauliche Dörfer zu reisen, in historischen Städten wie Warwick, Chester oder Oxford anzulegen und Metropolen wie Edinburgh, Birmingham und Manchester zu besuchen. Ganz im Geist der Sportschifffahrt ist auch hier der Weg das Ziel: Man durchquert malerische Landschaften, in kilometerlangen Tunneln lernt man das Fürchten und fährt mittels Schleusen die Hügel auf und ab. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-waterways.jpg Fahren ohne Bootsführerschein Die Geschwindigkeit der Narrowboats auf den Kanälen von 4 mph (ca. 7 km/h) animiert zu Wettfahrten und Small Talk mit Spaziergängern, Joggern und Radfahrern auf den Uferwegen. Die Pinnensteuerung und die über 1-Hebel-Schaltung zu bedienenden Motoren ermöglichen ein einfaches Manövrieren, das auch Ungeübte bereits nach kurzer Zeit beherrschen. Vor der Abfahrt erhält man eine Einweisung, die die nötige Sicherheit beim Fahren vermittelt. Ein Bootsführerschein ist nicht erforderlich! Die anstehenden Schleusen funktionieren alle im old-fashioned-way, also im Handbetrieb. Sollte man einmal Hilfe benötigen, bleibt man auf den britischen Wasserstraßen nicht lange alleine. Ein Small Talk mit anderen Bootsbesatzungen und gegenseitige Hilfestellung beim Schleusen sind selbstverständlich und machen den Charme des Reisens mit dem Narrowboat aus.   Narrowboats: Bootstypen und Bootsgrößen Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-duchess-essecke_1.jpg Narrowboats werden bis zum 5-Sterne-Standard angeboten. Entsprechend haben sie eine zeitgemäße Ausstattung mit Kühlschrank, Herd, TV, DVD, Zentralheizung, Warmwasser und Dusche – manchmal sogar eine Badewanne. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen: für 2-4, 4-6, 6-8 und sogar 8-10 Personen, wobei die zweite Zahl immer so verstanden werden muss, dass abends im Salon die Sofas zu Betten umgebaut werden bzw. ein Ersatzbett zur Verfügung steht. Wenn Sie also auf das allabendliche Umbauen verzichten wollen, gilt für Ihren Bedarf immer die erste Zahl. Für das Fahren auf den  Inland Waterways  sind immer mindestens 2 Personen pro Narrowboat notwendig: eine am Ruder und eine zum Bedienen der Schleusen. Wenn kleine Kinder mitfahren, sollte ein dritter Erwachsener oder ein Jugendlicher auf dem Boot sein, um auf die Kleinkinder aufzupassen. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/uk-duchess-beds_1.jpg Zur ADAC Yachtcharter-Suche   Törnvorschläge Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-crt-aina-wways-no-towns-or-boundaries_21.jpg Ob Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu seien scheint oder moderne Metropolen. Tea-Time, Pub, Castle oder Shopping – all das ist das Vereinigte Königreich und findet sich an den Ufern der Kanäle. Sie können Ihre Tour Ihren Vorlieben entsprechend gestalten oder sich von einer der Routen inspirieren lassen, die Fair Winds Yacht Charter und der ADAC für Sie zusammengestellt haben. Bei der Wahl der Tour sind Kriterien wie die Anzahl der Schleusen, die tägliche Fahrtzeit und Sehenswürdigkeiten, aber auch der Anspruch an Idylle, Freizeit und Shoppingangebote ausschlaggebend. Die folgenden Routenvorschläge decken verschiedene Gebiete, Fahrtzeiten und Sightseeing-Interessen ab.   Revierinformationen Geschwindigkeitsbegrenzungen Die Boote leisten auf offenen Gewässern Geschwindigkeiten von 10 bis 12 km/h. Die Kanäle der Inland Waterways sind aber meist so eng und seicht, dass das Narrowboat keine Geschwindigkeit über 7 km/h erreichen kann. Es gibt keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung oder Wasser-schutzpolizei auf den Kanälen. Aus Rücksicht auf Uferlieger und -befestigung wird aber Common Sense (gesunder Menschenverstand) vorausgesetzt.   Nachtfahrverbote / Unsichtiges Wetter Bei Dunkelheit und dichtem Nebel darf nicht gefahren werden. Sie dürfen bei reduzierter Sicht nur dann fahren, wenn sie Ihre Fahrweise so einrichten, dass jede aufkommende Situation beherrsch-bar ist. Die Boote verfügen über einen Suchscheinwerfer und eine Schallsignalanlage (die man auch vor engen Kurven etc. benutzt), aber nicht über Positionslaternen (rot, grün, Heck). Von daher verbietet es sich, bei Dunkelheit oder Sicht Null zu fahren. Fährt man trotzdem und es kommt zu einem Unfall, ist der Versicherungsschutz erheblich gefährdet.   Regelgerechtes Verhalten Auf Kanälen und Wasserstraßen herrscht Rechtsverkehr.   Anlegen Es fallen keine Liegegebühren in Marinas an. Sie dürfen überall anlegen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.   Schleusen Alle Kanalschleusen werden manuell bedient, das heißt die Schieber (Ventile) werden mit Hand-kurbeln bewegt und so die Tore mittels langer Holzhebel mit weißen Endstücken von den Besatzungen geöffnet bzw. geschlossen. Die Funktion der Schleusen wird Anfängern ausführlich erklärt. Bei einigen Charteranbietern, so auch bei Fair Winds Yacht Charter, begleitet ein Mitglied der Basisbesatzung die Crew durch die erste Schleuse. Wenn kein Verkehr in Sicht ist, verlässt man die Schleuse mit geschlossenen Toren. Ist Gegenverkehr in Sicht, kann man die Tore offen hinterlassen.   Info Eintrittskarten zu Museen werden oft deutlich preiswerter, wenn man Sie online bestellt.   Törn 1: Für Einsteiger: Acton Bridge – Stratford – Wigan & zurück [1 WOCHE – 6 SCHLEUSEN – 4 STD. / TAG] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-manchester-liverpool.jpg Dieser Bootstrip eignet sich hervorragend für besonders entspannungssuchende Menschen, die viele Kilometer ohne Schleusen fahren möchten. Nach dem Verlassen der Marina Acton Bridge nahe Manchester fährt man auf dem Bridgewater Canal in nördliche Richtung. Der Kanal ist der älteste des Systems und benannt nach seinem Erbauer, dem Grafen von Bridgewater. Der Bridgewater Canal diente dem Kohletransport von den Minen nach Manchester. Die Minenzugänge sind heute noch zu besichtigen. Die spektakuläre Schwingbrücke über den Manchester Ship Canal führt den Bridgewater Canal über den Seezugang des Hafens von Manchester und wird beim Passieren von Seeschiffen zur Seite geschwungen. In Wigan sollte man sich die Zeit nehmen, dem Pier Museum der Trencherfield Mill (Baumwollspinnerei, Anfang des 20. Jhs.) einen Besuch abzustatten.   Highlights Manchester: Museum of Science and Industry – The Lowry Centre – Old Trafford [ManU] Barton Swing Aqueduct Worsley Wigan: Pier und Museum Trencherfield: Trencherfield Mill   Törn 2: Durch Schottland über den Forth & Clyde Canal / Union Canal [1 ODER 2 WOCHEN] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-glasgow-edinburgh.jpg Bei einer täglichen Fahrtzeit von drei Stunden, bewältigen Sie in einer Woche die Strecken Falkirk – Edinburgh – Falkirk oder Falkirk – Glasgow – Falkirk. Ausgangspunkt ist die Marina Falkirk zwischen Edinburgh und Glasgow. Sollen beide schottischen Metropolen ins Reiseprogramm, planen Sie besser eine 14-tägige Tour, da es viel zu sehen gibt. Verdoppeln Sie die tägliche Fahrtzeit, schaffen Sie die gesamte Tour auch in einer Woche.   Highlights Lochrin Basin Ratho (Edinburgh Canal Centre) Almond Aqueduct Niddry Castle (in Privatbesitz) Linlithgow Palace und Loch Avon Aquädukt Falkirk Wheel (Schiffshebewerk, in der Art eines Riesenrades) Rough Castle Banknock Cadder Church Possil Loch Nature Reserve Port Dundas (Glasgow) Union Inn Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/dudelsack_1.jpg   Törn 3: Der Warwickshirering [1 WOCHE / 118 SCHLEUSEN / 8 STD PRO TAG] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-birmingham.jpg Der Warewickshirering ist auch bekannt als Midland Ring. An seinen Ufern liegen Städte wie Birmingham, Rugby und Warwick (Castle-Besichtigung ist ein Muss). Nach dem Verlassen der Marina Napton nahe B’ham durchfährt man breite Kanal- und Schleusenpassagen gefolgt von den engen Narrowcanals wie auch ganze Reihen von Schleusen (z. B. Hatton Flight). Wenn es die Zeit erlaubt, sind Abstecher nach Coventry und Stratford upon Avon möglich.   Highlights Warwick: Warwick Castle Mills Gardens Stratford-Upon-Avon: Shakespeare Theatre Birmingham: Cadbury World und Gas Street Basin Fazeley – Tamworth: Drayton Manor Park & Zoo Törn 4: Llangollen Kanal: Chirk – Hurleston und zurück – Llangollen – Chirk [1 Woche] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-chester.jpg Diese Tour führt Sie von Chirk in Wales innerhalb einer Woche hin und zurück über die volle Länge des wunderschönen Llangollen Kanals. In Richtung Hurleston queren Sie das Chirk Aquädukt und schon geht es über zwei Schleusen abwärts nach Ellesmere mit seinen Seen. Durch sanfte, hügelige Landschaften erreichen Sie Hurleston. Der Rückweg lässt Sie alles noch einmal genießen. Die Woche beschließen Sie mit der Passage des Pontcysyllte Aquädukts über das Dee Valley nach Llangollen. Törn 5: London Calling: Über den Limehouse-Ring [4 Tage oder 1 Woche / 25 Schleusen / ca. 4 Stunden pro Tag] Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/map-london.jpg Dieser Ring führt Sie im Uhrzeigersinn in das Herz von London. Zunächst durch Klein-Venedig bis zum Paddington Basin. Auf diesem Wege können Sie den Portobello Road Market, den Londoner Zoo, Regents Park und Lords Cricket Ground besuchen. Im Anschluss führt Sie der Ring zum Limehouse Basin, vorbei an den tollen Restaurants und Pubs sowie den Docklands und Museen. Vom Limehouse Basin gelangen Sie auf die Themse und fahren flussaufwärts. Für diesen Streckenabschnitt von Limehouse bis Brentford wird eine Funklizenz verlangt. Hier ist sogar das SRC (Short Range Certificate) ausreichend. Die Fahrt dauert zwei bis drei Stunden. Es gibt keine Haltemöglichkeit. Sie müssen außerdem Gezeitenübersichten an Bord haben, die Ihnen sagen, wann die Themse-Schleuse geöffnet ist. Einmal unterwegs auf der Themse, haben Sie die Möglichkeit, die berühmten Brücken, den Tower of London, das Millennium Wheel, die Houses of Parliament und den Big Ben von dieser ganz speziellen Perspektive zu bewundern. Weiter stromaufwärts gelangen Sie nach Brentford. Nur wenige Gehminuten von Brentford entfernt gibt es die Royal Botanic Gardens in Kew und das Kew Bridge Steam Museum – beide sind einen Besuch wert. Von Brentford aus gelangen Sie in den Grand Union Canal, bewältigen die Hanwell Flight (Schleusentreppe) und kehren zum Ausgangspunkt zurück.   Highlights London: Klein-Venedig, Portobello Market, London Zoo, Regents Park, Docklands, Museen, Tower, Millennium Wheel, Houses of Parliament, Big Ben u. v. m. Brentford: Royal Botanic Gardens, Kew Bridge Steam Museum   England & Schottland mit dem Narrowboat England & Schottland mit dem Narrowboat  Der von der ADAC Sportschifffahrt gemeinsam mit dem Partner Fair Winds ausgearbeitete Revierführer mit dem Narrowboat auf den Spuren von Agatha Christi, die Inland Waterways Englands und Schottlands, stehen zum  Download in einer kostenlosen PDF-Broschüre  zur Verfügung. So stehen die wichtigen Informationen auch offline, z.B. auf dem Smartphone, Tablet oder auch zum Ausdruck zur bereit.
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Hausboot mieten: Bootsurlaub ohne Führerschein

Der Urlaub mit dem Hausboot ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn Hausboote eignen sich zum Wohnen ebenso wie als Transportmittel. Ein Hausboot mieten kann man in den meisten Fällen sogar ganz ohne Führerschein. Hier gibt es die besten Angebote zum Hausboot mieten in Deutschland, Europa und Kanada und alles Wissenswerte zum Thema. Was ist ein Hausboot? Ein Hausboot ist eine Motoryachten bzw. ein Motorboot, das als „schwimmender Camper“ zugleich zum Wohnen und als Transportmittel dient. Hausboote besitzen sämtliche Infrastruktur, die zum Wohnen notwendig ist. Dazu gehören je nach Ausstattung zum Beispiel: Küche Wohn- und Schlafkabinen Bäder, Toiletten Daneben besitzen Hausboote aber auch einen Motor und eine Ruderanlage, damit sich das Boot auch auf dem Wasser bewegen kann. Hausboote werden einerseits zu  Freizeitzwecken, aber auch für den Hausbooturlaub genutzt. Die Definition von Hausboot wird meistens von verschiedenen Arten von Booten benutzt. Dazu gehören: Das klassische Hausboot Das Floating House Das Wohnboot Das Hausfloß Je nach Variante von Hausboot gibt es unterschiedliche Besonderheiten zu beachten. Hausboot kaufen: Arten, Kosten und Kauftipps Hausboot mieten: 6 Gründe für einen Urlaub auf dem Hausboot Du bist dir unsicher, ob ein Urlaub mit dem Hausboot das Richtige für dich ist? Hier findest du 6 Gründe, ein Hausboot zu mieten: Flexibilität : Mit einem Hausboot kannst du das Revier, in dem du unterwegs bist, in deinem eigenen Tempo erkunden und anhalten, wann und wo du möchtest. Landschaft : Egal, ob an der Mecklenburgischen Seenplatte, in Holland oder am Shannon-Fluss in Irland: Von einem Hausboot lassen sich Landschaft und Natur hautnah erleben. Ruhe : Einfach mal dahinschippern und die Ruhe am Wasser genießen: Das geht an Bord eines Hausboots. Sehenswürdigkeiten : Entlang der Flüsse und Kanäle in den beliebten Hausbootrevieren gibt es so gut wie immer zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, malerische Städte und andere Dinge zu entdecken. Kultur und Gastfreundschaft : Ein Urlaub mit dem Hausboot bringt dich immer auch den Menschen näher, die an den Ufern leben. Familie : Das Hausbootfahren ist ein Spaß für die ganze Familie und am Wasser gibt es jeden Tag etwas Neues zu erleben. Jetzt weiterlesen:  10 Tipps für den Urlaub mit dem Hausboot Hausboot mieten: Angebote vergleichen und buchen In vielen Binnengewässern in Deutschland, Europa und Kanada gibt es die Möglichkeit, ein Hausboot zu mieten. Unsere Hausboot-Suche liefert einfach und bequem aktuelle Mietangebote von über 2.000 Hausbooten. Ohne Führerschein und mit Vorteil für ADAC-Mitglieder! Wer kann ein Hausboot mieten? Urlaub mit dem gemieteten Hausboot ist für alle geeignet. Vorkenntnisse und Führerscheine sind in vielen Revieren für den Hausbooturlaub nicht erforderlich und das Spektrum der Hausboote in den Charterflotten reicht vom kleinen Motorboot oder Floß für 2-4 Personen bis hin zur großen Motoryacht mit ausreichend Platz und Schlafplätzen für bis zu 12 Personen. Damit eignet sich Hausbooturlaub gleichermaßen für Familien mit Kindern, Freunde, Paare oder auch größere Gruppen. Hausboot ohne Führerschein mieten: Ist das möglich? Ein Hausboot kann in der Regel auch ohne Bootsführerschein angemietet werden. In Deutschland wurden dazu z.B. sogenannte Charterscheinreviere definiert, hier kann nach einer obligatorischen Einweisung des Vermieters von mindestens 3 Stunden eine Charterbescheinigung ausgestellt werden, diese berechtigt zum Führen der Charteryacht während der Charter und ist somit quasi ein befristeter Führerscheinersatz. Jetzt weiterlesen:  Alle Informationen zur Charterbescheinigung Kann ich ein Hausboot auch ohne Erfahrung und Vorkenntnisse fahren? Ein Hausboot mieten kann man sich auch ohne Vorkenntnisse und Erfahrungen als Schiffsführer einer Yacht. Die Reviere, in denen die Hausboote zum chartern bzw. mieten angeboten werden sind bewusst so gewählt, dass die nautischen Anforderungen an Skipper & Crew sehr gering sind: Berufsschifffahrt ist hier wenn überhaupt sehr selten unterwegs und die navigatorischen Herausforderungen sind sehr überschaubar. Auf dem Wasser geht alles deutlich langsamer und gemächlicher zu als im Straßenverkehr und auch die größeren Charterboote sind in der Handhabung sehr einfach gehalten – oft sind z.B. für An- und Ablegemanöver Bug- und Heckstrahlruder zur Unterstützung des Steuermanns vorhanden. Und auch eine gründliche Einführung in das Hausboot und das Revier gehören zu den Leistungen des Charteranbieter dazu. Welche Arten von Hausbooten kann ich mieten? Die Angebote an Hausbooten zum mieten reichen vom kleinen Motorbooten mit Außenborder, oft auch für Tagescharter kleinere Crews von 2-4 Personen bis hin zur 15-Meter-Yacht der Luxusklasse mit Platz für bis zu 15 Personen. Für jedes Budget und jede Größe der Crew und individuellen Bedürfnisse steht das passende Angebot zur Verfügung, dabei unterscheiden sich die Hausboote grundsätzlich in folgende Kategorien: kleine Motorboote zum mieten Größere Motoryachten aus GFK oder Stahl zum mieten Oder motorisierte Flöße bzw. Pontonboote zum mieten Hausboot mieten: Kosten für den Bootsurlaub Der Preis für ein gemietetes Hausboot variiert. Es gibt mehrere Faktoren, die die tatsächlichen Kosten beeinflussen. Dazu gehören: Region Größe und Anzahl der Personen Anzahl der Kabinen Ausstattung des Bootes Baujahr Saison Ein Hausboot mieten kann man aber grundsätzlich schon mit sehr kleinem Budget. In der Nebensaison gibt es Hausboote für 2-4 Personen schon weit unter 1.000 € pro Woche zu mieten. Aber auch nach oben sind nahezu keine Grenzen gesetzt, die 15 Meter lange Luxusyacht kann in der Hauptsaison auch schon um die 5.000 € pro Woche kosten, bietet dann jedoch auch Platz für bis zu 12 Personen, was den Preis dann auch wieder relativiert. Tipps für Sparfüchse: Von Frühbucherboni und Messerabatten profitieren Wenn man beim Mieten eines Hausboots sparen möchte, lohnt es sich, früh dran zu sein: Gerade in der Hauptsaison ist die Nachfrage nach Hausbooten sehr hoch, was auch den Preis schnell in die Höhe treiben kann. Wer jedoch frühzeitig bucht, kann in vielen Fällen von attraktiven  Frühbucher-Rabatten  profitieren. Ein Blick auf den Kalender lohnt sich aber auch in anderer Hinsicht: Auf Boots- und Wassersportmessen,  wie der boot Düsseldorf  sind oft auch viele bekannte Anbieter von mietbaren Hausbooten und Charteryachten vertreten. Preise lassen sich auf solchen Messen gut vergleichen und in den meisten Fällen kann man zudem von lohnenden Messerabatten profitieren. Die schönsten Reviere zum Hausboot mieten Die Reviere für Hausbootfahrer sind vom Flottenbetreiber und auch vom Gesetzgeber bewusst so ausgewählt, dass die Gewässer auch für Boots-Neulinge bedenkenlos geeignet sind. Hausboote mieten kann man vielerorts in Europa und sogar jenseits des Atlantiks in Kanada. Hausboot mieten in Deutschland In Deutschland gibt es zahlreiche Binnenreviere, die sich ideal für den Urlaub mit dem Hausboot anbieten. Zu den beliebtesten Revieren zählt beispielsweise die  Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz  oder die  Brandenburgische Seenplatte  bei Berlin. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Deutschland Hausboot mieten in Frankreich In Frankreich hat der Urlaub mit dem Hausboot schon seit langem Tradition. Zu den beliebtesten Revieren für Hausbootfahrer in Frankreich zählt der Canal du Midi. Doch auch Regionen wie Burgund, das Elsass oder die die Bretagne lassen sich wunderbar mit dem Hausboot erkunden. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Frankreich Hausboot mieten in Holland Holland in den Niederlanden zählt zu den beliebtesten Hausbootrevieren in ganz Europa. Kein Wunder – denn das von unzähligen Seen und Grachten geprägte Land hat viel zu bieten. Die beliebtesten Regionen für Hausbootfahrer in Holland sind Südholland,  Amsterdam und Nordholland  oder Friesland. Jetzt weiterlesen:  Hausboot mieten in Holland Weitere Top-Reviere zum Hausboot mieten Hausboot mieten in Irland Hausboot mieten in Polen Hausboot mieten in Kanada
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Segeltörn im südlichen Dodekanes: Von Kos nach Rhodos

Der beste Weg, um den südlichen Dodekanes in Griechenland zu erkunden, ist dieser Segeltörn, der von der Insel Kos nach Rhodos führt. Der Buchautor und erfahrene Skipper Ilias Bosdas stellt den Törn vor und verrät, worauf Skipper achten müssen.   Törn von Kos nach Rhodos: die wichtigsten Infos in der Übersicht Schwierigkeit : Etwas schwierig Start- und Endpunkt : Kos (oder Rhodos) Dauer : 1 Woche Länge gesamt : 160 sm Durchschnittliche tägliche Törndauer : 5 Stunden Beste Reisezeit : Frühling, Sommer, Herbst Schiffsverkehr : Wenig Worauf achten : Böen auf der Leeseite Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DJI_0207.jpg   Tag 1: Nisyros Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 Stunden Badestopp : Insel Gyali Zielort :  Hafen von Pali Must visit : Emporio, Nikia, Mandraki Tipp für die Übernachtung : Insel Gyali Plan B : Insel Gyali Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DJI_0191.jpg   Die Insel Nisyros Die Vulkaninsel Nisyros ist eine der schönsten und weniger bekannten Inseln in der Ägäis. Als Teil des Dodekanes liegt sie neben Kos und Tilos. Der Handel mit Obsidian war in der Antike der Wirtschaftsmotor der Insel. Das Material wurde von Einheimischen auf der nahe gelegenen Insel Gyali abgebaut, wo noch heute eine Bergbauanlage in Betrieb ist. Der griechischen Mythologie zufolge entstand Nisyros während des Krieges zwischen Göttern und Riesen. Poseidon jagte den Riesen Polyvotis nach Süden bis nach Kos, schnitt einen Teil davon ab und warf ihn auf seinen Feind, der daraufhin für immer auf dem Grund der Ägäis versank. Der legendäre Felsen, auf den sich der Mythos bezieht, soll die Insel Nisyros sein. Es heißt, dass die Ausbrüche des Vulkans der zornige Atem des besiegten Riesen waren. Der Vulkan von Nisyros ist der jüngste in Griechenland, sein letzter Ausbruch war im September 1872. Die Insel ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt und ist die Heimat zahlreicher Kulturdenkmäler wie Palaiokastro und das Kloster der Jungfrau Maria Spiliani in Mandraki, der Hauptstadt der Insel.   Der Törn von Kos nach Nisyros Von Kos Marina oder Kos Mandraki aus wird Kurs auf das Kap Agios Fokas genommen. Dies ist eine 30-minütige Fahrt mit Rückenwind und Blick auf die großen Hotelresorts auf der Steuerbordseite der Insel Kos. Es gibt einen speziellen Bereich für Windsurfer, der umfahren werden muss, um diese nicht zu stören oder Unfälle zu verursachen. Dieser Bereich ist in den Seekarten eingezeichnet. Sobald das Kap Agios Fokas erreicht ist, müssen Skipper mit sehr starken Böen rechnen, die vom Berg Kos mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 35 Knoten wehen und ordentliche Wellen von bis zu 1,5 bis 2 m Höhe erzeugen. Das ist nicht so beängstigend, wie es klingt, da man auf einem breiten Kurs segelt und die Fahrt dadurch angenehm ist. Dennoch sollten Skipper ihre Segel vor Erreichen des Kaps von Agios Fokas reffen und dann wie zur Insel Nysiros fahren. Die Fahrt dauert etwas weniger als 3 Stunden. Sobald man das Kap von Ag. Fokas umrundet hat, ist die Insel Nisyros in Sichtweite.   Das Ziel: Pali auf Nisyros Pali ist der Haupthafen für alle Segelboote, die nach Nisyros fahren. Die Stadt mit ihren Häusern ist von Norden her nicht leicht zu erkennen, da sie sehr klein ist. Ein sehr schöner Ort zum Schwimmen ist die Insel Gyali. Skipper sollten dabei jedoch besonders auf mehrere Riffe bei Gyali achten sowie auf das Riff auf der nordöstlichen Seite des Hafens von Pali achten. Beim Einlaufen in den Hafen von Pali, sollte man in der Mitte des Kanals zwischen dem Wellenbrecher und den weißen Bojen bleiben. An Stellen mit geringer Wassertiefe laufen Boote häufig auf Grund. Angelegt wird entweder mit dem Heck voran im nördlichen oder südlichen Hafenbereich oder längsseits am Kai. Der Meeresboden besteht aus Schlamm und Sand in 5 m Tiefe und der Anker hält gut. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen zu angemessenen Kosten verfügbar. Der Strand neben dem Hafen ist einzigartig. Er besteht aus schwarz-bräunlichem Sand, der durch die vulkanische Aktivität von Nysiros entstanden ist und das Wasser schwarz erscheinen lässt.   Plan B: Ankern auf der Insel Gyali Falls es im Hafen von Pali keine freien Plätze gibt, sollten man zur Insel Gyali fahren. Diese ist nur 3,5 Seemeilen entfernt und ihre lange Bucht bietet sehr guten Schutz vor Nord-, Nordwest- und Westwind. Überall sonst auf Nisyros ist es nicht sicher zu ankern, da das Wasser in Küstennähe sehr tief ist (> 20 m). Es gibt auch einen kleinen Hafen in Mandraki, der aber keinen guten Schutz bietet.   Tag 2: Tilos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 Stunden Badestopp : Livadia Bucht Zielort :  Hafen von Livadia Must visit : Mikro Chorio Tipp für die Übernachtung : Livadia Bucht Plan B : Livadia Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DSC_9359.jpg   Die Insel Tilos Tilos gehört ebenfalls zu den kleinen Dodekanes-Inseln und liegt zwischen Kos und Rhodos. Die Landschaft umfasst hohe Berge, fruchtbare Küstenebenen, steile Felsküsten sowie lange Sandstrände. Die Insel Tilos bietet Lebensraum für seltene Vogelarten wie den Habichtsadler, den Eleonorenfalken, den Langbeinbussard, die Krähenscharbe, den Bienenfresser, Reiher und viele andere. Zudem gibt es dort etwa vierhundert Arten von Blumen und Kräutern. Tilos ist eine „Null-Abfall-Insel“ und ein großes Naturschutzgebiet, das durch internationale Verträge geschützt ist. Die letzten Elefanten Europas lebten hier: Die Zwergelefanten tauchten vor 45.000 Jahren auf der Insel auf und verschwanden vor etwa 4.000 Jahren. Es gibt ein Museum, in dem viele Skelette und Teile dieser unglaublichen Tiere ausgestellt sind. Heute ist sie eine friedliche, abgelegene Insel mit wenigen Aktivitäten, die jedoch die seltene Gelegenheit bietet, ein authentisches, nicht touristisches Reiseziel zu erleben – etwas, das in unserer Zeit immer schwieriger zu finden ist.   Törn von Nisyros nach Tilos Der Törn von Nisyros nach Tilos ist nicht anspruchsvoll. Sobald der Hafen von Pali verlassen und das nordöstliche Kap von Nisyros umrundet ist, wird Kurs auf Südosten genommen und mit raumem Wind nach Tilos gesegelt. Sobald Nisyros nicht mehr hinter einem liegt, muss mit etwas stärkerem Wind gerechnet werden. Wenn der Meltemi weht, nimmt der Wind zwischen Nisyros und Tilos deutlich zu. Die hohen Berge und Klippen der Insel Tilos versperren die Sicht auf die sehr große Bucht von Livadia, dem Zielhafen dieser Etappe. Die Bucht von Livadia tritt erst in Sichtweite, wenn die kleine Insel Gaidaros passiert ist. In der Livadia-Bucht auf der Nordseite gibt es einen schönen Ankerplatz. Dieser Ort ist ideal, um vor Erreichen des endgültigen Ziels schwimmen zu gehen (36o 25.320’N, 27o 23.380’E). Das türkisfarbene Wasser und die steilen roten Felsen im Hintergrund wissen zu begeistern.   Das Ziel: Der Hafen von Livadia Der Hafen von Livadia ist klein und beim Anlegen sehr eng. Auf der Südseite befinden sich Felsen und Ankerleinen von lokalen Fischern, daher sollte dieser Ort gemieden werden. Am besten macht man mit dem Heck voran an der Ost- oder Westseite des Hafens fest. Es sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel Ankerkette (<25 m) auszuwerfen, da der Kai auf der gegenüberliegenden Seite nicht weit genug entfernt ist und die Gefahr groß ist, beim Ablegen den Anker eines anderen Schiffes zu fangen.   Plan B: Ankern in der Bucht von Livadia Falls der kleine Hafen in Livadia voll ist, kann man auch in der Bucht direkt davor ankern. Es kann unangenehm werden, wenn Wellengang in die Bucht eindringt, aber die Bucht ist ein sicherer Ankerplatz, die auch von den meisten Segelbooten genutzt wird, die auf der Insel Tilos ankommen. Skipper sollten sich vergewissern, dass Ihr Anker richtig gesetzt ist, und ihn testen, indem Sie den Motor rückwärts laufen lassen.   Tag 3: Chalki Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 3 Stunden Badestopp : Chalki Zielort :  Hafen von Chalki Must visit : Altstadt von Chalki Tipp für die Übernachtung : Insel Alimia Plan B : nördliche Chalki-Bucht, Pondamos-Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Chalki.jpg   Die Insel Chalki Nur wenige Orte in Griechenland sind so bezaubernd wie Chalki, wo zeitlose Schönheit mit jeder Brise zu spüren ist. Die Einfahrt in die Hauptbucht mit einem Segelboot ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Insel Chalki liegt westlich von Rhodos und ist die größte einer Kette von vielen kleinen Inseln. Chalki ist immer noch eine sehr kleine Insel, unscheinbar und fast ohne Autos, aber mit einer sehr langen Geschichte. Sie ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt und erhielt ihren Namen von den Kupferminen (Chalkos ist griechisch für Kupfer), die in der Antike auf der Insel genutzt wurden. Die Gebäude zeugen vom Wohlstand, den die Insel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte, als der zunehmende Handel und die Schwammfischerei den Einheimischen Reichtum brachten.   Der Törn von Tilos nach Chalki Die Reise geht weiter auf einem breiten Kurs in Richtung Südosten. Nachdem man den Hafen von Livadia in Tilos verlassen und die Bucht hinter sich gelassen hat, nimmt man Kurs auf das Kap Peristeria. Dabei sollte man auf die zahlreichen Riffe und Felsen zwischen Chalki und der Insel Alimia achten. Die meisten davon sind schwer zu erkennen – insbesondere, wenn der Meltemi weht und die Felsen von den dadurch entstehenden Wellen bedeckt sind. Die Hauptstadt und der Hafen der Insel sind erst sichtbar, wenn man zwischen Chalki und der kleinen Insel Nisaki hindurchfährt. Dies ist möglich, da die Tiefe nicht unter 9 m fällt, aber man sollte versuchen, immer in der Mitte des Kanals zu bleiben. Der beste Ort zum Schwimmen ist der Hafen von Chalki selbst. Es klingt seltsam, aber es ist wahr – dies ist einer der wenigen Häfen in Griechenland und wahrscheinlich sogar weltweit, wo man in kristallklarem Wasser schwimmen kann. Ein erfrischendes Gefühl, nach einem anstrengenden Segeltörn ins Meer zu springen.   Das Ziel: Chalki Die größte Herausforderung in Chalki ist das tiefe Wasser. Der im Hafen befindliche Schwimmsteg bietet Platz für etwa fünfzehn Liegeplätze und verfügt über einen Wasseranschluss, falls Tanks aufgefüllt werden müssen. Angesichts der Herausforderung durch die Tiefe sollte man viel Ankerkette auswerfen, um einen guten Halt zu gewährleisten. Die Fähre verursacht starken Wellengang – es sollte also sichergestellt werden, dass der Anker gut hält und dass der Mast des Nachbarn nicht in derselben Position wie der eigene ist. Alternativ kann man den Kai nutzen, an dem die Hauptfähre anlegt. Die Hafenpolizei wird darum bitten, den Platz früh am Morgen vor Ankunft der Fähre freizumachen.   Plan B: Ankern in der Bucht nördlich von Chalki Wenn an den beiden oben genannten Stellen keine freien Liegeplätze verfügbar sind, kann man in einer nördlich gelegenen Bucht vor Anker gehen und Heckleinen an den Felsen befestigen. Das Wasser ist in diesem Bereich ebenfalls sehr tief (~15 bis 20 m). Man sollte daher warten, bis der Anker den Meeresboden erreicht hat, bevor man mit dem Heck an den Felsen anlegt. Eine weitere Option ist die Pondamos-Bucht südöstlich der Stadt Chalki. Die Bucht bietet Platz für viele Boote. Sollte man das Gefühl haben, dass nicht genug Platz zum Schwenken vorhanden ist, können Heckleinen an den Felsen befestigt werden. Bei der Einfahrt von der Ostseite ist Vorsicht geboten, da sich am Kopf der Bucht ein Riff und seichtes Wasser befinden.   Tag 4: Rhodos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 5 h 30 min Badestopp : Elli Beach Zielort :  Mandraki-Hafen Must visit : Altstadt von Rhodos Plan B : Rhodes Marina , Windmühlen, Zephyros-Bucht Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Rhodes.jpg   Die Insel Rhodos Die Insel Rhodos hat eine sehr lange und beeindruckende Geschichte. Sie ist ein Ort, an dem sich starke mittelalterliche Elemente mit traditionellen griechischen Elementen vermischen. Sie ist die größte Insel des Dodekanes und zugleich eine Insel von großer natürlicher Schönheit. Von den schönen Stränden blickt man auf die Pinienwäldern an den Berghängen, die Bergdörfer überblicken die Küstenstädte, und die archäologischen Stätten, mittelalterlichen Denkmäler und kosmopolitischen Ferienorte machen dieses Reiseziel selbst für den anspruchsvollsten Reisenden unwiderstehlich. Rhodos erlebte seine Blütezeit im Jahr 400 v. Chr. Damals wurde der berühmte Koloss von Rhodos, eine gigantische Statue und eines der sieben Weltwunder der Antike, von Chares von Lindos, einem Meisterbildhauer seiner Zeit, geschaffen. Die Geschichte dieser Insel ist reichhaltig, da jeder Eroberer einen deutlichen Fußabdruck darauf hinterlassen hat. Hier treffen griechische, arabische, venezianische und neoklassizistische italienische Elemente aufeinander und leben harmonisch zusammen. Ein Tag reicht definitiv nicht aus, um Rhodos zu besuchen, aber man bekommt einen Eindruck davon, was es auf der viertgrößten Insel Griechenlands zu sehen und zu erleben gibt.   Segeltörn von Chalki nach Rhodos Der Segeltörn von Chalki nach Rhodos ist aufgrund der langen Strecke von etwa 35 Seemeilen sowie der Gefahren durch Felsen und Riffe zwischen Chalki und der Insel Alimia eine Herausforderung. Bei der Durchquerung dieser Region sollte man äußerst vorsichtig sein, da die Gewässer nicht sehr gut kartografiert sind und die Felsen bei Meltemi-Wind durch die Wellen verdeckt werden. Sobald Chalki und die Insel Nisaki passiert sind, sollte man Kurs auf das Südkap von Alimia nehmen. Auf dem Weg dorthin befindet sich auf der Steuerbordseite in nur 0,6 Seemeilen Entfernung ein Felsen (Kolofonas). Der zweite gefährliche Felsen ist Xera, nur 1,6 Seemeilen weiter entfernt, diesmal auf der Backbordseite. Obwohl er über Wasser liegt, ist er sehr schwer zu erkennen. Sobald man diese Gefahren hinter sich gelassen hat, sollte man Kurs auf das Kap Mi-lon nordöstlich von Rhodos nehmen. Die Westküste von Rhodos ist flach und es gibt einige neuere Schiffswracks, daher sollte man nicht näher als 1,5 Seemeilen an die Küste heranfahren. Der Wind weht in der Regel von Südwesten nach Nordosten parallel zur Insel, sodass man höchstwahrscheinlich vor dem Wind oder auf einem raumen Kurs segeln wird. Die Einfahrt nach Mandraki ist aufgrund der starken Winde und des Kolona-Riffs nicht trivial. Daher sollte der Hafen von Mandraki fast von Ost nach West befahren werden, wie durch den grünen Pfeil in derselben Abbildung dargestellt. Der Blick auf die Stadt mit dem langen Strand im Vordergrund, den beeindruckenden Kreuzfahrtschiffen und dem großen Leuchtturm wird Skipper in seinen Bann ziehen, aber das Kolona-Riff wartet dort geduldig darauf, seine schmutzige Arbeit zu verrichten.   Das Ziel: Hafen von Rhodos Rhodos ist eine sehr belebte Insel mit wenigen Alternativen, daher muss im Voraus reserviert werden. Es gibt viele Anlegestellen für Fähren und Tageskreuzfahrten sowie viele Kais für sehr große Kreuzfahrtschiffe, sodass man sich leicht verirren kann. Für ein normales Segelboot gibt es nur zwei Anlegemöglichkeiten, die nachfolgend aufgeführt sind: Der Hafen von Mandraki mit vielen Anlegeplätzen, aber etwas chaotisch und mit einem Meeresboden, auf dem alte Ketten liegen. Die Rhodes Marina, die trotz der relativ hohen Liegeplatzgebühren (privater Yachthafen) empfehlenswert ist. Mit dieser Option fühlt man sich sicherer und kann den kurzen Aufenthalt auf der Insel genießen.   Plan B: Ankern beim Mandraki-Hafen oder bei Zephyros Sollten beide Häfen keine freien Plätze haben, was unter der Woche nicht der Fall sein sollte, gibt es noch alternative Ankerplätze in der Nähe. Der erste befindet sich direkt hinter den Windrädern des Kais im Hafen von Mandraki. Die zweite Option liegt 2 Seemeilen südlich des Hafens von Mandraki. Der Standort befindet sich vor dem Strand von Zephyros, aber manchmal erlässt die Hafenpolizei ein Ankerverbot. Dennoch ist die Tiefe auch weit vor der Küste gering (< 10 m), sodass das Ankern weit vom Strand entfernt immer noch sicher ist. Vorsicht ist bei der Verlängerung des Kais geboten, wo sich unter Wasser Felsen befinden.   Tag 5: Symi Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe Dauer : 3 Stunden Badestopp : Insel Seskli Zielort :  Hafen von Symi Must visit : Kali strata Tipp für die Übernachtung : Panormitis Plan B : Pedi Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/DSC_4297_2.jpg   Die Insel Symi Symi ist eine der schönsten griechischen Inseln und wahrscheinlich eine der reizvollsten Inseln im gesamten Mittelmeer. Wie die meisten griechischen Inseln reicht ihre Geschichte bis in die Zeit Homers zurück, da sie in dem Epos „Ilias“ erwähnt wird. Laut Diodorus wurde Poseidon, der mythische Herrscher von Symi, mit einem Sohn namens Chtonios gesegnet, der zum Anführer der ersten Bewohner von Symi wurde. Byzantiner, Osmanen, Venezianer und Italiener eroberten diesen kleinen Winkel der Ägäis, aber Symi behielt seinen einzigartigen Charakter. Die bunten Häuser und Gebäude von Symi bieten einen Anblick, den nur wenige Orte auf der ganzen Welt bieten. Es ist schwer zu erklären, aber irgendwie kann man den Blick nicht abwenden, wenn man auf den Hügeln direkt über dem Haupthafen steht und den Blick auf die Stadt mit dem Meer, das die Insel umgibt, genießt. Das tiefe Wasser verleiht dem Meer eine besondere dunkelblaue Farbe, die einen einzigartigen Kontrast zwischen dem Land und den bunten Häusern bildet. Symi ist ein Muss für jeden Besucher und wahrscheinlich der Höhepunkt dieser Reise.   Segeltörn von Rhodos nach Symi Sobald man den Hafen von Mandraki verlässt und Kap Milon erreicht, wirde Kurs auf die Insel Symi genommen. Bevor der Hafen von Symi erreicht ist, gibt es zwei schöne Stellen, an denen man zum Schwimmen anhalten kann. Die erste befindet sich auf der Insel Seskli und die zweite in der Bucht von Agia Marina. Skipper können auf der Insel Seskli vor Anker gehen oder Heckleinen an den Felsen befestigen, da nicht genügend Platz für alle Boote vorhanden ist. Es sollte darauf geachtet werden, einen Durchgang für die Kreuzfahrtschiffe freizuhalten, welche täglich hier einlaufen. In der Bucht von Agia Marina ist der Platz zum Schwenken noch kleiner, daher müssen Heckleinen an den Felsen befestigt werden. Am besten lässt man nicht zu viel Ankerkette aus und überprüft, ob der Anker gut hält, da es zu Windböen kommen kann. Auch hier sollte ein Durchgang für die täglichen Ausflugsboote freigehalten werden. Die Fahrt zur Insel Seskli beträgt etwa 18 Seemeilen, sodass man etwa 3 Stunden und 30 Minuten benötigt und sehr oft nur sehr wenig oder gar keinen Wind hat. Von Seskli zum Hafen von Symi beträgt die Fahrt 9 Seemeilen (etwa 2 Stunden). Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man einen Platz im Hafen von Symi sucht.   Das Ziel: Der Hafen von Symi Wenn man sich dem Hafen von Symi nähert, hat man das überwältigende Gefühl, in ein perfekt gemaltes Bild eines malerischen, traditionellen Dorfes einzutreten. Zwei- und dreistöckige traditionelle Steinhäuser, die in allen Farben, vor allem aber in Indigo, Ocker und Terrakotta gestrichen sind, mit roten Ziegeldächern und charmanten kleinen Balkonen mit Geländern, prägen den unverwechselbaren Charakter der Insel. Wenn man aus südlicher Richtung kommt, kann man die Einfahrt leicht mit der Pedi-Bucht verwechseln, die man als erste auf der Backbordseite sieht. Der Hafen von Symi verfügt über viele Liegeplätze, sodass es selbst in der Hochsaison (18:00 Uhr) kein Problem ist, einen Platz zu finden. Das örtliche Personal zeigt, wo und wie Skipper anlegen können. Vor kurzem wurden Anlegebojen installiert. Das Hafenpersonal kommt meistens mit einem Beiboot näher. Sie machen auch eine idealerweise bereits vom Skipper vorbereitete Leine an einer der Bojen und der Bugklampe des Bootes fest. Danach wird mit dem Heck an der vom örtlichen Personal angegebenen Position angelegt. Auf der Südseite des Hafens führen Stufen den Hügel hinauf zu den Häusern und der auffälligen Kirche. Sie heißt „Kali Strata”. Skipper sollten sich einen Spaziergang zum Gipfel nicht entgehen lassen, aber versuchen Sie, dies vor Sonnenuntergang zu tun, damit Sie das Zusammenspiel des Lichts mit den farbigen Gebäuden erleben können.   Der Plan B: Ankern in der Pedi-Bucht Die größte Herausforderung in Symi ist das sehr tiefe Wasser, das die Insel umgibt. Ganz in der Nähe der Küste beträgt die Tiefe bereits 15 m, was es unmöglich macht, in den meisten Buchten mit dem Heck zu den Felsen zu fahren und dort zu ankern. Falls der Hafen von Symi voll ist, empfiehlt sich die Pedi-Bucht als Plan B. Diese Bucht liegt neben dem Haupthafen und bietet sehr guten Schutz. Die Entfernung vom Hafen von Symi beträgt 4 Seemeilen, man sollte also nicht die Ankunftszeit unterschätzen und es vermeiden, die Pedi-Bucht bei Nacht zu erreichen. Sie ist tief (10 bis 12 m) und es liegen viele Boote vor Anker, sodass es schwierig sein wird, alle Anker um einen herum zu sehen. Man sollte sicherstellen, dass das Boot genügend Platz hat, um zu schwanken, und lassen die richtige Menge Ankerkette auslassen. Dies muss anhand der Windverhältnisse und der Anzahl der vor Anker liegenden Boote eingeschätzt werden. Der Wind ändert häufig seine Richtung, daher ist ein Schwenken um 360 Grad unerlässlich. Von der Pedi-Bucht fährt ein öffentlicher Bus nach Symi-Stadt, sodass man die Gelegenheit für einen Besuch nicht verpassen sollte. Außerdem ist es hier weniger laut und man kann ruhigere Nächte genießen. Pedi hat auch einen kleinen privaten Yachthafen auf der Nordseite, der jedoch sehr oft voll ist.   Der Weg zurück nach Kos Nachdem man den Hafen von Symi verlassen hat, fährt man nach Norden und überquert die Meerenge zwischen Symi und der Insel Nimos. Die Wassertiefe beträgt in der Mitte der Meerenge mindestens 4 m. Skipper sollten daher versuchen, in der Mitte zu bleiben, insbesondere wenn ein starker Meltemi-Wind weht, damit sie nicht abtreiben. Es sieht flach aus, ist aber sicher. Nach dieser Überfahrt sollte Kurs auf den Norden von Nisyros genommen werden. Die Reise ist lang und gegen den Wind, sodass man die meiste Zeit den Motor benutzen muss. Es wird empfohlen, zuerst nach Gyali zu fahren und dann nach Norden zur Insel Kos zu segeln. Andernfalls wird der starke Nordwind, der von den Bergen von Kos weht, die Reise vom türkischen Kap nach Kos sehr schwierig machen. Wer hingegen von der Insel Gyali aus startet und zum Kap Ag. Fokas segelt, sollte in der Lage sein, hart am Wind zu segeln und eine weitere anspruchsvolle Reise mit starkem Wind und ordentlichen Wellen zu genießen.   Set Sail in Greece: Weitere Segeltörns in Griechenland für Einsteiger und Experten Dieser Törn stammt aus dem Buch Set Sail in Greece von Ilias Bosdas. Auf 332 Seiten hat der erfahrene Skipper die 10 besten Segeltörns Griechenlands ausgewählt und beantwortet alle wichtigen Fragen für einen sicheren und angenehmen Törn. Diese Routen eignen sich ideal für das Chartern von Monohulls oder Katamaranen und dienen auch Eignern als wertvolle Orientierungshilfe. Jeder Törn folgt einer ein- oder zweiwöchigen Reiseroute und startet von wichtigen Charterbasen wie Athen, Lavrio, Lefkas, Preveza, Paros, Kos, Rhodos, Volos, Samos und Chalkidiki. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/COVER_2.jpg Die Routen sind von sehr leicht bis sehr schwierig eingestuft und berücksichtigen dabei Wetter, die Verfügbarkeit von Häfen, sicheren Ankerplätzen und Schiffsverkehr. Zu jeder Destination finden Sie praktische Informationen zu Reisezeit, Sehenswürdigkeiten, Schwierigkeitsgrat, möglichen Gefahren und Wetterlagen - alles unterstützt durch Karten. Für den Fall, dass Ihr Wunschhafen belebt ist, stehen Ihnen auch alternative Ankerplätze als Plan B zur Verfügung. Zum Kauf bei Amazon Ein weiterer lohnender Törn aus dem Buch führt durch die Ionischen Inseln von Lefkada nach Ithaka .   Segeln und Chartern in Griechenland: Weitere Links ADAC Revier- und Länderinformation für Griechenland Yacht chartern in Griechenland
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Segeltörn in den Ionischen Inseln: Von Lefkada nach Ithaka

Ein traumhafter Segeltörn durch die Ionischen Inseln in Griechenland führt von Lefkada nach Ithaka. Der Buchautor und erfahrene Skipper Ilias Bosdas stellt den Törn vor und verrät, worauf Skipper achten müssen.   Törn von Lefkada nach Ithaka: Die wichtigsten Infos in der Übersicht   Schwierigkeit : Sehr einfach Start- und Endpunkt : Lefkada (oder Preveza) Dauer : 1 Woche Länge gesamt : 85 sm Durchschnittliche tägliche Törndauer : 2 h 30 min Beste Reisezeit : Frühling, Sommer (nicht im August) Schiffsverkehr : Sehr hoch Worauf achten : Anlegen und Ankern   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Fiskardo_Nacht.jpg   Tag 1: Von Lefkada nach Meganisi Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 Stunden Badestopp : Atheni bay Zielort : Hafen von Vathy Tipp für die Übernachtung : Atheni-Bucht Plan B : Odyseas Marina oder Ankern in der Atheni-Bucht   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Meganisi.jpg   Die Insel Mit einem Segelboot habe ich Meganisi das erste Mal 2010 besucht, mit einem damals fast ausgemusterten, 30 Jahre alten Kreuzer. Es war Hochsaison mitten im Sommer, doch wir waren nur vier Boote in der Atheni-Bucht, der Hauptbucht im Nordosten, wo die meisten Segler Schutz suchen und die einen atemberaubenden Blick auf die Milchstraße bietet. Auch heute noch ist Meganisi ein Juwel im Ionischen Meer, obwohl es dort unzählige Segelboote gibt. Dennoch ist die Insel mit ihrer unberührten Schönheit immer noch ein Ort der Ruhe und Erholung. Trotz ihres Namens, der auf Griechisch Große Insel bedeutet, ist Meganisi klein, aber sie bietet wunderschöne Landschaften, kristallklares Wasser und charmante Dörfer. Die Insel ist berühmt für ihre Fjorde auf der Nordseite, die sich perfekt zum Schwimmen und Ankern eignen.   Der Törn von Lefkada nach Meganisi Der Fahrt vom Hafen von Lefkada  nach Meganisi ist wunderschön - der Blick auf das Meer mit den umliegenden Bergen wird von Segelbooten untermalt, die gleichzeitig diese Route befahren. Die 11 Seemeilen lange Route führt in südöstlicher Richtung zum Hafen von Vathy, dem ersten Zwischenstopp dieser Reise.  Die erste Herausforderung besteht darin, Lefkada über den künstlichen Kanal zu verlassen, der auf eine Tiefe von 5 m ausgebaggert wurde. Bei der Navigation in diesem Kanal sind einige Punkte zu beachten: Die Höchstgeschwindigkeit im Kanal beträgt 5 Knoten Tiefe und Breite entsprechen aufgrund regelmäßiger Baggerarbeiten möglicherweise nicht den Angaben in den Seekarten. Es gibt keine Gezeiten. Gelegentlich treten Strömungen von 1 bis 2 Knoten auf, die das Manövrieren erschweren. Das Ankern ist verboten. Pfähle mit roten und grünen Dreiecken markieren die Grenzen des Kanals.  Da der Verkehr sehr dicht ist, muss aus Sicherheitsgründen ein ausreichender Abstand zum vorausfahrenden Boot eingehalten werden. Skipper sollten konzentriert sein und das Steuerrad festhalten, da der Platz begrenzt ist und die Gefahr des Auflaufens groß ist. Wer zum ersten Mal hier ist, sollte nicht nachts fahren.   Sobald das südliche Ende des Kanals erreicht ist, wird Kurs auf die Bucht von Vathy in Meganisi genommen. Die vorherrschende Windrichtung ist Nord-Norwest und überschreitet nicht 10 bis 12 Knoten, sodass vor dem Wind gesegelt wird. Auf der Backbordseite bietet sich ein Blick auf die Bergkette Pindos mit einer durchschnittlichen Höhe von 2.000 m und einer kargen Landschaft auf den Gipfeln. Auf der Steuerbordseite sieht man den Berg Elati (1.182 m), den höchsten Gipfel von Lefkada. Die Landschaft ist atemberaubend mit dem steilen Berg in nächster Nähe zum Meer und den Hängen mit den grünen, dichten Wäldern der Insel Lefkada. Besondere Vorsicht ist beim Xeiromyti-Riff auf der südöstlichen Seite von Skorpios geboten. Das Riff ist gut kartografiert.  Ein sehr schöner Ort zum Schwimmen ist die Atheni-Bucht. Dieser Ankerplatz ist auch für eine Übernachtung (Plan B) zu empfehlen, falls der Hafen von Vathy voll ist.   Das Ziel: Vathy Bay Das Ziel der ersten Tagesetappe ist die Bucht von Vathy mit ihrem Hafen. Wenn man sich der Bucht nähert, ist die Einfahrt erst aus nächster Nähe zu erkennen. Vathy verfügt über einen öffentlichen Hafen und einen privaten Yachthafen, der Odyseas Marina. Im öffentlichen Hafen können Skipper mit ihrem Anker an den mit einer blauen Linie markierten Positionen anlegen. Der Meeresboden ist schlammig und der Anker hält gut. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen gegen eine geringe Gebühr verfügbar.  Die Odyseas Marina ist privat und sollte im Voraus reserviert werden. Es sind Festmacherleinen installiert, daher sollte der Anker nicht verwendet werden. Das Personal zeigt den Liegeplatz und hilft beim Anlegen.   Plan B: Atheni-Bucht Falls der Hafen von Vathy voll ist und auch in der Odyseas Marina keine Liegeplätze verfügbar sind, kann man auch mit dem Heck zu den Felsen in die Atheni-Bucht fahren. Dieser Ankerplatz ist nur 3 Seemeilen von der Bucht von Vathy entfernt. Besondere Vorsicht ist in den seichten Gewässern zwischen Meganisi und Alafonisi sowie zwischen Meganisi und Mikro Nisopoulo geboten. Skipper sollten diese Felsen vorsichtig umfahren und es vermeiden, zwischen ihnen hindurchzufahren.    Tag zwei: Die Sivota-Bucht auf Lefkada Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 1 h 30 min Badestopp : Ammoglossa Zielort : Schwimmstege bei Sivota Must visit : Sivota Plan B : Sivota Bucht oder Mikros Gialos   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Syvota.jpg   Die Insel Egal, wen man fragt: Mit Ausnahme der Einheimischen werden alle sagen, dass Lefkada keine Insel sei. Lefkada ist jedoch in der Tat eine Insel, die für ihre atemberaubenden Strände, ihr türkisfarbenes Wasser und ihre üppig grünen Landschaften bekannt ist. Sie ist durch eine Schwimmbrücke mit dem griechischen Festland verbunden, die sich öffnet, damit Schiffe von Süden nach Norden fahren können. Die Brücke bietet einen einfachen Zugang und bewahrt gleichzeitig den Charme der Insel. Berühmte Strände wie Porto Katsiki, Egremni und Kathisma an der Westküste ziehen Besucher mit ihrem blauen Wasser und ihren dramatischen Klippen an, aber leider sind sie für einen Besuch mit dem Segelboot nicht zu empfehlen. Das Wasser ist sehr tief und alle Stellen sind dem offenen Meer ausgesetzt. Die Insel ist weitläufig, und ein eintägiger Zwischenstopp mit dem Segelboot bietet einen Einblick in alles, was sie zu bieten hat.  Sivota, das zweite Ziel dieser Reise, ist ein wunderschöner Ort. Tagsüber ist es dort recht ruhig, nachts hingegen viel lebhafter. Die weitere Umgebung bietet traumhafte Strände mit herrlichem Wasser und weißem Sand, die für ihre Schönheit und ihre wilde Kulisse bekannt sind. Wenn man dieselbe Reise in zwei Wochen unternimmt, hat man mehr Flexibilität, all diese schönen Orte zu besuchen.   Von Meganisi nach Sivota Die Etappe von Meganisi nach Sivota ist mit nur 7 Seemeilen die kürzeste dieser Reise und dauert bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,5 Knoten etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Nördlich von Meganisi kann man mit raumem Wind und dann im Kanal zwischen Meganisi und Lefkada vor dem Wind segeln. Ein schöner Ort zum Schwimmen ist die Insel Ammoglossa. Skipper sollten in Küstennähe zu bleiben, da die Tiefe in der Mitte des Kanals zwischen Ammoglossa und Meganisi 20 m beträgt. Es empfiehlt sich, in einer Tiefe von 8 bis 10 m zu ankern und 30 m Kette auszulassen. Unbedingt sollte man testen, ob der Anker gut hält, indem man den Rückwärtsgang einlegt und anhand eines festen Punktes an Land überprüft, ob man abtreibt oder nicht.   Das Ziel: Die Bucht von Sivota Die Bucht von Sivota hat sich in den letzten zehn Jahren hinsichtlich der Anlegemöglichkeiten erheblich weiterentwickelt. Es gibt zehn private Schwimmstege mit jeweils vielen verfügbaren Liegeplätzen. An allen Stegen sind Festmacherleinen installiert, sodass ein Anker nicht verwendet werden darf. Das Personal vor Ort ist sehr freundlich und sorgt dafür, dass Skipper in diesem engen Raum ohne Beschädigung Ihres Bootes anlegen können. Wasser und Strom sind an allen Liegeplätzen und Schwimmstegen verfügbar.  Reserviert werden sollte im Voraus, damit bei der Ankunft ein Platz zur Verfügung steht. Das reicht in der Regel am Vorabend. In der Hochsaison sollte man zwei oder sogar drei Tage im Voraus reservieren.    Plan B: Ankern in der Sivota-Bucht oder Mikros Gialos  Falls alle Schwimmstege in der Bucht von Sivota belegt sind, gibt es zwei Alternativen in der Region. Die erste Möglichkeit ist, in der Bucht von Sivota vor Anker zu gehen. Dafür sollte eine ausreichend lange Kette verwendet und sichergestellt werden, dass das Boot genügend Platz zum Schwenken hat. In der Regel ist die Bucht überfüllt, und in unmittelbarer Nähe zu vielen anderen Booten kann es schnell mal eng werden. In diesem Fall kann man auch in der Mikros-Gialos-Bucht vor Anker gehen. Hier sollte man so nah wie möglich an die Küste heranfahren und den Anker in einer Tiefe von 10 bis 15 m werfen. Der Meeresboden besteht aus einer Mischung aus Sand und Seegras, es sollte also sichergestellt werden, dass der Anker mit einer ausreichenden Kettenlänge (>45 m) richtig eingegraben ist. Um zu testen, ob der Anker richtig gesetzt ist, sollte der Rückwärtsgang eingelegt werden.   Tag 3: Zur Insel Kefalonia Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 h Badestopp : Emplisi Zielort : Hafen von Fiskardo Must visit : Die Höhle von Melissani Plan B : Ankern in der Bucht von Fiskardo   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Fiskardo_Abend.jpg Die Insel Kefalonia, die größte der Ionischen Inseln, bietet eine Vielzahl von Landschaften, von wunderschönen, unberührten Stränden bis hin zu grünen Bergen, und ist damit der perfekte Ort für Naturliebhaber. Auf der Insel befindet sich die Melissani-Höhle, ein Naturwunder mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser. Besucher können diese unterirdische Höhle mit dem Boot erkunden. Mittags, wenn das Sonnenlicht durch die Öffnung der Höhle fällt, entsteht ein magisches Zusammenspiel von Licht und Farben. Ein weiteres Muss ist die Drogarati-Höhle, eine riesige unterirdische Kammer, die mit Stalaktiten und Stalagmiten verziert ist und die geologische Bedeutung der Insel verdeutlicht. Neben ihren Höhlen beherbergt Kefalonia Weinberge, Berge und bezaubernde Strände wie Myrtos, die für ihre leuchtend blauen Farbtöne und atemberaubenden weißen Steine bekannt sind. Mit Wanderwegen und weitem Blick ist der Berg Enos (1.628 m) wirklich beeindruckend, da er so nah am weiten Meer liegt. Ein einziger Tag mit einem Segelboot in Kefalonia reicht nicht aus, um alles zu sehen, was die Insel zu bieten hat. Dennoch ist die Schönheit von Fiskardo ein reizvoller Einstieg in den Charme der Insel.   Von Lefkada nach Kefalonia Ein Segeltörn von Lefkada nach Kefalonia ist eine der schönsten Reisen im Ionischen Meer. Vor einem liegen die atemberaubenden Inseln Kefalonia und Ithaka, während sich an der Steuerbordseite die Weite des offenen Meeres endlos bis zum Horizont erstreckt. Das tiefe Blau des Ionischen Meeres verleitet dazu, nach Westen abzubiegen und Kurs auf Italien zu nehmen, aber die rationale Stimme im Kopf erinnert daran, dass die Zeit begrenzt ist und die Reise irgendwann enden muss, um zu den Anforderungen des Alltags zurückzukehren. Diese Freiheit, die das Meer bietet, ist ein wirklich erstaunliches Gefühl, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Die Hauptwindrichtung ist Nordwest, mit einer Geschwindigkeit von typischerweise 12 bis 15 Knoten. Ist das Kap Doukato hinter sich gelassen, spürt man die großen, aber erträglichen Wellen des offenen Ionischen Meeres. Diese Passage mit ihren langen, aber nicht aggressiven Wellen, ist etwas Besonderes und in der Ägäis kein zweites Mal zu finden. Mit vollständig geöffnetem Großsegel und Genua segelt man bequem auf einem breiten Kurs.  Die Bucht von Fiskardo ist schwer zu erkennen, man sollte also immer auf den Kurs achten, um nicht abzudriften und Zeit zu verlieren.   Das Ziel: Die Bucht von Fiskardo Wer in der Hochsaison in die Bucht von Fiskardo einfährt, sollte besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt sehr viele Segelboote, kleine Fähren, Yachten und sogar Menschen, die von ihren Booten aus schwimmen. Der kleine Hafen befindet sich auf der Westseite der Bucht und es ist selbst in der Nebensaison unmöglich, einen Liegeplatz zu finden. Es gibt unweit zum Hafen jedoch auch verfügbare Ankerplätze. Skipper sollten mit ihrem Anker und ihren Heckleinen mit dem Heck zu diesen Stellen am Kai anlegen. Wasser und Strom sind an einigen Liegeplätzen entlang des Hafenkai verfügbar.   Plan B: Ankern in der Bucht von Fiskardo Der Hafen von Fiskardo ist sehr klein, aber gleichzeitig sehr beliebt. Skipper sollten darauf vorbereitet sein, dass der Plan B zum Plan A wird. Das sollte aber kein Grund zur Sorge sein, schließlich gibt es viele Segler, die das zum ersten Mal machen, sodass sich alle gegenseitig helfen.  Am besten legt man mit dem Heck zu den Felsen an und verwendet dabei die Leinen an Land. Die Tiefe beträgt 10 bis 15 m. Deshalb sollte gewartet werden, bis der Anker den Meeresboden erreicht hat, bevor man den Motor rückwärts laufen lässt. Es gibt viele Felsen, an denen die Heckleinen befestigt werden können. Ist der Vorgang abgeschlossen, sollte man sich vergewissern, dass der Anker richtig sitzt und den Motor rückwärts laufen lassen, um ihn zu testen.   Tag 4: Von Kefalonia nach Ithaka Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 2 h 30 min Badestopp : Gidaki Zielort : Hafen Vathy Must visit : Das Städtchen Vathy Tipp für eine Übernachtung : Bucht von Kioni Plan B : Ankern in der Bucht von Vathy   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Vathy.jpg   Die Insel Keine andere Insel ist so eng mit der Seefahrt verbunden wie Ithaka, die Heimat von Odysseus, dem Helden aus Homers Odyssee. Ithaka ist reich an Geschichte und Mythen und ein Symbol für Sehnsucht, Ausdauer und die Unerschütterlichkeit des menschlichen Geistes. Die malerische Landschaft mit ihren Olivenbäumen, felsigen Küsten und türkisfarbenen Gewässern bietet allen Besuchern, insbesondere Seglern, einen Ort der Ruhe und Erholung. Der Hauptort der Insel, Vathy, verfügt über einen charmanten Hafen, der von traditioneller Architektur umgeben ist, während archäologische Stätten wie die Höhle der Nymphen und die Ruinen von Alalcomenae einen Einblick in ihre historische Vergangenheit geben.  Ithaka ist nicht nur eine wunderschöne Insel, sondern steht auch für eine zeitlose Idee – einen Ort der Erfüllung und Zugehörigkeit. Seit Jahrhunderten inspiriert sie Dichter, Reisende und Träumer dazu, ihre eigene Version von Ithaka zu finden, was sie zu einem Symbol von universeller Anziehungskraft und Charme macht.    Von Kefalonia nach Ithaka Der Törn von Fiskardo auf Kefalonia nach Vathy, dem Hauptort der Insel Ithaka beträgt etwa 14 Seemeilen. Die Windrichtung ist Nord-Nordwest, sodass man aufgrund des scheinbaren Windes zunächst bis zum Kap A. Ioannis auf einem am-Wind-Kurs segelt. Sobald das nördlichste Kap von Ithaka umrundet ist, ändert sich der Kurs auf Südost und es wird vor dem Wind gesegelt.  Auf der Ostseite (Leeseite) von Ithaka ist mit Böen zu rechnen, die jedoch in der Regel nur in Küstennähe auftreten. Auf dem Weg nach Vathy kommt man an der Bucht von Kioni vorbei. Die markanten Windräder am Eingang der Bucht sind schon von Weitem sichtbar. Dieser Ort ist wirklich wunderschön und verfügt über ein sehr traditionelles Küstendorf auf einer Bergklippe. Der grüne Wald mit Oliven-, Kiefern- und Zypressenbäumen schafft eine einzigartige Landschaft. Wer sich entscheidet, in Kioni anzulegen, sollte sich darauf einstellen, dass es Böen vom Berg hinunter in die Bucht gibt.  Der kleine Hafen von Kioni ist oft voll, daher sollte man mit dem Heck zu den Felsen fahren und die Leinen an Land verwenden. Wer bis nach Vathy weitersegelt, findet mit dem Strand von Gidaki einen schönen Ort, um zum Schwimmen anzuhalten. Geankert werden sollte in einer Tiefe von 8 bis 10 m. Es sollte sichergestellt werden, dass genügend Platz zum Schwenken besteht, da dieser Ort in der Regel mit vielen Segelbooten überfüllt ist.   Das Ziel: Vathy Direkt im Hafen von Vathy gibt es eine Handvoll guter Liegeplätze, an denen mit dem Heck voran angelegt werden kann. Das sind die besten Liegeplätze, aber leider sind sie begrenzt und daher oft belegt. Alternativ kann man auch mit dem Heck an mehreren Stellen im westlichen Hafenbereich anlegen. Der Meeresboden ist schlammig und 10 m tief. Wenn es möglich ist und das Nachbarboot auf die gleiche Weise angelegt hat, sollte man den Anker etwas nördlich fallen lassen. Auf diese Weise hält er beim Rückwärtsfahren und auch beim Anlegen besser. Man sollte mehr als 45 m Ankerkette auslassen und schnell rückwärts zum Kai fahren, da der Nordwestwind das Boot schnell vom Zielort abtreiben lässt. Wasser und Strom sind an den meisten Liegeplätzen zu angemessenen Kosten verfügbar.   Plan B: Ankern in der Bucht von Vathy Der Hafen von Vathy ist groß und verfügt über viele Liegeplätze. Allerdings ist er auch sehr beliebt, sodass man oft keinen Platz mehr findet, wenn man spät (nach 16:00 Uhr) ankommt. In diesem Fall kann man auch in der Bucht vor dem Hafen vor Anker gehen. Skipper sollten versuchen, so nah wie möglich am Nordostkai zu ankern, um die Tiefe von 10 m nicht zu überschreiten. Es wird empfohlen, mehr als 40 m Kette auszuwerfen und zu überprüfen, ob der Anker richtig sitzt, falls es in der Nacht zu starken Windböen (> 20 Knoten) kommt.    Tag 5: Kalamos Die wichtigsten Eckdaten zur Etappe: Dauer : 3 h 30 min Badestopp : Atokos Zielort : Hafen von Kalamos Plan B : Ankern in der Hafenbucht oder im Port Leone   Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/Atokos_1.jpg   Die Insel Kalamos, die letzte Station dieser Reise, ist ein Schatz an authentischer und natürlicher Schönheit und gilt als eine der unberührtesten Inseln der Region. Dieses versteckte Juwel im Ionischen Meer liegt östlich von Meganisi und besticht durch eine Landschaft mit dichten grünen Wäldern, in denen sich Pinien von den steilen Bergen (750 m) bis hinunter zu den goldenen Stränden erstrecken. Der Charme der Insel liegt in ihrer Einfachheit und Unberührtheit. Da es fast keine Autos gibt, bietet Kalamos eine seltene Flucht aus der Hektik der Moderne. Das Hauptdorf, das auch als Hafen dient, mit seinen wenigen Geschäften und alten Häusern, die die Besucher – von denen die meisten mit dem Segelboot anreisen – herzlich willkommen heißen, ist wirklich bezaubernd.   Von Ithaka nach Kalamos Sobald die Bucht von Vathy auf Ithaka hinter sich gelassen ist, setzt man beide Segel setzen und steuert auf Kurs Nordost. Die Strecke von Ithaka nach Kalamos beträgt etwa 20 Seemeilen. Bei günstigem Nordwestwind sollte man je nach den aktuellen Wetterbedingungen auf Halbwindkurs oder Amwindkurs segeln. Auf dem Weg nach Kalamos kommen Skipper an der Insel Atokos vorbei. Dieser unbewohnte Ort ist eine Privatinsel, aber es ist erlaubt, sich ihr mit dem Boot zu nähern und sogar den Strand zu betreten. Auf ihrer Südostseite befindet sich eine wunderschöne Bucht, die sich ideal zum Schwimmen eignet.  Die zweite Etappe von Atokos nach Kalamos beträgt 10 Seemeilen und dauert somit etwas weniger als 2 Stunden. Wer in den Kanal zwischen Kalamos und Kastos einfährt, sollte mit einigen Böen rechnen, die normalerweise nachmittags aus West-Südwest kommen. Bei starken Böen ist es besser, nur mit der Genua weiterzufahren, da der Kanal zu eng zum Wenden ist.    Das Ziel: Der Hafen Kalamos Wenn man sich Kalamos nähert, ist der Hafen noch nicht zu sehen, sondern nur die wenigen Häuser des kleinen Dorfes im Südwesten. Es empfiehlt sich, vorsichtig um den langen Kai mit dem Wellenbrecher herum zu navigieren, da sich auf der Ostseite viele Felsen befinden. Im Hafen von Kalamos fungiert Giorgos, der Besitzer einer Taverne, als inoffizieller Hafenmeister. Normalerweise legen Segelboote mit dem Heck an mehreren, dafür vorgesehen Positionen an. Er schafft es jedoch irgendwie, viel mehr Boote in einer seltsamen Kombination nebeneinander und mit dem Heck zum Kai zu stapeln. Mein Vorschlag ist, seinen Anweisungen zu folgen und keine Eigeninitiative zu ergreifen. Er erwartet danach nicht, dass Sie in seinem Restaurant zu Abend essen. Ich weiß nicht, wie viele Jahre Giorgos noch seine „Dienste” als inoffizieller Hafenmeister anbieten wird, aber es ist unglaublich, wie viele Boote er in einem so kleinen Hafen unterbringt.   Plan B: Ankern an der Hafeneinfahrt Selbst wenn der Hafen voll aussieht und kein Platz mehr frei ist, wird Giorgos einen Liegeplatz finden. Es wird jedoch empfohlen, nicht zu riskieren, bei Nacht in den Hafen einzulaufen, falls Wind aufkommt. Alternativ können Skipper auf der nordöstlichen Seite der Hafeneinfahrt vor Anker gehen.   Der Weg zurück nach Lefkada Zurück geht es zur Lefkada Marina , die einen sehr guten Schutz bietet. Wer sich von Süden nähert, findet eine Tankstelle, falls aufgetankt werden muss. In der Regel sind alle Boote auf Kanal 69 des UKW-Funkgeräts eingestellt, über den das örtliche Personal zum Liegeplatz gelotst werden kann. Das Personal hilft auch beim Anlegen mit Beibooten, da der verfügbare Platz zum Manövrieren äußerst begrenzt ist. Man sollte beachten, dass der Nordwestwind am Nachmittag und bis zum Sonnenuntergang zunimmt, was das Anlegen erschwert.   Set Sail in Greece: Weitere Segeltörns in Griechenland für Einsteiger und Experten Dieser Törn stammt aus dem Buch Set Sail in Greece von Ilias Bosdas. Auf 332 Seiten hat der erfahrene Skipper die 10 besten Segeltörns Griechenlands ausgewählt und beantwortet alle wichtigen Fragen für einen sicheren und angenehmen Törn. Diese Routen eignen sich ideal für das Chartern von Monohulls oder Katamaranen und dienen auch Eignern als wertvolle Orientierungshilfe. Jeder Törn folgt einer ein- oder zweiwöchigen Reiseroute und startet von wichtigen Charterbasen wie Athen, Lavrio, Lefkas, Preveza, Paros, Kos, Rhodos, Volos, Samos und Chalkidiki. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/COVER.jpg Die Routen sind von sehr leicht bis sehr schwierig eingestuft und berücksichtigen dabei Wetter, die Verfügbarkeit von Häfen, sicheren Ankerplätzen und Schiffsverkehr. Zu jeder Destination finden Sie praktische Informationen zu Reisezeit, Sehenswürdigkeiten, Schwierigkeitsgrat, möglichen Gefahren und Wetterlagen - alles unterstützt durch Karten. Für den Fall, dass Ihr Wunschhafen belebt ist, stehen Ihnen auch alternative Ankerplätze als Plan B zur Verfügung. Zum Kauf bei Amazon Ein weiterer lohnender Törn aus dem Buch führt durch die südlichen Dodekanes-Inseln von Kos nach Rhodos .   Segeln und Chartern in Griechenland: Weitere Links ADAC Revier- und Länderinformation für Griechenland Alles zum Segeln bei den Ionischen Inseln Yacht chartern in Griechenland
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Worauf beim Chartern eines Bootes zu achten ist

Eine Charteryacht ist ideal, die Freiheit des Segelns und verschiedene, auch ferne Reviere zu erleben - egal ob beim entspannten Urlaubstörn mit der Familie oder der ambitionierten Segeltour mit erfahrener Crew. Die Vielfalt an verfügbaren Yachten in Europa, vom Monohull oder dem  Segel-Katamaran bis zur Motoryacht - ist riesig. Ebenso die unzähligen Reviere, die entdeckt werden wollen. Vor und während der Yachtcharter gibt es einige Punkte zu beachten, um einen reibungslosen und unkomplizierten Aufenthalt an Bord zu gewährleisten. Besonders wichtig ist der korrekte Abschluss eines Chartervertrages. Damit dieser möglichst reibungslos vonstatten geht, geben wir nachfolgend einige Tipps zur Hilfestellung.   Wer zum ersten Mal ein Boot chartert, sollte einige wichtige Punkte nicht außer Acht lassen. Wir verraten, worauf es vor und während der Yachtcharter ankommt und geben Tipps zu Chartervertrag und Schiffsübernahme.   Inhaltsverzeichnis Was vor Vertragsabschluss zu beachten ist Wichtiges zum Chartervertrag Wissenswertes zur Schiffsübernahme Beliebte Charterreviere in der Übersicht Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/df2c2880-76c5-4043-ab2e-ca6afa58c2f2-1.jpeg Damit das Chartern eines Schiffes reibungslos gelingt, gibt es einige Dinge zu beachten.    Was vor Vertragsabschluss zu beachten ist Vor Abschluss des Chartervertrags gibt es einige Vorkehrungen, die getroffen werden müssen. Insbesondere die folgenden Punkte sollten Charterer sicherstellen: Besitzt der Schiffsführer die notwendigen Dokumente sowohl für das Schiff, z. B. die nautischen Befähigungsnachweise, wie Sportbootführerschein mit Geltungsbereich Binnen- bzw. Seegewässer oder Funkbetriebszeugnis? Dies sollte unbedingt abgeklärt werden, da sonst der Versicherungsschutz entfallen kann. Informieren Sie sich also bereits vor der Buchung, welche Papiere oder Scheine Sie benötigen. Was gehört zum Inventar des gewünschten Bootes? Entsprechen Bootstyp und Bootsgröße raummäßig den Vorstellungen (Kabinen, WC, Dusche, Pantry)? Wie hoch ist die Kaution und wie soll sie hinterlegt werden (bar, Scheck, Kreditkarte)? Welche Leistungen beinhaltet der Charterpreis? Gibt es zusätzliche Nebenkosten, zum Beispiel für Bettwäsche, Reinigung oder Dinghi und Außenbordmotor? Sind Haustiere an Bord erlaubt? Ist ein Abstellplatz für das Kraftfahrzeug vorhanden? Wenn ja, ist er abgeschlossen oder nicht, ist er inklusive oder extra zu bezahlen? Wie sind die Anreisemöglichkeiten ? Werden zum Beispiel Flughafentransfers angeboten? Sind Fahrräder an Bord? Ist das Fahrtgebiet vertraglich eingeschränkt? Welcher Versicherungsschutz ist vertraglich festgelegt und inwieweit besteht eine persönliche Haftung oder eine Selbstbeteiligung im Schadenfall für den Charterkunden? Existiert eine Reiserücktrittkosten- bzw. eine Charter-Rücktrittkostenversicherung? Eine Charter-Kautionsversicherung deckt den Kautionsbetrag ab, wenn dieser im Falle einer Beschädigung der gecharterten Yacht einbehalten wird. Eine Skipper-Haftpflichtversicherung stellt eine Zusatzversicherung dar. Sie springt dann ein, wenn die Haftpflichtversicherung der Charteryacht Sicherheitslücken aufweist oder nicht greift, wie z. B. bei grober Fahrlässigkeit. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/sea-g360bb9374_1920.jpg Vor Abschluss des Chartervertrags sollten einige Punkte geklärt werden.   Wichtige Punkte des Chartervertrages Der Chartervertrag ist vor allem bei eventuellen Streitigkeiten eine sehr wichtige Grundlage und sollte daher möglichst vollständig und umfassend sein. Folgende individuelle Angaben gehören zum Mindestumfang eines Chartervertrages: Namen und Anschriften des Charterers sowie des Vercharterers Schiffsdaten wie Schiffsname, Bootstyp, Länge, Breite und Tiefgang sowie gegebenenfalls die Masthöhe Charterpreis und Charterdauer Ort und Zeit der Schiffsübernahme und der -rückgabe Anzahl und Art der übergebenen Dokumente und Schlüssel Liste der an Bord befindlichen Ausrüstung Protokoll über Vorschäden und Mängel   Allgemeine Charterbedingungen: Diese Punkte sollten enthalten sein In den allgemeinen Charterbedingungen sollten neben den individuellen Angaben folgende Punkte geregelt sein: Reservierung und Vertragsschluss Regelungen zum Vertragsrücktritt im Charterpreis nicht eingeschlossene Leistungen Pflichten und Haftung von Charterer und Vercharterer Erfüllungsort und Gerichtsstand Es sollte schriftlich festgehalten werden, welche Folgen Defekte am Schiff oder an der Inneneinrichtung haben können und wie hoch die Selbstbeteiligung ist. Besonderes Augenmerk sollte auf Punkte wie „Reinigungskosten“ oder „Reparaturen“ gelegt werden. Es könnten zusätzliche Kosten anfallen. Stellen Sie auch klar, dass bei einem ordentlich zurückgegebenen Schiff die Kaution sofort zurückerstattet werden soll. Der Vercharterer sollte Ihnen einen Versicherungsnachweis sowie die Charterlizenz und die Betriebserlaubnis vorlegen. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/h1890002.jpg Inhalt des Chartervertrags und allgemeine Charterbedingungen sollten sorgfältig geprüft werden.   Was bei der Schiffsübernahme zu beachten ist Neben dem Abschluss des Chartervertrags ist auch die Schiffsübernahme ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Yachtcharter. Diese Punkte sind dabei zu beachten: Checklisten oder Ausrüstungs- und Inventarlisten verlangen eine sorgfältige Prüfung, für die man sich ausreichend Zeit nehmen sollte. Die in den Listen aufgeführten Gegenstände und Einrichtungen sollten auf Funktionstüchtigkeit und Vollständigkeit überprüft werden. Die Sicherheitsausrüstung muss vollumfänglich vorhanden sein: eine Rettungsweste für jede Person, Notsignalmittel, Flaggen N+C, funktionstüchtiger Feuerlöscher, Positionslaternen, Bordapotheke, Taschenlampe mit Batterien, ausreichend Fender (der ADAC hat gemeinsam mit dem BVWW eine Broschüre mit Empfehlungen zur Mindestsicherheitsausrüstung in den jeweiligen Fahrtgebieten erstellt. Informationen zur regional vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung finden Skipper in den Revierinformationen zum jeweiligen Gebiet. Ein sauberer und gefüllter Frischwassertank sowie ein dichter Einfüllstutzen sind Grundvoraussetzungen. Treibstofftank, Einfüllstutzen und Tankanzeige sollten genau begutachtet werden. Sind die Sanitäreinrichtungen (WC, Dusche, Waschbecken) leckfrei? Ist die Bilge trocken? Etwaige Mängel sofort schriftlich notieren, ggf. fotografisch festhalten und auf Beseitigung bestehen.   Die Innenkontrolle des Schiffes Im Anschluss an die Schiffsübernahme sollte eine gründliche Innenkontrolle des Schiffes durchgeführt werden. Die folgenden Punkte sind wichtig: Ist das Schiff gereinigt und der Fäkalientank (sofern vorhanden) entleert? Wie funktioniert die Bedienung der Toilette, des Fäkalientanks sowie die des Wassersystems? Sind die Wasser- und die Abwasserleitungen alle dicht? Funktionieren Kühlschrank, Heizung und Wasserpumpe? Zugesagtes Inventar muss vollständig und in einwandfreiem Zustand sein. Neben der vorhandenen Gasflasche sollte eine volle Ersatzflasche an Bord sein. Aufnahme von allen Schäden und fehlendem Inventar in das Übernahmeprotokoll, damit es später zu keinen Streitigkeiten kommen kann. Fotos nicht vergessen. Hinweis : Wer Mängel per Fotos dokumentiert, sollte das Foto mit einem Datumsnachweis versehen, zum Beispiel einem Zeitstempel. In den Metadaten der Fotos finden sich auch Datum und Uhrzeit. So lässt sich bei Streitigkeiten dokumentieren, dass der Mangel bereits zur Übergabe bestand. Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/yachtcharter-mallorca-ankerbucht.jpg Bei der Übernahme des Schiffes sollte das Boot gründlich überprüft werden.   Beliebte Charterreviere Zu den genauen länderspezifischen Anforderungen und Gesetzgebungen hat die ADAC-Sportschifffahrt  entsprechende Länderinformationsseiten und Revierberichte erstellt. Eine Übersicht dazu gibt es anbei.   Länderinformationen Charter-Revier Rabatte Deutschland Yachtcharter Ostsee Rabatte Italien Yachtcharter Süd-Sardinien Rabatte Griechenland Yachtcharter Griechenland Rabatte Karibik Yachtcharter Karibik Rabatte Kroatien Yachtcharter Kroatien Rabatte Niederlande Yachtcharter Niederlande Rabatte Seychellen Yachtcharter Seychellen Rabatte Spanien Yachtcharter Mallorca Rabatte Thailand Yachtcharter Thailand, Malaysia Rabatte Türkei Yachtcharter Türkei Rabatte Kanaren Yachtcharter Kanaren Rabatte   Yachtcharter: Weitere Links zum Thema Yachtcharter: Aktuelle Angebote vergleichen und buchen Yachtcharter im Mittelmeer: Die beliebtesten Reviere im Vergleich Alles Wichtige zur Charterbescheinigung Boot fahren ohne Führerschein: Alles zu 15-PS-Regel und Charterschein  
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Yachtcharter im Mittelmeer: Die beliebtesten Reviere im Vergleich

Yachtcharter im Mittelmeer erfreut sich größter Beliebtheit und es gibt zahlreiche Reviere, die die besten Voraussetzungen dafür mitbringen. In unsererem Revier-Vergleich erfährst du, was Charterreviere, wie Kroatien, Griechenland, die Balearen und Co auszeichnet - und was sie voneinander unterscheidet. Traumhafte Ankerbuchten, wundervolle Inseln, warme Temperaturen, klares Wasser und das mediterrane Lebensgefühl machen das Mittelmeer für viele Skipper und Bootfahrer zum Traumrevier. Auch die Yachtcharter im Mittelmeer erfreut sich größter Beliebtheit. Kein Wunder, denn das 2.5 Millionen km² große Mare Mediterraneum ist äußerst vielfältig. Allerdings gibt es auch ebenso große Unterschiede in den einzelnen Revieren - angefangen von den Gesamtkosten bis hin zur Wind- und Wettersituation. In unserem Revier-Vergleich haben wir die Vor- und Nachteile der beliebtesten Charterreviere im Mittelmeer verglichen und die größten Unterschiede der einzelnen Reviere zusammengefasst.   Yachtcharter im Mittelmeer: Das sind die beliebtesten Reviere Im Mittelmeer gibt es eine Vielzahl von lohnenden Revieren für Yachtcharter. Zu den beliebtesten Revieren gehören: Kroatien Balearen Griechenland Türkei Italien Frankreich   Yachtcharter in Kroatien Kroatien gehört sicher zu den beliebtesten Revieren für Yachtcharter im Mittelmeer. Die östliche Adria zwischen Istrien und Süddalmatien bietet viele tausend Kilometer Küstenlinie, die alles bietet, was auf einem Wunschzettel für einen traumhaften Törn stehen kann. Über das kristallklare Wasser führen die Etappen zu wundervollen und modernen Marinas, kleinen Inselhäfen, Buchten und Bojenfelder. Die Distanzen zwischen den Zielen sind kurz und der Törnplanung sind sowohl für Familien, die kurze Strecken zurücklegen möchten, als auch für ambitionierte Crews keine Grenzen gesetzt. Vor allem der Norden von Kroatien ist bei Charterern beliebt, weil die Anfahrt mit dem eigenen Auto nicht allzu lang ist. Von München bis Rijeka braucht man in der Regel um die 6 Stunden. Entsprechend groß ist das Angebot an Charteryachten in diesem Revier.   Preise und Kosten in Kroatien Wo viel Angebot herrscht und der Markt umkämpft ist, steigt naturgemäß immer die Möglichkeit, gute Angebote für die Yachtcharter zu erwischen. Die Angebote sind jedoch stark vom Zeitraum abhängig. In der Hochsaison Juli und August kann der Charterpreis schon mal das Dreifache dessen betragen, was in der Nebensaison verlangt wird. Frühbucher können dazu meistens Geld sparen, ebenso bei Last-Minute-Angeboten, sofern eine Flexibilität bei der Wahl der Charteryacht besteht. Niedrige Preise für Anreise und Charter sind nicht alles - beachtet werden sollten auch die Liegeplatzkosten, Verpflegung und Nebenkosten . Vor allem hier gibt es in Kroatien mehrere Kostenfaktoren, die zusätzlich ins Budget gehen, wie zum Beispiel die Gebühren, die für das Befahren von Nationalparks (zum Beispiel Kornati) fällig werden und auch Kurtaxe, die für Boote erhoben wird.   Wind und Wetter in Kroatien Im Sommer wehen entlang der kroatischen Küste bei warmen Temperaturen meistens nur laue Lüftchen. Allerdings wehen hier regelmäßig regionale Winde, wie Bora, Schirokko oder Maestral, die den Törn anspruchsvoller machen können. Bei der Bora kann der Wind sogar in Stoßböen auf Orkanstärke zulegen. Wind und Wetter sollten daher stets im Auge behalten werden.   Vorteile von Kroatien Attraktives Revier Gute Anreisemöglichkeiten Großes Angebot an Charteryachten Gut ausgestattete, moderne Marinas Kurze Distanzen stabiles Wetter   Nachteile von Kroatien Zusätzliche Kosten wie Kurtaxe, Nationalparkgebühr   Weitere Informationen zu Kroatien Alle Informationen zu Yachtcharter in Kroatien Unsere Törnvorschläge für Kroatien Regeln, Bestimmungen und Infos zu Kroatien Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/marina-frapa_1.jpg   Yachtcharter auf den Balearen Die Balearen - allem voran Mallorca - sind vor allem bei Touristen das beliebteste Reiseziel im ganzen Mittelmeer. Ähnliches gilt für die Yachtcharter. Die Balearen bieten auch eine Menge an tollen Törnzielen. Vor allem beim Thema Anreise ist Mallorca schnell und wegen der vielen Flüge meistens sehr günstig zu erreichen. Die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentara bieten viel: von mediterranen Inselhäfen, Fischerdörfern, Nachtleben über moderne Marinas bis zu traumhaften Buchten. Dazu gutes Essen, schöne Strände und viele Freizeitaktivitäten an Land, wenn Kinder mit an Bord sind. Die Balearen bieten auch viele Möglichkeiten für Törnplanungen: Entspannte Inselumrundungen sind genauso möglich wie Inselhopping mit größeren Distanzen. Ebenso finden sich zum Beispiel im Nordwesten Mallorcas sehr einsame Buchten mit viel Idylle und gleichzeitig auf Ibiza Party, Strand und Nachtleben. Die Balearen können viele Gesichter zeigen. Für jeden Wunsch ist eine entsprechende Törnplanung möglich. Die Auswahl an Charteryachten auf den Balearen ist vor allem auf Mallorca riesig.   Preise und Kosten auf den Balearen Auch bei der Yachtcharter auf den Balearen gilt: Frühbuchen und Last-Minute hat Vorteile für das Reisebudget. Aber auch, wenn bei Charteryachten ein Schnäppchen gemacht werden kann und der Flug oft günstig ist - preiswert sind die Balearen nicht. Insbesondere die Liegeplatzgebühren können in manchen Häfen sehr hoch sein. Dazu kommt, dass es vor allem in den Sommermonaten auch in den Buchten sehr voll werden kann.   Wind und Wetter auf den Balearen Zwischen den Inseln weht im Sommer am Vormittag meistens ein beständiger Wind zwischen 2-3 Beaufort, der zur Mittagszeit bis 4 Windstärken zunimmt und am Abend aufhört. Die Bedingungen können jedoch beim Einsetzen des Mistral wesentlich ungemütlicher und anspruchsvoller werden. Der aus N/NW wehende Mistral kann nur sehr schwer vorhergesagt werden und bringt bis zu zwei Meter Welle mit sich. Auch der Scirrocco kann im Sommer die Balearen und mit etwa 5 Beaufort aus südlicher Richtung wehen. Kompliziert ist beim Scirrocco jedoch meistens nicht die Windstärke, sondern die Tatsache, dass er häufig sehr viel Sandstaub mit sich führt, was zu starker Beeinträchtigung der Sicht führen kann.   Vorteile von Yachtcharter auf den Balearen Attraktives und abwechslungsreiches Revier Sehr gute und günstige Anreisemöglichkeit per Flugzeug Großes Angebot an Charteryachten Viele Marinas und Buchten Kurze Distanzen stabiles Wetter   Nachteile von Yachtcharter auf den Balearen In der Hochsaison meistens sehr überlaufen Liegeplatzgebühren teilweise extrem hoch   Weitere Informationen zu den Balearen Alle Informationen zu Yachtcharter auf den Balearen Detailbeschreibung vom Revier Mallorca Törnvorschläge für Ibiza und Formentera Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/mallorca-posidiona-bucht.jpg   Yachtcharter in Griechenland Griechenland ist als Revier für Wassersportler an Vielfalt kaum zu übertreffen: Zahlreiche kleine Inseln, malerische Buchten, lange Sandstrände, glasklares Wasser und tausende Kilometer Küstenlinie zeichnen das Land der Götter aus. Im Hinblick auf die erforderliche Erfahrung, die Skipper und Bootsfahrer für Griechenland mitbringen sollten, gibt es sehr große regionale Unterschiede. Auch sonst ist Griechenland voller Gegensätze. Doch egal, wo man sich auch befindet: Mediterraner Charme und herrliche Törnziele lassen sich so gut wie überall im Land finden. Auch Yachtcharter in Griechenland kann sehr lohnend sein. Insbesondere der Saronische Golf oder das Ionische Meer weisen gemäßigte Verhältnisse auf und bleiben vom berüchtigten Meltemi verschont. Beliebte Charterstützpunkte gibt es in Athen, auf Korfu oder auf Lefkas.   Preise und Kosten in Griechenland Auch in Griechenland ist das Angebot für Charteryachten groß und es können hier und da Schnäppchen gechartert werden. Günstig aber sind vor allem die sehr niedrigen Liegeplatzgebühren , die hier weit unter dem Schnitt des Mittelmeeres liegen und mancherorts kaum ins Reisebudget fallen. Auch Kosten für Verpflegung und Restaurantbesuche sind erfreulich niedrig. Mehr ins Gewicht fallen jedoch die Anreisekosten und -dauer. Direktflüge sind fast nur nach Athen zu bekommen und von dort ist ein Transfer zur Charterbasis oft nur per Zug, Bus und/oder Fähre möglich. Für manche Destinationen ist es manchmal sogar vorteilhafter, den Weg mit dem Auto über Italien zu wählen und von dort mit der Fähre weiter zu fahren.   Wind und Wetter in Griechenland Der Wind ist in Griechenland nahezu allgegenwertig. Je nach Revier können auch Starkwinde auftreten. Im Ionischen Meer ist insbesondere im Hochsommer nachmittags meist mit einem Thermikwind mit einer Windstärke von 3-4 Beaufort zu rechnen. In der Ägäis - etwa rund um die Kykladen oder am Dodekanes herrscht im Sommer der Meltemi , ein Starkwind aus nördlichen Richtungen vor, der eine erfahrene Crew und Seetüchtige Yachten voraussetzt.   Vorteile von Yachtcharter in Griechenland Atemberaubend schönes Revier wetterbedingt lange Saison Sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Crews Sehr günstige Liegeplatzgebühren   Nachteile von Yachtcharter in Griechenland wenig Auswahl bei den Anreisemöglichkeiten   Weitere Informationen zu Griechenland Yachtcharter in Griechenland Griechenland: Alle Informationen zum Revier Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/naxos-kykladen_2.jpg   Yachtcharter in der Türkei Die Türkei hat noch immer nicht ganz den Stellenwert erreicht, den andere Länder und Gebiete im Mittelmeer als Yachtcharterrevier besitzen. Viele Charterer zögern offenbar aus politischen Gründen. Rein aus der Perspektive von Yachtcharter und Bootfahren betrachtet, hat aber vor allem die Südwestküste viel zu bieten: Die Saison ist lang und die Temperaturen von April bis Oktober warm und sommerlich, die Bedingungen traumhaft. In der Türkei lässt es sich wunderbar von einer geschützten Bucht zur anderen, von Hafen zu Hafen oder auch zu den nahe gelegenen griechischen Inseln, wie zum Beispiel Rhodos segeln. Entlang der Küste warten feine Sandstrände, einsame Buchten und kristallklares Wasser. Die Südwestküste der Türkei bietet auch ein großes Angebot an Charteryachten für den Bootsurlaub. Beliebte Charterbasen sind Bodrum, Göcek, Marmaris oder Cesme. Flughäfen befinden sich in Dalaman, Bodrum und Antalya. Von hier aus werden häufig Transfers zu den Charterbasen angeboten.   Preise und Kosten in der Türkei Die Preise in der Türkei sind moderat, sowohl bei den Charterangeboten als auch die Liegeplätze in den meisten Häfen. Durch die hohe Inflation in den letzten Jahren sind die Kosten für Verpflegung und Restaurantbesuche oft sehr gering.   Wind und Wetter in der Türkei Die Winde wehen überwiegend moderat. In bergiger Küstennähe sollte jedoch stets mit Fallböen gerechnet werden.   Vorteile von Yachtcharter in der Türkei  Abwechslungsreiches Revier sehr lange Saison, auch im Herbst und Winter möglich Sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Crews Sehr günstige Lebenshaltungskosten   Nachteile von Yachtcharter in der Türkei Vor allem in der Nebensaison wenig Direktflüge Lange Anreise   Weitere Informationen zur Türkei Alles zu Yachtcharter in der Türkei Regeln, Bestimmungen und weitere Informationen für die Türkei Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/marmaris-segeln.jpg   Yachtcharter in Italien Die Yachtcharter-Destinationen Italiens gliedern sich auf in die italienische Adria, Sizilien mit den Liparischen Inseln , Sardinien, Elba, die italienische Riviera, der Golf von Neapel und der Golf von Tarent, der zum ionischen Meer gehört. Egal, wo in Italien gechartert wird - das typische italienische Lebensgefühl, das tolle Essen und gutes Wetter gehören überall dazu. Sardinien gehört sicherlich zu einem der attraktivsten und beliebtesten Charterreviere Italiens, gefolgt von Sizilien und Elba. Egal wie lang der Chartertörn auch sein soll und wie weit die Strecken werden können - alle Gebiete Italiens sind hervorragende Charterreviere, Törns können hier nach Lust und Laune geplant werden, von der Familie mit Kleinkindern bis zur ambitionierten Crew. Die Anreise nach Italien ist meistens sehr einfach und vor allem der Norden des Landes (Golf von Venedig) gut auch mit dem Auto erreichbar. Alle anderen Gebiete befinden sich fast immer in der Nähe von gut erreichbaren Flughäfen. Besonders empfehlenswert ist der Süden Sardiniens mit hübschen Inselorten und wundervollen Törnzielen.   Preise und Kosten in Italien Italien ist zwar im Bezug auf die Preisgestaltung für Yachtcharter und Liegeplätzen nicht gerade günstig. Frühbucher können aber sowohl bei den Yachtcharter-Angeboten und Flügen viel Geld sparen. Günstiger wird es auch, wenn Flexibilität bei der Wahl der Yacht als auch der Charterdestination innerhalb des Landes vorhanden sind.   Vorteile von Yachtcharter in Italien Sehr große Vielfalt bei der Revierauswahl Attraktive Törnziele Italienische Lebensart an Land Gute Erreichbarkeit   Nachteile von Yachtcharter in Italien Je nach Revier teilweise sehr hohe Hafengebühren Top-Destinationen im Sommer sehr voll   Weitere Informationen zu Italien Yachtcharter in Südsardinien Regeln, Bestimmungen und weitere Informationen zu Italien Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/la-maddalena-7249671.jpg   Yachtcharter in Frankreich und auf Korsika In Frankreich sind vor allem die Côte d’Azur und Korsika als Charterdestinationen zu nennen. Korsika bietet dabei seinen ganz besonderen Reiz und ist bei Charterern auch entsprechend beliebt, während es an der Côte d’Azur zwar eine höhere Dichte an Häfen und gut ausgestatteten Marinas weniger Auswahl an Yachten für die Charter gibt. Die Côte d’Azur ist wegen seiner mondänen Ziele wie Cannes oder Nizza bekannt, bietet dabei entlang der provenzalischen Küste einen besonderen Reiz. Neben den vielen Häfen entlang der Küste finden sich hier auch einige reizvolle Ankerbuchten. Beste Reisezeit ist  Mai bis Mitte Oktober. Korsika bietet weniger Luxus und Glamour als die Côte d’Azur, stattdessen bietet die etwa 1.000 Kilometer Küstenlinie der viertgrößten Mittelmeerinsel einen speziellen Charme und eine abwechslungsreiche Landschaft. Als Törnziele stehen gemütliche Hafenstädte, traumhafte Buchten und atemberaubende Naturhäfen auf dem Plan. Während die Ostküste flach ist, fällt die Westküste mit seinen imposanten Bergen steil ins Meer. Taucher kommen im Süden auf den nahezu unbewohnten Lavezzi-Inseln auf ihre Kosten und können dort eine einzigartige Unterwasserwelt beobachten. Vom Süden aus ist es dazu nur ein Katzensprung an die Nordküste Sardiniens. Da die Hafendichte geringer als an der Côte d’Azur ist, sind die Schläge hier meistens etwas länger.   Wind und Wetter in Frankreich Gerade für unerfahrene Crews bietet die Côte d’Azur perfekte Bedingungen bei Windstärken von 2-5 Beaufort. Anders ist es auf Korsika: Kräftige Winde aus dem Osten und vor allem der Mistral aus dem Westen machen Korsika zu einem sehr anspruchsvollen Revier. Aufgrund dessen, aber auch aufgrund der anspruchsvollen Navigation im Revier sollte Korsika eher mit Erfahrung oder einem Skipper an Bord besegelt werden.   Vorteile von Yachtcharter in Frankreich Abwechslungsreiches Revier Côte d’Azur ideal für Crews mit wenig Erfahrung mildes Klima Gute, stabile Windbedingungen entlang der Côte d’Azur   Nachteile von Yachtcharter in Frankreich Anreise Korsika - kaum Direktflüge Vergleichsweise hochpreisige Verpflegung / Lebenshaltung   Weitere Informationen für Yachtcharterer in Frankreich Regeln und Bestimmungen für Frankreich Alles zum Segeln an der Côte d’Azur Die wichtigsten Informationen zu Nordsardinien und Südkorsika Medium URL: https://adac.imxplatform.de/data/cote-dazur-menton_2.jpg   Unser Fazit zu Yachtcharter im Mittelmeer Welche Destination im Mittelmeer sich für den jeweiligen Anspruch am besten eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem bei der Kalkulation des Reisebudgets sind nicht immer nur die Angebote für die Yachtcharter entscheidend. Lebenshaltungskosten, Liegeplatzgebühren und Anreisemöglichkeiten variieren von Land zu Land, von Region zu Region. Letztlich hängt die Entscheidung immer von den persönlichen Vorlieben, der Erfahrung und vom Wohnort/Anreise ab. Zwei Kombinationen können in aller Regel das Budget senken: Frühbuchen bei der Charter und der Anreise oder Last-Minute Angebote für Flüge und Yachten Egal, wo jedoch letztendlich das Boot gechartert wird: Das gesamte Mittelmeer ist ein fantastischen Bootsrevier und bietet alle Voraussetzungen für einen tollen Charterurlaub.
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Charterbescheinigung

Über 700 Kilometer deutscher Wasserstraßen in Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und im Saarland sind mit einem Charterschein führerscheinfrei befahrbar. Der ADAC sieht im Charterbescheinigung eine große Chance, den Urlaub auf deutschen Gewässern attraktiver zu machen und den Einstieg in den Wassersport zu erleichtern. Die stetig steigende Zahl der Charterkunden und die Vielseitigkeit der deutschen Reviere sprechen dafür, dass sich Deutschland mittlerweile als Alternative zu Irland, Frankreich oder Holland etabliert hat. Doch um dauerhaft zu bestehen, fordert der ADAC den weiteren Ausbau der Charterscheinreviere wohlwollend zu prüfen und auf die Qualität der Einweisung genauestens zu achten. Vorschläge zu weiteren Revieren liegen bereits im zuständigen Ministerium vor. Medium URL: https://imxplatform-cust-adac.fsn1.your-objectstorage.com/media/charterschein-uebersichtskarte_1.jpg Karte zum Download auf der Website der GDWS   Charterschein-Bedingungen Die Charterbescheinigung ist eine amtlich anerkannte Bescheinigung, die das Führen eines gemieteten Sportbootes auch ohne den vorgeschriebenen Sportbootführerschein-Binnen zulässt. Die Bescheinigung gilt nur für das in ihr bezeichnete Binnengewässer und nur für die jeweilige Mietzeit. Der Charterschein ist keine Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten, kein Ersatz für den amtlichen Sportbootführerschein-Binnen und gilt nur solange das Boot gemietet ist.   Voraussetzungen für eine Charterbescheinigung sind Eine ausführliche theoretische und praktische Einweisung (mindestens drei Stunden) durch das Charterunternehmen. Die Boote dürfen maximal 15 m Länge haben. Nur 12 Personen sind an Bord erlaubt. Eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h darf nicht überschritten werden.   An bestimmten Stellen gelten zusätzliche Bedingungen Durchfahrt nur in der bezeichneten Fahrrinne. Fahrverbot ab Windstärke 4. Alle Personen müssen Rettungswesten tragen. Gefahren werden darf nur bei Tag. Nur teilweise an der Müritz-Elde-Wasserstraße:  Telefonische Meldung beim Unternehmen nach der Durchfahrt und telefonischer Abruf über Befahrbarkeit beim Unternehmen vor Einfahrt (Wind, Wetter). Im Folgenden sind Binnenschifffahrtsstraßen aufgeführt, die mit einem Charterschein befahren werden dürfen: Übersicht auf ELWIS zu Binnenschifffahrtsstraßen, die mit einem Charterschein befahren werden dürfen
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